Keinen Spaß mehr an GZSZ: Warum mich diese Veränderung in der RTL-Serie komplett verwirrt!

Wer in den letzten Tagen „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ eingeschaltet hat, dem dürfte etwas aufgefallen sein: Der Schnitt macht es Zuschauer*innen gerade nicht leicht, einigen Geschichten zu folgen.

Eigentlich sind die Folgen von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ immer gleich aufgebaut. Innerhalb einer Episode wird von Erzählstrang zu Erzählstrang gewechselt. Doch aktuell scheint sich hinter den Kulissen im Schnitt etwas verändert zu haben, was zunehmend für Verwirrung sorgt. Es scheinen ganze Szenen zu fehlen, die die Handlung nicht richtig fertig erzählen.

Verwirrung bei GZSZ: Habe ich eine Folge verpasst oder was ist hier los?

Schon seit einigen Folgen fällt mir bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ eine Veränderung auf, die mich zunehmend verwirrt. Beim Schauen der neuen Folgen fehlen ganze Erzählstränge, die die Geschichten total verzerren. Es ging sogar so weit, dass ich kurzzeitig dachte, ich hätte eine Episode verpasst, und ich habe einzelne Szenen sogar zurückgespult, weil ich das Gefühl hatte, ich hätte etwas in einem unaufmerksamen Moment nicht mitbekommen.

Ein Beispiel ist Emilys (Anne Menden) Rückkehr nach Berlin. Sie kommt nach Wochen zurück aus Singapur und sitzt mit John (Felix von Jascheroff) in der U-Bahn. Die Geschwister sprechen über die Geschehnisse der letzten Wochen. Soweit, so gut – aber die nächste Szene zeigt nicht etwa einen anderen Erzählstrang oder wie Emily und John nach Hause kommen. Plötzlich sehen wir Emily völlig zusammenhanglos im Kiez, wie sie in einem ganz anderen Outfit in einen Kaugummi tritt und dafür Julian (Onno Buß) verantwortlich macht, der gerade an ihr vorbeiläuft. Zugegeben: Inhaltlich hätte uns eine Szene, in der Emily und John aus der U-Bahn steigen oder Emily nach Hause kommt, nicht wirklich weitergebracht, dennoch erwartet man das bei einer logischen Erzählweise – wie es auch zuvor immer der Fall war.

Auch ein Ausflug von Jo (Wolfgang Bahro) und Yvonne (Gisa Zach) endet abrupt, ohne den Zuschauer*innen den richtigen Ausgang zu zeigen. Bei einem Picknick im Wald bleibt das Pärchen im Hochsitz eines Försters stecken, als die Leiter runterfällt. Doch anstatt, dass uns gezeigt wird, wie sie gerettet werden, sehen wir Yvonne und Gerner kurze Zeit später einfach fröhlich in ihre Wohnung laufen. Lediglich ein kurzer Nebensatz erzählt dem Publikum, dass sie Hilfe bekommen haben.

Ob es nun neue Mitarbeiter*innen im Schnitt gibt oder GZSZ eine neue Erzählweise anstrebt, um eventuell „sinnlose“ Szenen zu vermeiden, bleibt offen. Als langjähriger Fan hoffe ich allerdings, dass es sich nur um ein temporäres Experiment handelt, denn so wird mir zunehmend der Spaß am Schauen genommen.

Neuerung bei GZSZ sorgt bei Fans für Unmut

Auch anderen Fans sind die Veränderungen bei GZSZ aufgefallen, und sie zeigen sich in den sozialen Netzwerken genauso verwirrt wie ich. Zur Szene mit Emily schreibt beispielsweise eine Zuschauerin auf TikTok: „Ich dachte, es wäre ein Traum oder so.“ Eine andere bestätigt: „Ich spule manchmal zurück, weil ich denke, dass ich was verpasst habe.“

Außerdem wird eine neue Kameraführung von vielen bemängelt, die andere allerdings gut finden. „Das hat einen professionellen Charme wie in Filmen“ oder „Die probieren neue Sachen aus, damit es nicht eintönig wird. Finde […] ich gar nicht schlecht.“

Mit dieser Entscheidung bei GZSZ bin ich nicht einverstanden – und mit der Meinung bin ich nicht allein!

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Clara Tremmel
Clara Tremmel
-Senior Redakteurin, TV-STARTS
Euer persönlicher Kompass durch den Kolle-Kiez: Sie kennt jede Intrige von Jo Gerner und guckt GZSZ seit sie denken kann
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