Star Wars: Andor
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Gummitod
Gummitod

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 16. Mai 2025
Okay, ich gebe es zu: Nach "Episode VII – Das Erwachen der Macht (2015)" hatte ich es endgültig aufgegeben, noch irgendwas aus dem Star Wars Universum anzusehen: Zu ausgelutscht, zu infantilisiert, zu kommerzialisiert, aalglatt, auserzählt und beliebig war das alles geworden, all das es mich noch interessiert hätte.

Nur weil ein Kollege meinte, "Andor" wäre doch endlich mal wieder eine sehenswerte Serie, habe ich mir noch mal versuchshalber die erste Folge davon angesehen. Und WOW! So gut war "Star Wars" noch nie! Packend, intelligent erzähltes Erwachsenenkino, mit vielen verflochtenen Handlungssträngen und einer politischen Aktualität, dass es einen manchmal schauern lässt.

Selten habe ich die zweite Staffel einer Serie daher so ungeduldig erwartet. Und hatte gleichzeitig eine gewisse Angst, dass ihre Produzenten dieses hohe Niveau nicht durchhalten könnten. Und dann? Dann packt die zweite Staffel einfach nochmal eine Schippe oben drauf! Die Erzählung um den Planeten Ghorman herum -das ist schlichtweg das beste, was Disney jemals auf die Leinwand gepackt hat, Hut ab!

spoiler: Weil das Imperium zum Bau seines Todessterns gewisse Bodenschätze Ghormans braucht, provoziert es geschickt einen Aufstand der Ghormaner, das ihm den erwünschten Vorwand gibt, um die Bevölkerung zu massakrieren. Auf dem Marktplatz, umringt von Soldaten des Imperiums, beginnt ein Ghormaner mit bebender Stimme, die Nationalhymne anzustimmen. Dann noch einer. Und noch einer. Bis die ganze Menge singt. Gegen die Unterdrückung, für ihre Freiheit und Selbstbestimmung und das Recht, auf ihrem eigenen Planeten leben zu dürfen. Und dann beginnt das Massaker. Während die gleichgeschaltete Presse das Aufbegehren der Bürger schön brav live ins Gegenteil verkehrt und vom "Aufbegehren gegen den Frieden" faselt, werden die Ghormaner abgeschlachtet. Ein Genozid vor den Augen der Welt. Und keinen interessiert es. Denn das Imperium hat seine Propaganda wirken lassen. Hat die Medien von "Terroristen", primitiven und andersdenkenden Ghormaner hetzen lassen. Hat die Öffentlichkeit solange mit dermaßen dreisten Lügen eingeschüchtert und verängstigt, dass diese ihr jetzt aus der Hand frisst, sich kontrollieren, überwachen und drangsalieren lässt und die "heldenhaften" StarTroopers gar noch für die "Niederschlagung der Terroristen" feiert, obschon es nichts anderes ist als eiskalter, geplanter und minutiös vorbereiteter Massenmord.

-So politisch war StarWars noch nie. Weil es eben von jenem zeitlosen Makel der Menschen erzählt, sich durch Angst zu allem verführen zu lassen, sich dem Herdentrieb hinzugeben, seinen eigenen Verstand abzuschalten und dann um Überwachung, Kontrolle, Zensur, Unterdrückung und Gewalt gegen Andersdenkende förmlich zu betteln.

"So viel läuft falsch, so viel wäre zu sagen, und alles passiert so schnell. Das Tempo der Unterdrückung übersteigt unsere Fähigkeit, sie zu begreifen. Und das ist der wahre Trick der imperialen Denkmaschine. Es ist leichter, sich hinter 40 Gräueltaten zu verstecken, anstatt nur hinter einer."

Wem da keinen Parallelen in der Geschichte wie auch der Gegenwart dazu einfallen, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Allen anderen läuft ein kalter Schauer über den Rücken, so brandaktuell ist das, was da auf der Leinwand auserzählt wird.

Aber, wie es in Andor auch einmal so schön heißt, "Unterdrückung ist die Maske der Angst": Auch die Unterdrücker haben Angst. Und ein paar wenige Aufrechte haben sich dazu entschlossen, aufzubegehren und eine Rebellion zu organisieren.
Cassian Andor ist einer davon. Und auch das ist das schöne an dieser Serie: Er ist eben kein strahlender Held, sondern ein Nobody: Ein unpolitischer Niemand, jemand wie Du und ich, der erst allmählich durch das faschistische System in den Widerstand findet. Anfangs eher aus Not hineingezwängt als aus Überzeugung gewählt. Der erst allmählich das Ausmaß der unmenschlichen Unterdrückung erfasst und damit zum Rebellen heranwächst.

Staffel 1 erzählt uns diesen Weg von Cassian, vom einfachen Bürger zum Rebellen.
Am Ende der ersten Staffel dient er sich Luthen Real, dem eigentlichen Drahtzieher des Aufstands an:
„Töte mich... oder nimm mich auf!“
Damit ist seine Metamorphose zum Rebellen abgeschlossen -und Staffel 1 in sich stimmig ebenso.

