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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Enter The Void
Kinostart:
26. August 2010
Film auf Blu-ray erhältlich seit: 4. Februar 2011
Regie: Gaspar Noé
Mit Nathaniel Brown, Paz de la Huerta, Cyril Roy,
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Originaltitel: Enter the Void
FSK ab 18
Produktionsland:
Kanada
,
Italien
,
Deutschland
,
Frankreich
.
Genre:
Drama
,
Fantasy
Laufzeit: 161 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Verleiher: Wild Bunch
Inhalt: Die Geschwister Oscar (Nathaniel Brown) und Linda (Paz de la Huerta) haben sich geschworen, auf ewig zusammenzubleiben, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kamen. Jahre später: Oscar lebt in Tokio und arbeitet als Drogendealer. Er spart, damit seine Schwester auch nach Japan reisen kann. Dass diese - endlich in Tokio angekommen - in einem Striplokal jobbt und mit ihrem Boss schläft, lässt erste Risse durch das innige Verhältnis laufen. Einmal noch stehen die Geschwister auf dem Balkon von Oscars düster-chaotischem Apartement und blicken gemeinsam ins Neon-Zwielicht Tokios. Dann begibt sich der junge Mann auf einen Trip, der ihn jenseits aller leiblichen Grenzen führen wird und der in seinem Bett beginnt. Dort halluziniert er sich auf Dimethyltryptamin (kurz: DMT) durch die Nacht, bis sein Kumpel Alex (Cyril Roy) auftaucht und ihn zum Treffpunkt eines Deals navigiert. Gerade eben noch kann der zugedröhnte Oscar den hastigen Schritten seines Freundes und dessen Ausführungen zum tibetanischen Buch der Toten folgen - dann kommt es zur Katastrophe. Die Spelunke "The Void" erweist sich als Falle und kurz darauf sinkt Oscar von Polizeikugeln durchbohrt zu Boden. Während sein Körper zurückbleibt, erhebt sich seine Seele und schwebt fortan auf der Suche nach Erlösung durch Tokio...
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(2,1)
User-Wertung(1320 Bewertungen)
(3,3)
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Acht Jahre Erholung hat Gaspar Noé seinem Publikum zugestanden - mit „Enter The Void" ist die Schonzeit abgelaufen. Ob die vom US-Magazin Newsweek 2002 als most walked-out-of movie of the year titulierte filmische Monstrosität „Irreversibel" überhaupt endgültig verarbeitet und ad acta gelegt werden kann, sei dahingestellt. Die formellen Aspekte des Films - von der invertierten Chronologie der Erzählung bis zur visionären Kameraarbeit von Benoît Debie („Vinyan") - beeindrucken zwar nach wie vor, aber vor allem eine betäubende Plansequenz hat sich ins cineastische Gedächtnis eingebrannt: die Vergewaltigung von Monica Bellucci. In den Augen seiner Verächter ist Noé ein Aggressor, der die Leinwand als Waffe missbraucht. Seine Verehrer derweil nehmen ihn als herausfordernden Avantgardisten wahr. „Enter The Void" wird diese Spaltung nicht beheben, ganz im Gegenteil: Er wird sie ausbauen. Der dritte Langfilmstreich des Franzosen ist ein existenzialistischer Trip durch physische und spirituelle Abgründe, der besonders durch die radikal konzipierte Erzählperspektive über weite Passagen eine ungeheure Sogwirkung entfaltet. Dass der überlange Film im letzten Drittel ermüdend redundant ausfällt, kann nicht davon ablenken, dass Noé einmal mehr polarisierende und mit sämtlichen Kino-Konventionen brechende Kunst geschaffen hat.
WeiterlesenMitglied seit 849 Tagen | 41 Userkritiken
Kritik: WARNUNG: Dieser Film ist nichts für jeden. Die Bilder sind schockierend und explizit. Dazu kommt noch, dass die ganze Zeit eine schrecklich drückende Atmosphäre lastet und man geradezu vom Film gefangen genommen wird. Wenn man sich auf so etwas nicht einlassen möchte, sollte man unbedingt von diesem Film die Finger lassen. Achja und die FSK 18 ist hier mehr als nur angebracht. --- Die restliche Kritik enthält Spoiler und sollte nicht gelesen werden, sofern der Leser noch vorhat, sich den Film anzuschauen. --- Also eines muss man "Enter the Void" ja lassen: Er ist direkt, kompromislos, und von Anfang bis Ende konsequent. Und vermutlich ist er auch einmalig. Man wird wirklich 2,5 Stunden gefangen genommen in die Welt von Oskar, und muss miterleben, wie er zu harten Drogen kommt, bei einer Razia erschossen wird, und einen unendlich langen bösen Trip zwischen Tod und Wiedergeburt durchmacht. Und das alles in diesem grotesken, perversen, verseuchten, lichterlohen Sumpf, der sich Tokyo nennt. Auf diesem Trip spielt sich sein Leben noch einmal ab, vor allem seine Beziehung zu seiner Schwester. Sie sind durch einen Unfall, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, so fest miteinander verbunden, dass Oskar nicht ins Jenseits kommen kann, sondern in Tokyo hin und her zu schweben scheint und letzlich, wie es sein Freund aus dem tibetanischen Totenbuch beschrieben hat, wiedergeboren werden will. "Enter the Void" könnte man als unerträgliches Meisterwerk bezeichnen. Die Halluzinationen, die Kamerafahrten, die Schnitte (das fängt schon beim Titel an), die Lichter und Farben machen den Film zu einem visuellen Erlebnis, das man wohl nur einmal in seinem Leben haben wird. Aber wogegen der DMT Trip am Anfang noch schön anzusehen ist, geht es danach steil bergab. Und das lange, lange ... und wenn man denkt, dass nun gleich alles aufhören müsste, geht es noch weiter, lange, lange ... Und da wären wir schon bei meinen Kritikpunkten. Die Längen sind manchmal nicht mehr auszuhalten und geben auch stilistisch kaum noch etwas mehr. Und in der letzten Hälfte des Filmes wird doch echt nur noch rumgefickt. Und wenn man denkt, dass man nun genug davon gesehen hat, schwenkt die Kamera zum nächsten Raum, wo eine noch andere Stellung vorgeführt wird. Was soll das? Die Idee des Filmes ist großartig. Aber was dann dabei herausgekommen ist, geht dann selbst für meinen Geschmack zu weit .... Die Bewertung von 3,5 ist das Ergebnis meiner Zwiegespaltenheit.
Mitglied seit 1.160 Tagen | 719 Userkritiken
Ihre Kritik: Eins muss man dem Film lassen: Er ist einzigartig gemacht und man ist in dieser Welt von der ersten bis zur letzten Minute. Dennoch habe ich einiges mehr erwartet. Die erste Hälfte des Filmes ist wirklich klasse. Danach jedoch wird der Film in meinen Augen etwas langweilig. Einige Minuten weniger hätten dem Film sicher gut getan. Das hat den Film in meinen Augen etwas kaputt gemacht. Im ganzen aber dennoch ein guter Film, den man sich ansehen kann! 6/10
Presseschnitt:
(2,1) bei 6 Pressewertungen.
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Rolle: Oscar
Rolle: Linda
Rolle: Alex
Rolle: Victor
Blu-Ray Enter The Void - Limited Edition (Blu-ray + DVD)
Hinzugefügt von Filmstarts am 28. Januar 2011
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