Kinostart:
18. November 1999
Regie: David Cronenberg
Mit Jennifer Jason Leigh, Jude Law, Ian Holm,
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Produktionsland:
Kanada
,
Frankreich
,
Großbritannien
.
Genre:
Sci-Fi
Laufzeit: 97 Minuten.
Produktionsjahr:
1999
Verleiher: StudioCanal Deutschland
Inhalt: Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) ist in der Programmierer-Szene ein Star. Ihre Videospiele werden mit geradezu religiöser Inbrunst verehrt. Angesichts des bevorstehenden Erscheinens ihres neuen Titels „eXistenZ“ wählt die Herstellerfirma Antenna zwölf Testpersonen aus, die das Game im Rahmen einer exklusiven Preview ausprobieren dürfen. Neuartig ist dabei vor allem das Spielsystem: Die Teilnehmer nehmen die Informationen der fleischartigen Konsole über ihren Bioport, eine Öffnung am Rücken, auf. Der Input geht direkt ins zentrale Nervensystem, so dass Simulation und Wirklichkeit nicht mehr voneinander unterschieden werden können. Da greift plötzlich einer der Teilnehmer zu einer bizarren organischen Schusswaffe und versucht, Allegra zu töten. Der Anschlag misslingt. Allegra und ihrem PR-Praktikanten Ted Pikul (Jude Law) gelingt die Flucht. Offensichtlich steckt die Konkurrenz dahinter, aber auch in den eigenen Reihen lauern Verräter. Außerdem hat das Spiel Schaden genommen. Allegra muss sich einloggen, um in der digitalen Welt nach dem Rechten zu sehen. Eigentlich benötigt sie dafür Pikuls Hilfe, doch der besitzt keinen Bioport und fürchtet sich vor der unumgänglichen schmerzhaften Einstich-Prozedur…
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(3,7)
User-Wertung(4894 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jonas Reinartz
(3,5)
1999 war das Jahr des Cyber-Thrillers Matrix. Thematisch verwandte Filme wie Josef Rusnaks „The 13th Floor“ oder David Cronenbergs „eXistenZ“ gingen angesichts des unerwartet heftigen Mediensturms nahezu völlig unter. Cronenberg erwarb sich zu Beginn seiner Karriere mit schmutzigen kleinen Filmen wie Rabid, Scanners und Videodrome eine loyale Fangemeinde. Mainstream-tauglich waren seine Werke vor seinem Wechsel in Thriller-Gefilde (mit History Of Violence und Tödliche Versprechen) – mal abgesehen von Die Fliege – nicht gerade. Dafür fielen seine Ausflüge in das von ihm mitbegründete Biohorror-Genre, bei denen er keinerlei Rücksicht auf Ekelschwellen nahm, einfach zu abgründig aus.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,2)
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insgesamt 2 Kritiken
Dmitrij Panov
Mitglied seit 838 Tagen
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99 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Videospiele? Pah! Eine gottverdammte Religion ist das! Versessen, fanatisch - durchgeknallt, aber der Grund dazu ist doch klar ersichtlich: So echt, so nah, Spiel als Leben, Leben als Spiel. Unsere Gamepads bekommen endlich die Anerkennung, die ihnen zusteht, alleine schon in ihrem Design: Wie verformte, perverse Geschlechtsorgane, die wir stimulieren, damit diese unsere Hirne stimulieren und wir den absoluten audiovisuellen Orgasmus erleben. Wenn in unseren Wirbelsäulen Kabel stecken und unsere Nervenzellen durch die Gegend jagen, bis wir nichts mehr verstehen und doch alles verstehen, dann spelen wir das Spiel, sind im Spiel, sind das Spiel und das Spiel besteht aus uns und funktioniert nur durch uns. Leben wir, existieren wir, befinden wir uns in "eXistenZ" und basteln aus unseren Essensresten gemeine Waffen, die wir mit unseren eigenen Körperteilen laden - das ist unsere Religion, ja, ganz nahe an uns, nicht nur geistig, sondern auch körperlich, unser Blut ist das Spiel und das Spiel sitzt tief in unserem Nervensystem. Ekelhaft, sagt da wer? Nein, sage ich: Absolut faszinierend! Und die Pointe am Ende ist auch perfekt.
Wenn du glaubst, dass du in der Wirklichkeit bist, nur weil du dein Gamepad nicht sehen kannst, dann solltest du deine Lebensphilosophie doch lieber schnell überdenken.
Verfasst am 01.04. um 00:24 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,7) bei 3 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Jennifer Jason Leigh
Rolle: Allegra Geller
Jude Law
Rolle: Ted Pikul
Ian Holm
Rolle: Kiri Vinokur
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 06:04