Staffel 2 zeigt dann, wie sich die Rebellion ausbreitet. Ein mühseliges Geschäft mit vielen Verlusten. Und so, wie die Rebellion allmählich an Fahrt aufnimmt, tut die Staffel das ebenfalls.
Auch das ist eher wohltuend StarWars-untypisch erzählt: Unsere Rebellen sind oft genug keine Helden. In vielen Handlungssträngen sehen wir stattdessen, was sie alles opfern müssen: Ihr privates Glück, ihre Familien, ihre Heimat, ihre psychische Gesundheit. Manchmal sogar ihre Menschlichkeit, wenn sie ab und zu nicht nur Feinde, sondern sogar Opfer des Imperiums um der Rebellion willen töten müssen.

Luthen Rael: "Das Imperium hat uns so langsam erdrosselt, dass wir es kaum noch gemerkt haben. Jetzt zwingen wir sie zum Handeln."
Mon Mothma: "Was kostet uns das?"
Luthen Rael: "Einfach alles!"

Und einmal mehr sehr wirklichkeitsnah endet Staffel 2 eben auch nicht mit einem Happy-End, sondern nur in einer kurzen Verschnaufpause, in der beide Seiten ihre Verluste zählen, um dann doch weiter zu kämpfen. Luthens Prophezeihung an Cassian, dass sie beide für die Rebellion sterben werden, hängt über dem Ende, denn wie wir aus dem erzähltechnisch folgenden Film "Rogue One: A Star Wars Story“ (2016)" ja schon wissen, wird sie sich erfüllen.

Entsprechend hören wir dann gegen Ende auch das Manifest von Karis Nemik, einem jungen Widerstandskämpfer, der es kurz vor seinem Tod in S01E06 als Vermächtnis an Cassian Andor gab. Sozusagen Worte eines bereits Toten an einen kommenden Toten:

"Es wird Zeiten geben, in denen der Kampf unmöglich erscheint. Das weiß ich schon. Allein, unsicher, klein im Schatten des Ausmaßes des Feindes.

Bedenke dies!: Freiheit ist eine reine Idee. Sie entsteht spontan und ohne Anweisung. Überall in der gesamten Galaxis kommt es ständig zu willkürlichen Aktioenen des Aufstands. Es gibt ganze Armeen, Bataillone, die keine Ahnung haben, dass sie sich bereits für die Sache verschrieben haben.

Bedenke dies!: Dass die Grenzlinie der Rebellion überall verläuft. Und dass selbst der kleinste Akt des Aufstands unsere Linien vorantreibt.

Und dann, bedenke dies!: Das imperiale Bedürfnis nach Kontrolle ist so verzweifelt, weil es so unnatürlich ist. Tyrannei erfordert ständige Anstrengung. Sie bricht, sie leckt. Autorität ist brüchig. Unterdrückung ist die Maske der Angst.

Und sei Dir bewusst!: Der Tag wird kommen, an dem all diese Scharmützel und Schlachten, diese Momente des Trotzes die Ufer der Autorität des Imperiums überflutet haben werden, und dann wird es diesen einen Moment zu viel geben. Eine einzige Sache wird die Belagerung durchbrechen.

Bedenke dies: Versuche es!“

-Ich hätte nicht gedacht, Anton Tschechows Sub-Texte zum zivilen Widerstand jemals in einer Disney-Produktion zu finden.

