User-Kritiken Muscles & Mayhem: An Unauthorized Story Of American Gladiators
Muscles & Mayhem: An Unauthorized Story Of American Gladiators
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Lemmiblog
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Serienkritik
4,0
Veröffentlicht am 30. Juni 2026
ERFOLGREICHER ALS DIE NFL
Von 1989 bis 1996 lief eine der erfolgreichsten Spielshows der Welt. Die American Gladiators, wo sich Bodybuilder mit normalen Menschen aus der Nachbarschaft duellierten in Spielen wie Human Canonball, Joust oder im Finale The Eliminator. Je zwei Männer und Frauen traten an und am Ende konnte man $ gewinnen.
Diese Dokumentation hat 5 Folgen mit einer Laufzeit je Folge von 30-45 Minuten. Diese Spielshow kennt wohl nahezu jeder der das Vergnügen hatte in den 90ern aufzuwachsen, wie ich. In den ersten beiden Folgen werden uns die Anfänge gezeigt und meine Fresse, die hatten keine Ahnung was sie da tun. Denn die 1. Staffel umfasste 13 Episoden, die am Stück gedreht wurde. Die Kandidaten wechselten natürlich, doch die damals nur 6 Gladiators mussten durch ziehen. Wir bekommen in der Doku viele Gladiators zu sehen wie Gemini, Nitro aber auch Zap und Ice. Die Blicke hinter die Kulissen sind fantastisch, man spricht über nicht vorhandene Sicherheitsvorkehrungen und wie man Gecastet wurde. In den Episoden 3 und 4 geht's um den Hype, eine landesweite Tournee und das Thema Steroide. Gerade die Drogen sind hier ein riesen Thema, da man eine Vorbild Funktion nun inne hatte musste hier das Produktionsteam einschreiten und warf einige hinaus. In der letzten Episode dreht es sich um den Untergang der Story, wie mit den alten Gladiators umgegangen wurde und was sie heute machen. Da sind teils wirklich interessante Berufszweige eingeschlagen wurden. Zum Finale hin kam mir allerdings alles zu gehetzt vor, während man in den ersten Folgen noch einzeln auf die Gladiators einging, macht man dann das selbe wie die Produktionsfirma, man ehrt sie nicht. Am Ende bleibt eine eindrucksvolle Doku über eine Spielshow die mal kurzfristig die bekannteste der Welt war. Die Eindrücke in Sachen Drogen, Gewalt und Entstehung faszinieren einen. Zum Schluss bekam ich sogar Tränen in die Augen als Tower von einem seiner schönsten Momente erzählt.
Von mir bekommt die Doku 8/10 Punkten. Gleichberechtigung war hier bereits gegeben, denn Männer wie Frauen bekamen gleichermaßen auf den Sack.