Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
ToKn
2.006 Follower
962 Kritiken
User folgen
Serienkritik
2,0
Veröffentlicht am 29. April 2025
Ist jetzt nicht so der Überflieger, und wenn ich ehrlich bin, es gab auch Phasen, wo man sich mal was zu trinken oder essen holen geht, und nicht unbedingt vorher auf die Pause-Taste drückt. Ist schon (weil auch nicht unbedingt neu) eine ziemlich belanglose Story, trotz, oder gar wegen all der Klischees, die in so eine Story reingehören. Schauspielerisch jetzt nur gesundes Mittelmaß, inkl. Kate Hudson, einzig die Nebenrollen Brenda Song (Ali Lee- die Assistentin) und Fabrizio Guido (als der uneheliche Sohn Jackie Moreno) konnten mich überzeugen. Fazit: Kurzweil? Ja, aber das man nun alle Folgen brennend am Stück schaut, nein, eigentlich nicht. Mittlerweile sind ja fast alle Serien auf Fortsetzung ausgelegt, manchmal klappt es, manchmal nicht. Komischerweise ist hier schon eine zweite Staffel beauftragt, bei viel besseren Serien leider nicht.
Man kann die Serie eigentlich sehr leicht einordnen. Weiblicher Ted Lasso trainiert statt eine Fussball- eine Basketball-Mannschaft, muss interne Machtkämpfe austragen und hat entsprechende Charaktere im Spieler-Team, mit denen sich kleine Stories aufbauen lassen (der Bad Boy, der alternde Superstar etc.). Dazu gibt es eine kleine Aufsteigergeschichte (unehelicher Sohn statt Assistenz-Trainer). Ohne Frage kommt Running Point nicht an Ted Lasso heran. Zu amerikanisch oberflächlich, zu stereotyp die Charaktere.
Schön hingegen ist es, Kate Hudson wieder zu sehen, die als ex Party-Girl und schwarzes Schaf der Familie Isla Gordon die Basketball-Mannschaft der Familie plötzlich übernehmen muss, um diese mit ihrem ganz eigenen Stil wieder zum Erfolg zu führen. Einen der Sterne hat Hudson eigens und selbst verdient, weil sie ihre Rolle herrliche erfrischend und überzeugend spielt. Ohne sie würde Produktion wahrscheinlich in die Belanglosigkeit abdriften.