Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Anonymer User
Serienkritik
2,5
Veröffentlicht am 22. August 2022
Eine Mysteryserie mit spannender Story und meist überzeugenden Schauspielern.
Kamera, Sounddesign, VFX und Musik fand ich eher mittelmäßig und die deutsche Synchronfassung war auch eher durchschnittlich.
Die neuerdings so beliebten homosexuellen Charaktere und ihre Liebesszenen wirkten irgendwie erzwungen und fügten sich nicht wirklich in die Story ein.
Es ist zu hoffen das dieser gesammte "wokism" nicht ständiger Bestandteil in den Köpfen von Drehbuchschreibern oder Produzenten wird. Ein entspannter und natürlicher Umgang mit Rasse, Geschlecht oder sexueller Orientierung hilft meiner Meinung nach mehr als dieses quotenmäßige Abhaken politisch gewünschter Aspekte in Filmen.
Die erste Staffel endet mit einem klassischen Cliffhanger, was zumindest den Wunsch nach Vortsetzungen erkennen lässt. Ob die Story beim Publikum ankommt wird sich zeigen. Ein bisschen mehr Geld für die Produktion wäre dann auf jeden Fall wünschenswert.
Absolut sehenswerte, wundervoll atmosphärische Serie... Fantastische Mischung aus Geister- Drama- und Fantasy-Film! Einfach mal was anderes wie ich finde! Faszinierende Landschaft! Muss ich hin...☺️
Alma macht mit ihren Freunden nochmal einen letzten Ausflug bevor sich ihre Wege nach dem Studium trennen. Doch bei der Heimfahrt mit dem Bus gerät dieser außer Kontrolle und stürzt einen Hang herunter. Alma überlebt schwer verletzt und leidet von da an, an Amnesie. Die meisten ihrer Freunde hatten weniger Glück und starben direkt vor Ort. Die wenigen die überlebten benehmen sich zum Teil anders als vor dem Unfall. Alma versucht herausfinden was passiert ist und was es mit den Prismenoptischen Erscheinungen auf sich hat. Währenddessen versucht eine Uralte Kreatur wieder auf zu erstehen, dafür schickt es seine Schattendiener raus um willige Opfer zu finden. Alma muss den Schlüssel zu ihrer Erinnerung finden, sonst bricht das Unheil über der Welt aus.
Diese Serie hat 9 Episoden mit einer Laufzeit von 40 und im Finale 60 Minuten. Wir haben hier eine Horror Serie rund um Kulte und mystischen Dämonen. Alma, gespielt von Mireia Oriol, ist eine Figur die schüchtern, nachdenklich und besonnen agiert. Ihre Amnesie zwingt sie Geheimnisse aufzudecken rund um ihre tote Zwillingsschwester, ihrer besten Freundin und wieso ihr zweites Auge alles doppelt sieht. Die Story ist dabei in den ersten sechs Episoden fesselnd und der Mythos wird gut aufgebaut, rund um einen alten Dämon. Leider verliert sich die Serie zum Ende hin in esoterischen Quatsch und büßt die Horrorelemente ein die, die Spannung ausmacht. Die Charaktere prägen sich zum Glück schnell ein, so das man nie den Überblick verliert, um wenn es gerade geht. Am Ende bleibt eine gute Serie die mit abgetrennten Körperteilen, verlorenen Liebschaften und einem schlummernden Dämon beginnt, aber sich zum Schluss sich in endlosen Erklärungen und dem Leben nach dem Tod verliert.
Von mir bekommt die Serie 7/10 Punkten. Geister, Dämonen, parasitäre Schatten und keiner ist so wirklich überrascht oder schockiert.