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Janko B
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Serienkritik
4,0
Veröffentlicht am 13. Januar 2025
Der Frosch als Sinnbild für ein unschuldiges Opfer, dessen Leben durch fremde Willkür bedroht werden kann, ist der Ausgangspunkt der südkoreanische Serie.
Zwei Morde in zwei Motels, 20 Jahre trennen diese Erzählstränge. Der erste Mord wird von einem Serienmörder begangen, er wird festgenommen, aber der Konflikt zerstört das Geschäft und das Leben der Eigentümer. Der zweite Fall ist zweideutiger: Eine fremde Frau kommt in einer Pension mit einem kleinen Jungen an, bleibt über Nacht und geht am nächsten Morgen scheinbar allein. Das Badezimmer hat sie sauber geschrubbt hinterlassen. Nur auf der Rückseite einer Schallplatte befindet sich offensichtlich Blut.
Die Serie zeigt spannend auf, wie sich das Leben der zufällig beteiligten Menschen drastisch ändert und wie sie selbst zu Opfern werden. Wie sich ihr Schicksal auch auf die nachfolgende Generation, auf Famile und Freunde auswirkt und wieviel sie erleiden müssen, um sich endlich bewusst aus der Defensive zu befreien.
Die etwas ruhig startende Thriller-Serie thematisiert u.a. Gaslighting, Rache, Entführung und Korruption. Ganz stark fand ich Episode 6. Wie bei den meisten koreanischen Serien üblich, hat die Serie einen runden für mich gelungenen Abschluss.