Danke Disney, manchmal könnt Ihr es dann halt doch noch! 
Cursha
Cursha

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Staffel 2 Kritik
5,0
Veröffentlicht am 24. September 2025
Als am die erste Staffel „Andor“ auf Disney+ erschien wurde mein ausgebranntes Herz, das für „Star Wars“ schlägt ruckartig neu entzündet. Nach den immer währenden Enttäuschungen, die in Form der Sequels, „Kenobi“ oder den Werken von Filoni und Favreau über die Bühne gingen und ich auch nach „Andor Staffel 1“ fast nichts mehr aus einer Galaxis weit, weit entfernt geschaut habe, war diese Serie wieder genau das was ich brauchte.
Tony Gilroy zeigte nämlich erneut wieso das Universum seit Jahren auf einem fallenden Zweig sitzt und tilgte auch hier wieder die Schwächen seiner Kollegen aus, indem er mit den Erwartungen an das Franchise bricht, dabei aber nicht die Fehler begeht, wie Hedlund oder Johnson. Gilroy verpackt seine Geschichte mit ambivalenten Figuren in Grauschichten, baut Spannung auf, zeigt Alltage, bricht Gewohnheiten, opfert seine Figuren und verzichtet auf Fanservice. Im Fokus steht immer die Handlung!
In Staffel Eins legte Tony Gilroy den Grundstein seiner Handlung, die er hier noch in einer einjährigen Zeitspanne erzählte. Mit Staffel Zwei zieht er das Tempo an und schickt uns in jeweils einem Block von drei Folgen, über vier Blöcke verteilt, auf eine vierjährige Reise hin zu „Rogue One“.
Technisch hat die Serie dabei in keinster Weise einbüßen müssen. Die Sets sehen nach wie vor umwerfend aus und sind im Bereich Serien ohne Konkurrenz. Von den Bauten auf Coruscant, den Tempelanlagen von Yavin IV, über chandrillanische Hochzeiten, bis hin zu den Straßen von Ghorman. Die ganze Produktion, die wieder ungemein viel Zeit verschlang erreicht ein Ausmaß, was inzwischen untypisch ist für die Marke „Star Wars“. Die Dimensionen der Serie sind gewaltig. Aber auch in den kleineren Departements gibt man vollen Einsatz. Michael Wilkinsons Kostüme sind ein traumhafter Anblick, während der Schnitt und die Kamera immer genau zum richtigen Zeitpunkt einsetzt. Sie erzeugen Spannung, Ruhe, Unruhe, gehen in die Totale oder ganz nah an die Gesichter ihrer fantastischen Darsteller heran. Auch Brandon Roberts, der als Komponist hier Nicholas Britell ablöst, macht einen erstklassigen Job und wird, mit fortschreitender Handlung immer besser in seinem Score.
Vor allem aber muss man die Drehbuchautoren loben. Tony Gilroy, Beau Willimon, Dan Gilroy und Tom Bissell. Diese vier Herren lassen die Marke endlich erwachsen sein, liefern erstklassige Dialoge und verabschieden sich von den teils sehr plumpen und dummen Schreibstilen anderer Autoren.
ACHTUNG!!! Ab hier folgen wieder Spoiler zur ganzen Serie!
„Andor“ schafft es auch in Staffel Zwei wieder eine ganze Reihe unterzubringen und in mehreren Handlungssträngen eine ganze Menge zu erzählen. Hauptplot bleibt aber die Beschaffung eines Rohstoffes, den das Imperium auf Ghorman abbauen will und zur Konstruktion des streng geheimen Todessterns benötigt. Über Folgen hinweg erwarten uns dabei eine Vielzahl Highlights. Ein emotionaler Zusammenbruch von Mon Mothma, der in Alkohol und Tanz auf einer Hochzeit mündet, erreicht eben so sehr wie die Parallel geschnittene Grausamkeit, die Bix ertragen muss. Eine Ansprache vor dem gesamten Senat, in welcher der Imperator als das benannt wird was er ist, „Das Monster, das uns alle verschlingen wird“, ist ebenso spannend wie die simple Entfernung eines einfachen Mikrofons. Der Protest einer Bevölkerung, erzeugt ebenso viel Gänsehaut wie der Abschied von Bix. Der Tod von Syril bricht einem selbst so sehr das Herz wie seiner bis dato immer gehassten Mutter. Und wenn Dedra einen emotionalen Ausbruch hat, dann nimmt es mich, trotz ihrer Gräueltaten mit. Und ein „ich werde dich finden“, hat mich ebenso hart getroffen, wie die letzte Einstellung der Serie.
Dauerhaft erzeugt „Andor“ Gefühle. Wir wechseln Sympathien, leiden mit Helden und Schurken und wünschen uns ein anderes Finale herbei, welches wir nie erreichen werden. Mehrfach saß ich aufgelöst vor dem Bildschirm. Fassungslos von dem was mir gezeigt und geboten wurde. Ich habe geliebt, getrauert, gehasst. War verstört und schockiert. Konnte lachen und weinen.
Als das wäre nicht möglich ohne die grandiosen Darsteller, die bis in die letzte Ecke hervorragend besetzt, gespielt und geschrieben sind. Diego Luna gibt hier wirklich wieder alles und seine Entwicklung hin zu „Rogue One“ ist greifbar. Cassian ist ein ambivalenter Held und wenn man am Ende von Folge Drei, einfach nur sein Gesicht filmt oder nach dem Massaker auf Ghorman, dann berührt es durch das nuancierte, aber starke Spiel, ebenso sehr wie wenn er durch den Dschungel rennt um Bix zu finden oder sich auf seinen letzten Flug begibt, der im Ring von Kafrene endet.
Gleichzeitig sind es aber auch wieder die anderen Haupt- und Nebenfiguren, die hier bestechen. Genevieve O´Reilly ist als Mon Mothma mein absolutes Highlight. Die Art wie sie ihre Senatorin spielt ist überragend. Mon gehören unzählige großartige Momente der Serie und hat sich nach der Show zu meiner absoluten Favoriten gemausert. Ihre Szenen auf der Hochzeit, ein Konflikt mit Krennic oder ihre Ansprache und Flucht aus dem Senat waren hervorragend. Im gleichen Atemzug muss man auch die etwas kleineren Rollen ihrer Tochter Leida loben, die hervorragend dargestellt wird und von ihrem Mann Perrin, der mit seiner Ansprache „Sagrona Teema“ das Highlight der zweiten Folge war und Ambivalenz in seine Figur brachte.
