Hape Kerkeling wäre fast beim "Eurovision Song Contest" aufgetreten: Diese kuriose Performance war geplant!
Maximilian Günther
Maximilian Günther
Als Kind der 2000er zum passionierten TV-Junkie erzogen. Trash-TV-Connaisseur mit Herz für Underdogs. Guilty Pleasures: GNTM & Temptation Island.

Hape Kerkeling hätte beim Eurovision Song Contest antreten sollen, doch dann sagte er alles ab. Dieser kuriose Auftritt war ursprünglich geplant.

HR/SWR/NDR/WDR/ARD/drive BETA

Seit 1956 flimmert der Eurovision Song Contest einmal im Jahr über unsere Bildschirme und lockt Millionen von Zuschauenden vor den Fernseher. Obwohl der ESC in Deutschland eine riesige Fanbase hat, landen unsere Beiträge fast immer auf den hinteren Plätzen. Der Grund: Statt mit auffälligem Bühnenspektakel zu glänzen, liefern wir meist lauwarmen Pop-Einheitsbrei, der nicht im Gedächtnis bleibt.

Jetzt verriet Kult-Entertainer Hape Kerkeling, dass er vor einigen Jahren für einen besonders extravaganten ESC-Auftritt gebucht war – doch kurz vor der Show hatte er kalte Füße bekommen.

Hape Kerkeling überrascht mit ESC-Geständnis: Als Drag Queen sollte er den Sieg holen

Hape Kerkeling ist ein echtes Original. Seit den 80er Jahren zählt der Entertainer zu den bekanntesten Comedy-Stars des Landes und begeistert seine Fans mit seiner beispiellosen Wandlungsfähigkeit. Selbst seine Alter Egos wie z. B. Horst Schlämmer werden zu absoluten Ikonen, die aus der deutschen Popkultur nicht mehr wegzudenken sind. Nun gestand der 61-Jährige auf Instagram, dass einer seiner berühmtesten Charaktere beim ESC auftreten sollte.

In Gestalt der alternden Schlagerdiva Uschi Blum hätte er 2009 für Deutschland antreten sollen: „Ein Jahr vor Lenas Sieg wollte man mich ohne Vorentscheid als Uschi Blum mit ‚Sklavin der Liebe' nach Moskau schicken.“ Hier könnt ihr den Auftritt sehen:

"Ich war feige": Der Kult-Entertainer bekam kalte Füße

Der Entertainer habe dann aber kalte Füße bekommen und den Auftritt letztendlich doch abgesagt. Ich hab's nicht gemacht, ich war feige. Weil ich dachte: Nee, ich möchte nicht Vorletzte werden.

Inzwischen sei sich Kerkeling aber nicht sicher, ob seine Absage die richtige Entscheidung gewesen ist: Im Nachhinein bin ich mir nicht sicher, ob das gut war. Hätte ich in Moskau als Uschi Blum den Pott geholt? Das ist eine Frage, die mich noch die nächsten 10, 20, 30 Jahre beschäftigen wird.

Warum eine ehemalige Nachrichten-Ikone mit ihrem Job gar nicht mehr zurechtkam, könnt ihr hier nachlesen:

"Kurz vor dem Burnout": Ehemalige Nachrichtensprecherin fühlte sich von "Tagesschau"-Job überfordert

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