Seit 1995 flimmert die „Wilsberg“-Reihe mit Darsteller Leonard Lansink über unsere Bildschirme – bisher ist längst kein Ende in Sicht. Und das ist auch kein Wunder: Die mittlerweile 89 Fälle bescheren dem ZDF regelmäßig Top-Quoten in Millionenhöhe und haben sich eine treue Fangemeinde erarbeitet. Wer die Fälle des kauzigen Archivars aufmerksam verfolgt, dem ist dabei ein Detail garantiert nicht entgangen: In jeder Folge wird eine berühmt-berüchtigte Stadt erwähnt. Was hinter dem kuriosen Running Gag steckt, verraten wir euch hier.
"Wilsberg"-Autor klärt auf: Deshalb kommt Bielefeld in jedem Film vor!
Fans der „Wilsberg“-Reihe wissen natürlich sofort, um welchen Running Gag es sich handelt: In jeder Folge findet die Stadt Bielefeld auf irgendeine Weise Erwähnung. Obwohl die humorvolle Krimiserie bekanntermaßen in Münster spielt, schaffen die Macher*innen es gekonnt, die nordrhein-westfälische Stadt unterzubringen. Diese Szene ist ein perfektes Beispiel:
ZDF/Guido Engels
Wie „Wilsberg“-Schöpfer Martin R. Neumann gegenüber stadt-münster.de verrät, gibt es einen denkbar simplen Grund, warum die Stadt in der Serie so oft als Randnotiz vorkommt: „Sehr früh haben wir auch meine Heimatstadt ‚Bielefeld‘ in jede ‚Wilsberg‘-Folge eingebaut – meist in einem lustigen Zusammenhang. Was anfangs nur als kleiner Insiderscherz gedacht war, ist mittlerweile zum Running Gag geworden.“
Der Autor habe sogar noch weitere Running Gags in die Serie eingebaut: „Auch das Quaken einer Ente sowie das Auftauchen einer mit Zeitungsausschnitten verzierten Holz-Ente in jeder Folge ist mittlerweile Kult“. Fans würden sich sogar an die Serienmacher wenden, wenn sie die wiederkehrenden Elemente in einer Folge mal nicht entdeckt haben!
Wann endlich der neue „Wilsberg“-Film im ZDF läuft, könnt ihr hier nachlesen: Nach 4 Monaten darf Wilsberg endlich wieder ermitteln!