Auch Stellan Skasgard bleibt einfach eine Wucht und zeigt, dass er als Luthen einer der besten Darsteller der Reihe ist. Luthen bleibt sich selbst als Figur treu und ist bis zum Ende ein Rebell, der nur einen Tag davon entfernt ist, endgültig wie ein Imperialer zu werden. Er opfert alles und ist bereit jeden zu opfern. Man versteht was er tut, rechtfertigt es für die „gute Sache“, verabscheut aber auch seine Taten. Damit gehört Luthen für mich zu den großen Highlights der beiden Staffeln. Und auch sein Abschied war ergreifend, ebenso seine Verbindung zu Kleya.
Zu dem hervorragenden Cast gesellen sich dann noch Faye Marsay, die als Vel etwas zurückgenommen ist, aber wieder fantastisch spielt in ihrer Interaktion mit andern Figuren und besonders nach dem Tod von Cinta einen starken Monolog bekommt. Auch Forrest Whitaker als Saw Gerrera ist zwar wieder nur kurz in der Serie, aber gibt dem Charakter ungemein viel Tiefe, die in einem großartigen Monolog mit Wilmon gipfelt. Auch Neuzugänge wie Ben Mendelsohn, der wieder als Orson Krennic in Erscheinung tritt ist ebenso gut, wie Benjamin Bratt, der Jimmy Smits als Bail Organa ablöst, der aus terminlichen Gründen nicht konnte. Dennoch hab ich mich sehr schnell an Bratt gewöhnt. Auch Erwähnenswert ist Richard Sammel als Carro Rylanz. Der Deutsche Darsteller nutzt seine Screnetime perfekt aus und bekommt einen großartigen letzten Shot geboten.
Auch Alan Tudyk, der als K2-SO zurückkehrt ist großartig. Die Szene in welcher die KX Droiden gezeigt werden, erinnern schon fast an einen Horrorfilm und strotzen vor Gewalt, während K2 später zum Freund voller Sarkasmus und Humor wird, eher er in einer weiteren Szene voll austeilt und Heert sogar als lebenden Schild nutzt.
Gleichzeitig schafft die Serie es aber bekannte Figuren zu absoluten Scenesteelern zu machen und nochmal auf ein neues Level zu heben. Allen voran Adrja Arjona als Bix. Sie musste viel einstecken über die beiden Staffeln, war gebrochen, wurde gefoltert und Dinge, die ich nicht schreiben will. Ihre Rache fühlt sich dann absolut verdient an, ehe sie in einem Video Cassian verlässt, damit dieser sich der Rebellion widmen kann. Ihr letzter Satz „ich werde dich finden“, trieb mir dabei die Tränen in die Augen, da wir alle Cassians Ende kennen. Wenn ihr die letzte Szene der Serie gehört, mit Cassians Kind im Arm auf Mina-Rau muss man die Serie mit einer Träne verlassen. Ebenfalls dazugewinnt Wilmon, verkörpert von Muhannad Ben Amor. In Staffel eins ein kleiner Nebencharakter, wird er hier zu einer Hauptfigur ausgebaut, der nicht nur toll spielt, sondern auch am ehesten Aufzeigt, was es heißt seine Kindheit zu verlieren, Liebe zurück zu lassen, zum Rebell zu werden, sich aufzuopfern und einer höheren Sache zu verschreiben. Wilmon wird zum perfekten Bild eines „normalen“ Soldaten der Rebellen, dessen Wertegang wir von „Geburt“ an verfolgen. Ebenfalls gewinnt Elizabeth Dulau als Kleya ungemein hinzu. Agierte sie in Staffel Eins noch im Hintergrund wird sie hier zur Hauptfigur und hat sogar eine vollkommen eigene Folge. Sie zieht Fäden, behält einen klaren Kopf, ist das stille Genie und bekommt eine traurige Vergangenheit. Wenn sie es ist, die am Ende ihren Ziehvater Luthen töten muss, um die Rebellion zu schützen, dann berührt dies. Ebenso ihr Finale auf Yavin IV.
Zudem sind es hier vor allem Dedra und Syril die immens von der Staffel profitieren. Beide werden durch ihre Beziehung zueinander zu menschlichen Figuren, die wir beide verstehen, wieso sie sich gefunden haben und wieso sie auf welcher Seite stehen. Dedras Hintergrund ist ebenso tragisch, wie das System in welches sie indoktriniert wurde. Sie glaubt daran, muss liebe lernen, nur um diese zu verlieren, von ihrem System verraten zu werden und am Ende ebenso endet, wie ihre eigenen Eltern, die sie für Verbrecher hält. Dedra ist als Schurkin fantastisch und nachvollziehbar und auch wenn man sie hasst und sie einen Genozid angeordnet hat, so hat sie mich gebrochen, wenn sie um Syil trauert. Dieser bekommt zudem in der Serie einen der besten Arcs in ganz „Star Wars“. Er glaubt an das Recht und die Ordnung. Mit Dedras Hilfe befreit er sich von seiner Mutter nur um dann im dunklen gelassen zu werden. Erst als er erkennt was das Imperium wirklich auf Ghorman treibt, er ihre Boshaftigkeit erkennt und das Leid der Ghormaner mit ansehen muss, was er nie wollte, erkennt er dass er stets manipuliert wurde und auf der falschen Seite stand. Wenn er, im wohl realistischsten und brutalsten Kampf in ganz „Star Wars“ gegen Cassian antritt, den Kampf gewinnt, dann aber nur ein „Wer bist du?“ bekommt, schmerzt das ungemein. Seine Nemesis erinnert sich nicht mal an ihm. Seine letzten Worte, bevor die tragischste Figur Final stirbt. Und wenn am Ende seine Mutter weinend auf dem Sofa sitzt, dann berührt mich das zu tiefst. Auch wenn ich Eedy stets nie mochte, war sie eine liebende Mutter, die einen guten Sohn, mit guten Absichten hatte, der aber am falschen System hängen geblieben ist. An dieser Stelle großes Lob an Denise Gough und Kyle Soller.
Ja, am Ende ist „Andor“ für mich das BESTE Star Wars aller Zeiten! Gewagte Aussage, aber ich komme hier voll auf meine Kosten. Dieses Werk ist Einzigartig und wertet das Universum auf. Ich bekomme die besten Momente der ganzen Reihe, die besten Dialoge, Emotionalsten Momente und spannendsten Figuren. Die Qualität wird so nicht mehr erreicht werden. Dennoch bin ich glücklich endlich mal wieder einen Funken der Hoffnung gespürt zu haben. Ein Funke der erloschen war. Danke Tony Gilroy. Danke Diego Luna. Diese Serie ist ein Meisterwerk. Nicht nur für „Star Wars“. Für die Serienwelt.
Julien Schöne
Julien Schöne

