Martin Walde (38) ist seit den 2010er-Jahren als Schauspieler erfolgreich. Unter anderem spielte er für viele Jahre in der „Lindenstraße“ eine Hauptrolle, war im Tatort, bei „Alles was zählt“ und in diversen Kinofilmen zu sehen. Den meisten dürfte er jedoch als Vincent Ritter in der ARD-Soap „Sturm der Liebe“ bekannt sein.
Obwohl der Serienstar ein fester Bestandteil bei der beliebten Seifenoper ist, hat er sich überraschend dazu entschieden, seine Karriere an den Nagel zu hängen. Hinter seiner Entscheidung steckt ein emotionaler Grund.
ARD-Star Martin Walde litt unter heftigem Heimweh
Eine dauerhafte Rolle in einer Soap zu ergattern, ist für viele Schauspieler wie ein Sechser im Lotto, denn dies bedeutet, dass man für einen gesicherten Zeitraum planbar bezahlt wird. Allerdings hat so eine Verpflichtung auch Schattenseiten: Bei Soaps wie GZSZ, „Sturm der Liebe“ und Co. herrschen häufig sehr anstrengende Drehbedingungen mit langen Arbeitstagen. Schließlich muss durchweg Nachschub produziert werden, um täglich neue Folgen senden zu können. Kurzfristige Pausen, Stundenreduzierungen und so weiter sind oft so gut wie unmöglich.
Martin Walde, der bei „Sturm der Liebe“ den Tierarzt Vincent Ritter spielt, packte im Podcast „Ein Zimmer für uns allein“ nun darüber aus, dass er als frisch gebackener Papa einfach nicht mehr mit den heftigen Anforderungen zurecht kam. Er selbst lebe mit seiner Familie in Berlin, doch die Serie wird in München gedreht. Bereits vor einer geraumen Weile habe er deshalb um eine Veränderung gebeten: „Ich habe gesagt, ich brauche eine ganze Woche frei und kann drei Wochen arbeiten.“
Diesen Wunsch habe man ihm tatsächlich erfüllt, weswegen Walde noch ein weiteres Jahr bei der Kultserie weitermachte. Allerdings habe die Veränderung nicht viel genützt, denn er litt nach wie vor sehr unter Heimweh: „Ich habe viel geweint, ich war sehr viel unglücklich und ich wollte weg.“
Er will einen normalen Job: So geht es für den "Sturm der Liebe"-Star nach seinem Ausstieg weiter
Martin Walde habe sich bewusst gegen seine erfolgreiche Schauspielkarriere entschieden. Für seine Familie sei dies das Richtige: „Meine Tochter zu begleiten, ist ein größerer Traum, als mich selbst zu verwirklichen“, so der liebende Papa im Podcast.
Tatsächlich kommt für den 38-Jährigen in Frage, eine völlig andere Karriere einzuschlagen: „Ich beziehe gerade noch Arbeitslosengeld I und wenn das ausgelaufen ist, dann suche ich mir in Berlin einen stinknormalen Job“. Wow, so viel Bodenständigkeit hätten wir dem Ex-Schauspieler gar nicht zugetraut. Wann seine letzte Folge von „Sturm der Liebe“ im Ersten zu sehen sein wird, ist bisher nicht bekannt.
Schon gewusst? Die ARD muss sparen und deshalb könnte es für einige Kultserien brenzlig werden: