Wo "The Mandalorian" noch gut funktioniert hat versagt "Book Of Boba". Der optische Stil nutzt sich durch die extreme Künstlichkeit ab, die Aktion, die Rodriguez inszeniert ist eine Katastrophe und größtenteils unerträglich dämlich. Die Handlung wird den Kartellen und skrupellosen Söldnern kaum mehr gerecht und ist eine Beleidigung an die Fans. Die Figuren sind ebenfalls eine Katastrophe, da niemand cool, spannend, interessant oder tiefgehend ist. Eine ätzende Wespergang, ein Wookie des Powerlevel ist so ist, wie die Handlung es braucht, ein Major der irgendwie Lustig sein soll, eine Technikerin die Jar Jar Binks Konkurrenz macht... Diese Figuren sind eine Katastrophe....
Einzig mit Cad Bane wird mal ein würdiger Schurke eigenführt nur um ihn dann selten dämlich und respektlos zu töten...
Hauptfigur Boba ist dabei das größte Problem. Er ist ein Verweichlichter Lappen, der das Bild des coolen Kopfgeldjäger zerstört. Was auch am limitierten Spiel von Moorison liegt. Fennec wirkt hier als seine rechte Hand zwar kompetenter, hat aber auch Dialog oder Screentime und wirkt eher wie der Versuch die coole Dynamik von Jango und Zam aus den Comics zu rekonstruieren.
Und ja das beste sind die Cameos von Mando, der gleich mal zwei der sieben Folgen an sich reißt. Was zeigt wie wenig Vertrauen man hier in die Serie hatte. Wobei ich selbst hier Abstriche mache, den Folge 5 ist nur in dercersten Hälfte gut. Ab dem Moment, wo Motto auftaucht, wird der Humor unerträglich und die Easter Eggs nehmen überhand. Auch Auftritte in der sechsten Folge hätte man streichen können. Somal Die Serie einen dazu zwingt sie zu sehen, da sie elementar wichtig für Mando Staffel 3 wird.
Kurz: Ein Schlag ins Gesicht für alle Boba Fett Fans und auch sonst eine Katastrophe von Serie....