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 10. September 2025
Man kann die Serie meines Erachtens nach sogar als Meisterwerk bezeichnen, viele sagen ja das "The Mandalorien" die beste SW Serie sei, was aber spätestens nach der zweiten Staffel von "Andor" definitiv nicht mehr der Fall ist. Es passt fast alles an der Serie, die Charaktere sind interessant, "relatable" und super besetzt. Die Story ist sehr gut, sowie die VFX und die Kostüme. Die Musik ist eine Zehn von Zehn und passt perfekt zu der jeweiligen Zehne. Alles passt zusammen und sie schließt am Ende makellos an "Rogue One" an. Zwar hätte ich gerne noch von der ein oder anderen Figur etwas mehr Erfahrung, bevor sie nicht mehr gezeigt wurde, aber keine Serie ist Perfekt. Ich finde es auch sehr schade das es die letzte Staffel war, aber was soll jetzt auch noch in einer dritten Staffel gezeigt werden. Sie hätten die Folgen gerne noch etwas strecken können. Trotzdem die beste SW Serie je erschienen ist, was auch beweist, das sie es immer noch drauf haben ...
Cursha
Cursha

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2023
Schon die ersten Trailer zu „Andor“ ließen mich damals mehr als positiv zurück. Ein sehr ernster Ton und spektakuläre Bilder ließen mich auf eine Serie hoffen, die sich endlich an Erwachsene richtet, düster ist und sich von dem bisherigen Einheitsbrei abnabelt. Nun ist die erste Staffel abgeschlossen und „Andor“ ist genau das geworden, was „Star Wars“ gerade dringend gebraucht hat.
Durch das Erscheinen der Sequels, die eine kreative Bankroterklärung waren und darauf folgenden Serien von Dave Filoni und Jon Favrau navigierte sich Star Wars immer mehr in eine Ecke, die sich einzig auf Nostalgie und Fanservice ausruht. Mit immer weniger Aufwand wurden Serien am Fließband produziert. Qualitativ nahm es dann auch rapide ab. Nicht nur die Optik war in Serien wie „The Book Of Boba Fett“ eher künstlich oder im Falle von „Obi-Wan Kenobi“ sogar extrem hässlich, auch die Aktion war eine Beleidigung, die Serien voller Fanservice und teilweise ohne konkreten Plan aufgestellt.
Mit Tony Gilroy, der auch schon zu weitem Teilen für den besten „Star Wars“-Film seit der Originaltrilogie verantwortlich war, „Rogue One“, ändert sich dies nun schlagartig.
Gilroy scheint nämlich alle Krankheiten, die das Universum in den letzten Jahren befallen haben, erkannt zu haben und systematisch auszulöschen. Alleine die Produktion der Serie verschlang mehr Zeit als alle anderen Serien. Die Sets und Schauplätze waren wieder echt. Zwölf Folgen wurden uns geboten. Der Humor wurde getilgt. Und am wichtigsten, es gibt endlich einen genauen Plan für die Serie und eine klare Vision, die dahinter steht. „Andor“ lässt sich am ehesten mit „Rogue One“ vergleichen, geht aber dennoch ein ganzes Stück weiter, ist komplexer und vielschichtiger. Nie zuvor war ein Werk in diesem Universum besser geschrieben. Für Logikfehler ist kein Platz, jedes noch so kleine Detail ist wichtig für das große Ganze. Jeder Satz hat Gewichtung und eine starke Tragkraft. Die Figuren sind dreidimensional, die Aktion auf den Punkt gebracht. Andor ist für mich ein Meisterwerk! Warum das so ist, kann ich jedoch nicht ohne Spoiler erklären, also ACHTUNG!
Das Handwerk in „Andor“ ist vom Feinsten. Die Sets und Welten sind unfassbar Detailverliebt. Die Kostüme und Masken sehen großartig aus und auch die Welten sind wunderschön designet. Gleich die erste Szene der Serie unterstreicht den gesamten Ton der Serie großartig. In der verregneten Welt von Morlana 1 begibt sich Cassian durch ein Blade Runner ähnelnde Optik in ein Bordell, kurze Zeit später erschießt er konsequent zwei Wachmänner und rückt unseren „Helden“ in ein Licht, welches wir viel zu selten von den Rebellen gesehen haben. Gleich wird hier auch schon klar, Star Wars ist hier nichts mehr für Kinder. Auch im Laufe der Zeit nehmen die Bilder der Schönheit nicht ab. Wenn Tie-Fighter Piloten in ihr Cockpit steigen, vor einem Himmel erfüllt mit bunten Meteoriten, dann sieht das nicht nur schön aus, es bereitet auch eine optisch spektakuläre Aktionszene im „Auge“ über Aldanni vor. Wenn Luthen mit seinem Schiff, der „Fondor“ gegen ein Schiff des Imperiums kämpft, dann ist das nicht nur schön anzusehen, sondern auch logisch extrem gut aufgebaut. Zudem schafft die Musik immer den richtigen Spagat zu schaffen und jede Szene situationsgerecht einzufangen.
Dies führt mich zum Drehbuch und zur Handlung, den noch nie war Star Wars so gut geschrieben! Die Serie baut großartig aufeinander auf, kreiert clevere und starke Monologe. Dies liegt zum einen daran, dass man auf Humor fast vollständig verzichtet und sich einzig auf die Story konzentriert. Die Galaxis ist deprimiert und am Ende. Erstickt in der Tyrannei des Imperiums. Die Welt wirkt greifbar, ihre Figuren komplex und vielschichtig. Jedes Wort wird dabei zu einem späteren Zeitpunkt wieder wichtig. Jede Entscheidung hat Konsequenzen. Dabei stechen auch einzelne Szenen immer wieder stark, auf Grund ihrer Dialoge heraus, sei es ein längerer Monolog von Dedra Meero gegenüber Bix Caleen oder Luthens starker Monolog in Folge 10. Die wahre Stärke des Schreibens wird aber besonders deutlich während einer Partyszene mit Mon Mothma. Umgeben von Feinden, wirbt sie ihren alten Freund Tay Kolma an, ihn immer bittend doch zu lächeln, um kein Verdacht zu schöpfen. „Andor“ hebt die Messlatte extrem hoch und katapultiert das Franchise in eine neue Sphäre.
Der dritte Punkt, weshalb diese Serie ein Meisterwerk ist, ist das Imperium. Diese Fraktion musste in den letzten Jahren extrem leiden und wurde immer mehr zu einem Verein von Witzfiguren, die dumm handeln und uns Zuschauer kaum glauben ließen wie sie die Galaxis beherrschen können. Gillroy ändert dies nun vollständig. Das Imperium ist eine unumstößliche Macht geworden. Soldaten und Offiziere handeln clever, sind grausam und brutal. Das ISB wird dabei zum Schreckgespenst des Imperiums und ihre Methoden, werden uns auf grausame Weise dargeboten. Mentale Folter und Unterdrückung stehen an ihrer Tagesordnung, ein Tie-Fighter, der übers offene Feld fliegt löst ein nie dagewesenes Unwohlsein aus. Und in all dem wieder die cleveren Dialoge des ISB. Manchmal kann man kaum glauben, dass im selben Universum Jedi und Sith existieren sollen... bzw. dass im selben Universum all die anderen Werke spielen. Zeitgleich bekomme ich aber eben hierdurch das Gefühl, dass die Jedi in Episode IV wirklich nur noch ein Mythos sind.
