Im Hause Parker stehen Veränderungen an. Matt muss sich von Eve verabschieden, da sie mit ihrer Tanzgruppe nach Südkorea reist. Riley möchte sich endlich ihren Traum vom eigenen Café erfüllen. Gleichzeitig verlieben sich Riley und Gabe in neue Partner. Blöd nur, dass sich Gefühle nicht per Knopfdruck abschalten lassen.
Shifting Gears Staffel 2 hat 13 Episoden mit einer Laufzeit von je ca. 20 Minuten. Tim Allen und Kat Dennings kehren in ihren Rollen zurück und ich muss sagen, die zweite Staffel macht nahezu alles besser. Der trockene, sarkastische Humor ist noch einmal eine Ecke bissiger geworden. Gerade Tochter Georgia feuert einen Spruch nach dem anderen ab und auch Stitch im Rollstuhl entwickelt sich immer mehr zum Scene-Stealer. Besonders gelungen ist, dass wirklich jede Figur ihre Daseinsberechtigung bekommt. Egal ob Carter, der versucht eine Freundin zu finden oder die verschiedenen Paare, die entweder zueinanderfinden oder sich voneinander entfernen. Ein echtes Highlight für Fans von Hör mal, wer da hämmert sind die Gastauftritte der alten Weggefährten. Quasi als kleine Selbsthilfegruppe sorgen sie für einen herrlichen Nostalgietrip. Etwas genervt hat mich das ständige Hin und Her zwischen Riley und Gabe. Beide finden tolle neue Partner und wirken glücklich. Eigentlich. Natürlich funkt ständig die Chemie zwischen ihnen dazwischen, was für Drama sorgt. Neben dem Humor schafft es die Staffel immer wieder, kleine Lektionen für Jung und Alt einzubauen. Gerade Tim Allens Figur macht sich zwar über das Älterwerden lustig, muss aber lernen, dass man selbst nach Jahrzehnten noch dazulernen kann. Unterm Strich bleibt eine zweite Staffel, die bei Humor, Figurenentwicklung und Story noch eine Schippe drauflegt. Shifting Gears entwickelt sich immer mehr zu einer echten Feel-Good-Serie, bei der man sich einfach gerne auf die Couch setzt.
8,5/10 Punkten. Sturmhöhe, vorgelesen von Arnold Schwarzenegger. Allein für dieses Kopfkino hätte sich die Staffel schon gelohnt.
Matt ist ein einsamer Witwer der seine Arbeit liebt, als plötzlich seine Tochter Riley an seiner Haustür klingelt, im Schlepptau ihre beiden Kinder. Doch er mag seine Enkel sowie das er seiner Tochter unter die Nase reiben kann das er vor Jahren recht gehabt hat. Eine Zeit als Familie beginnt, von der Matt dachte das er sie nach dem Tod seiner Frau nicht mehr erleben würde.
Shifting Gears auf Disney+ hat 10 Episoden mit einer Laufzeit je Folge von ca. 25 Minuten. Wir haben hier den Heimerwerker King Tim Allen, Max aus Two Broke Girls Kat Dennings, Stifler Seann William Scott und Dharma Schauspielerin Jenna Elfman in einer Sitcom die an die 90/00er Jahre erinnert. Die Story funktioniert einwandfrei, Tochter kommt nach gescheiterter Ehe heim zu Papi und zusammen mit den Kindern ergibt seine eine schöne Dynamik. Gerade die kleine Georgia hat es faustdick hinter den Ohren. Der Humor ist natürlich das A und O, für mich funktioniert er überwiegend. Es geht mal bissel unpolitischer zu wenn Matt einen auf "früher war alles besser" macht, aber um ihn herum alle schlagfertig genug sind das zu kontern statt rum zu heulen. Die Figuren machen durchgehend Spaß, egal ob es alle in Matts Familie sind, die Mechaniker oder die selbstsichere Tanzstudio Besitzerin gegenüber von Matts Werkstatt, es passt einfach. Das ist hier keine hohe Schauspielkunst, dennoch gibt es Momente die beeindrucken wie etwa als Matt am Grab seiner Frau ist. Am Ende bleibt eine Serie die sich super nebenbei wegschauen lässt. Die Figuren machen Spaß, die Dialoge sind simpel aber wirksam und die Story reicht völlig aus. Die ersten Folgen sind noch etwas holprig, aber gerade im Finale lacht man sehr viel, naja zumindest ich.
Von mir bekommt die Serie 7/10 Punkten. Eine zweite Staffel wurde bereits angekündigt.