Der vierte Punkt sind die Rebellen selbst. Was in den anderen Filmen immer eine Reihe strahlender Helden war, wird hier dekonstruiert. Die Rebellen sind moralisch verwerflich, haben Grauzonen und schrecken selbst vor großen Gräueltaten nicht zurück. Hier wird eine klare Linie immer weiter verschoben und alles verschwimmt. „Andor“ erinnert dabei weniger an die anderen Werke des selben Universums, sondern viel mehr an die starken Zeiten von „Game Of Thrones“. Style Over Substance zählt hier nicht mehr.
Der fünfte große Punkt sind die Emotionen, die die Serie transportiert. Gerade die Montage am Ende von Folge Drei, mit ihrem Schnitt, der Musik, dem Nonverbalen, machen die Szene zu einem waschechten Gänsehaut Moment. Wenn Mon Mothma unter Tränen ihrer Cousine ihre möglichen Pläne offenbart, dann nimmt uns dies genauso mit, wie sie. Und wenn Kino Loy einen Aufstand anzettelt um aus einem Gefängnis fliehen zu können, dann nimmt uns diese Rede genau so mit, wie die Auflösung dieses Moments. Den am Ende braucht es dann doch nur vier Worte um den Zuschauer endgültig die Tränen zu entlocken. „Ich kann nicht schwimmen“, ist der emotionale Totschlag in dieser Szene und offenbart zugleich die ganze Tragik hinter der Figur Kino Loy.
Dies bringt mich zum letzten großen Pluspunkt: Die Figuren. Während man sich zu Beginn gefragt hat, ob man eine Serie zu Cassian Andor braucht, wird hier eines besseren belehrt. Die Figur wird zum Antihelden. Ist moralisch fragwürdig und trägt den Plot der Serie. Er vermittelt eine neue Perspektive auf die Rebellion. Dennoch sind es unzählige Nebenfiguren, die doch noch mal ein Stück stärker sind, als der ohnehin schon starke Protagonist. Stellan Skasgård als Luthen Rael gehört zu den besten Figuren des gesamten Universums. Diese Figur ist durchtrieben, finster, bereit zur Gewalt und Opferung. Bereit zur Gewalt, nur um einen höheren Zweck zu erfüllen. Er verfolgt Ziele, von denen er selbst weiß dass seine Methoden unorthodox sind. Er weiß dass er das Ende nie miterleben wird. Hinter ihm steckt eine nie dagewesene Tragik. Der zweite große Star ist Genevieve O´Reily als Mon Mothma. Bisher war die Anführerin der Rebellen immer nur eine Randerscheinung. Jetzt wird sie zu einer Protagonistin, die umgeben ist von Feinden und dennoch versucht ein Netzwerk aus Rebellen aufzubauen und zu finanzieren. Das wird nicht nur der Figur gerecht, sondern auch ihrer Darstellerin. Wenn sie, wie oben bereits beschrieben, ihren alten Freund Tay Koma auf einer Party für ihre Sache zu gewinnen, umgeben von Feinden, dann ist das nicht nur gut geschrieben und super spannend, es ist auch extrem stark gespielt. Ähnlich wenn sie Vel offenbart, dass sie plant ihre Tochter zwangszuverheiraten, damit ihre Machenschaften nicht auffallen. Auf einem gleichen Level bewegt sich Denise Gough als Dedra Meero. Die ISB Agentin ist die große Antagonistin der Serie. Dabei erleben wir ihren Aufstieg und sogar ein paar menschliche Momente, ehe sie in einer der besten Szenen der Serie, eine ihrer Sitzungen zu ihrem Vorteil ausnutzt um ihre Position zu stärken. Höhepunkt ihrer Grausamkeit findet sich in einem Verhör mit anschließender Folter, wodurch Meero zu einer der besten und grausamsten Schurken des Universums wird. Syril Karn als Sicherheitsoffizier der Konzerner von Morlana ist dabei gerade zu Beginn und zum Ende der Serie extrem stark, wenn gleich er sich in der Mitte der Serie etwas im Kreis dreht, so ist sein Ende vielversprechend für Staffel 2. Auch die Figur der Vel ist ein echtes Highlight. In der Highsociety geboren, kämpft sie für sie gute Sache, ist wandelbar, komplex und stellt sich gegen jede Struktur ihrer Heimat und Politik. Gleiches gilt für die starken Frauenfiguren der Bix Caleen und Kleya Marki, als angehende Rebellin und abgekühlte Rebellin. Großes Herzstück der Serie wird aber dann vor allem Fiona Shaw als Maarva Andor. Die Tante Petunia Darstellerin, verkörpert Cassians Mutter mit solcher Hingabe, dass sie zum einen die starke Rebellin ist, die trotz ihres hohen Alters bereits ist für das größere Ganze zu kämpfen, zu gleich liefert sie unfassbar viele starke emotionale und zerbrechliche Momente, gerade am Ende von Folge 3 oder in der letzten Folge der ersten Staffel. Das andere Herzstück ist Andy Serkis als Kino Loy. In den Sequels als Snoke verschenkt, bekommt er hier eine neue Chance und wandelt sich in nur drei Episoden vom Unsympathischen hin zum strahlenden Anführer eines Aufstandes. Wenn er die Massen mit „One Way Out“ anfeuert, dann wird dies nicht nur zu einem zukünftig kultigen Zitat der Reihe, sondern sein Satz „Ich kann nicht schwimmen“ wird dadurch nur noch mehr von Tragik untermalt. Wird er das Gefängnis wohl selbst nie lebend verlassen. Natürlich gibt es auch wieder den obligatorischen Droiden in Form von B2-EMO (kurz B), der wieder wunderbar süß in die Welt passt, selbst emotionale Momente liefert und sich am ehesten mit BD-1 aus „Jedi: Fallen Order“ vergleichen lässt. Selbst die Figur Saw Gerrera, der nur in zwei Folgen auftritt, hat hier einen stärkeren Auftritt als in all seinen anderen Werken und bekommt mit Luthen großartige Szenen geschenkt. Auch in anderen Nebenrollen, sei es ISB Chef Major Partagaz bzw. Yularen, Tay Kolma, Linus Mosk, Melshi oder Nemik, die Figuren sind durch die Reihe großartig geschrieben.
Die Qualität von Andor ist unbeschreiblich und hebt Star Wars auf ein neues Level. Es ist die Serie die wir gebraucht haben, aber eigentlich nicht verdient haben. Damit festigt sie sich für mich nicht nur als das beste Werk, welches wir seit der Übernahme von Disney bekommen haben, sie ist für mich, auch auf dem gleichen Level wie die Originaltrilogie. Das mag vielen nicht gefallen, aber ich bin so unfassbar glücklich was wir hier endlich bekommen haben und zeigt auch auf, was noch möglich ist, mit Herzblut und Vision. „Andor“ ist ein wahrer Traum für „Star Wars“!
Calito2k1
Calito2k1

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 17. Juli 2025
Die beste Star Wars Serie, wer die alten Filme mag, wird auch diese Serie lieben. Bis auf ein paar Ausnahmen eine perfekte schauspielerische Meisterleistung und die Story und die Charaktere sind so gut und spannend.

Empfehlung für jeden Star Wars Fan
Jelena Lemcke
Jelena Lemcke

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2025
Ich bin absolut begeistert von dieser Serie und möchte es am liebsten allen sagen! Ich kann auch keinen verstehen, dem hier was fehlt. Es ist alles so realistisch und detailreich dargestellt, die Charaktere sind herausragend, zwischendurch war die Handlung so spannend, dass ich nicht mehr auf der Couch saß, sondern hockte. Schade, dass es nur 2 Staffeln gibt.
Oliver Urban
Oliver Urban

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Serienkritik
0,5
Veröffentlicht am 17. Mai 2025
Katastrophe. Nicht nur die Langweiligste Serie im Star Wars Universum, sondern das Langweiligste was ich insgesamt je gesehen habe.
Staffel 1 war ja nun schon öde. Staffel 2 habe ich nicht einmal bis zum Ende durchgehalten.
Langweilige Leute, tun langweilige Dinge, auf langweiligen Planeten.
Star Wars hat sich für mich filmisch erledigt. Das war der absolute Tiefpunkt.
Ich werde wieder die Romane lesen. Da gibt's besseres Star Wars.
D. K.
D. K.

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 16. August 2024
Wow Andor ist einfach Großartig. Starke Dialoge und komplexe Handlung. Episode 10, Stellan Skarsgård fast schon wie ein dunklen Lord der Sith, oder eher "Dunklen Rebell". Einfach Genial.
Weiter so.
Margoyle
Margoyle

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 28. Oktober 2022
Andor schafft etwas, womit ich ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet hatte: Es macht StarWars endlich wieder interessant! Nach den Fan-Service Orgien der letzten Jahre, die - man verzeihe mir die Subjektivität - immer belangloser wurden, sich inzestuös in ihrer eigenen Marinade wälzten, in der festen Überzeugung, die ZuschauerWelt bestünde ausschließlich aus 12 jährigen, für die es nichts weiteres bräuchte als Fanservice, um als Geschichte durchzugehen.

Andor ist anders. Genau wie ROGUE ONE erzählt es nämlich eine gute Geschichte, die eben einfach zufälligerweise im Star Wars Universum angesiedelt ist. Und es erzählt sie richtig GUT. Mit jeder Folge sogar besser, spannender und unbequemer. Es ist eine Serie für Erwachsene. Als als solche sollte sie auch gesehen werden. Wer auf heiteres Stormtrooper-Bashing, und den ewig eindimensionalen Kampf "Gut gegen Böse" aus ist, wird hier vermutlich überfordert, zumindest aber gelangweilt und enttäuscht werden. Und das ist gut so! Mit dieser Serie hat Star Wars endlich etwas für Fans der ersten Stunden, die über die Jahre und Jahrzehnte eben einfach selbst ... erwachsener wurden.
Filmkieker
Filmkieker

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 4. September 2023
Eine fantastische Besetzung, Messerscharfe Dialoge, eine grandiose Set-Auswahl und der wohl dringlichste Perspektivwechsel, welche das Star Wars Universum erleben durfte. Am meisten Eindruck macht auf mich, der unbedingte Wille die unterschiedlichen Beweggründe der Akteure hervorzuheben, was keinem der übrigen Star Wars Filme oder Serien gelang. Mit Ausnahme von "Rogue One" natürlich. Meinerseits gibt es gar nicht genug Lob für die Leistung der Regie. In der Summe würde ich sogar 6 Sterne vergeben, wenn ich denn könnte. Der Macht sei Dank! (stand: Staffel 1)
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 23. November 2022
beste Serie auf der gesammten Welt das finale ist so geil.Ich liebe die andor serie kann kaum auf die Ahsoka serie warten .Emotional ,brutal und spannung pur
Wombelfischlein
Wombelfischlein

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 30. November 2023
Beste Star Wars-Serie: Endlich traut man sich echte und glaubhafte Charaktere mit menschlichen Eigenschaften darzustellen, nicht nur flache und schablonenhafte wie meistens im Star Wars-Universum. Dazu super spannend ab der 2. Folge...
Balticderu
Balticderu

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Serienkritik
3,0
Veröffentlicht am 27. August 2023
Hier werden wohl die Geschmäcker auseinander gehen.
Für Fans, die eine gute Serie sehen wollen, mit einer spannenden Story und ein bisschen Action, ist das genau das richtige.
Für mich war es leider zu viel Story mit zu wenigen typischen Star Wars kämpfen.
Anschauen kann man sich die Serie aber definitiv.
Lord Borzi
Lord Borzi

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Staffel 1 Kritik
4,0
Veröffentlicht am 25. März 2023
Mit "Andor" beschreitet Disney neue Wege im Star-Wars-Universum, denn die erste Staffel der Serie wirkte in den ersten Sekunden bereits sehr dreckig, staubig und vor allem eines: erwachsen. Es geht in der Serie um die Vorgeschichte von Cassian Andor, den man bereits im Film "Star Wars: Rogue One" kennenlernen durfte. Durch unglückliche Umstände befindet er sich auf der Flucht vor dem Imperium, das alles und jeden unterdrückt und kontrolliert.

Das war meiner Meinung nach die besondere Stärke von "Andor". Es ging um verstecken, Verbündete finden und der Entstehung der Rebellion. Parallelen zum Dritten Reich waren deutlich erkennbar, denn auch hier wurde Widerstand gleich im Keim vom Imperium erstickt. Keine Lichtschwerter, keine Jedi, dafür wurde ein wichtiges, bisher fehlendes Stück in der Star-Wars-Geschichte erzählt.
Patrick
Patrick

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 2. November 2022
Super show. Endlich was für Erwachsene.
Dialoge, Kostüme, Sound, Story, Cinematographie, Schauspieler... wirklich alles super. Weiter so!