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Café Belgica
Café Belgica
Starttermin 23. Juni 2016 (2 Std. 07 Min.)
Mit Tom Vermeir, Stef Aerts, Hélène De Vos mehr
Genre Tragikomödie
Produktionsländer Belgien, Frankreich
Zum Trailer
Pressekritiken
3,7 3 Kritiken
User-Wertung
3,2 6 Wertungen
Filmstarts
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Bewerte :
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Inhaltsangabe & Details

FSK ab 12 freigegeben
Die Brüder Jo (Stef Aerts) und Frank (Tom Vermeir) könnten unterschiedlicher nicht sein, und so sind sie über die Jahre auseinandergedriftet. Nach einer längeren Funkstille treffen sie sich wieder, als Frank seinen Bruder in dessen Bar besucht und anbietet, auszuhelfen. Frank, dem die geordneten Bahnen seines bürgerlichen Lebens zu langweilig geworden sind, fühlt sich hinterm Tresen schnell wohl und gemeinsam gelingt es den Brüdern, aus dem heruntergekommenen „Café Belgica“ einen angesagten Treffpunkt für alle Feierwütigen mit Faible für Rockmusik zu machen. Im nahezu ununterbrochenen Partytaumel scheint das Leben wunderbar zu sein, die Musik dröhnt, der Alkohol fließt in Strömen und alle sind gut drauf – doch dann werden die Brüder von der Realität eingeholt, die weitaus härter und anstrengender ist, als jeder Kater. Der Weckruf kommt, als Jos Freundin Marieke (Hélène De Vos) ihm eröffnet, dass sie schwanger ist…
Originaltitel

Belgica

Verleiher Pandora Filmverleih
Weitere Details
Produktionsjahr 2016
Filmtyp Spielfilm
Wissenswertes -
Budget -
Sprachen Flämisch, Niederländisch
Produktions-Format -
Farb-Format Farbe
Tonformat -
Seitenverhältnis -
Visa-Nummer -

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Auf DVD/Blu-ray
Café Belgica
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

4,0
stark
Café Belgica
Von Gregor Torinus
Belgien ist nicht nur das Land der Pralinen und der Waffeln, der Pommes frites und der Trappistenbiere, der Flamen und Wallonen, sondern auch die Heimat einiger ziemlich skurriler und eigenwilliger Filme. Einer der hervorstechendsten Titel ist dabei zweifellos Felix van Groeningens „Die Beschissenheit der Dinge“ über eine Familie ausgemachter Proleten und Loser, mit dem der Regisseur aus dem flämischen Gent ein nicht gerade schmeichelhaftes Bild der belgischen Gesellschaft gezeichnet hat. Nach einem Abstecher in vergleichsweise gesetzte Arthouse-Gefilde mit dem todtraurigen Drama „The Broken Circle“, kehrt van Groeningen mit „Café Belgica“ zu seinen ureigenen Wurzeln zurück. Der mit dem Begriff Tragikomödie unzureichend beschriebene hemmungslos leidenschaftliche Film um zwei ungleiche Brüder, die eine Musikkneipe aufmachen, ist inspiriert vom echten Café Charlatan, einer Institution im K...
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Trailer

Café Belgica Trailer DF 2:03
Café Belgica Trailer DF
3 312 Wiedergaben
Café Belgica Trailer (2) OV 2:02
1 181 Wiedergaben
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Schauspielerinnen und Schauspieler

Tom Vermeir
Rolle: Frank
Stef Aerts
Rolle: Jo
Hélène De Vos
Rolle: Marieke
Charlotte Vandermeersch
Rolle: Isabelle
Komplette Besetzung und vollständiger Stab

Pressekritiken

  • epd-Film
  • The Hollywood Reporter
  • Variety

Achtung, jedes Magazin und jede Zeitung hat ein eigenes Bewertungssystem. Die Wertungen für diesen Pressespiegel werden auf die FILMSTARTS.de-Skala von 0.5 bis 5 Sternen umgerechnet.

3 Pressekritiken

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Kommentare

  • Klaus P.
    Felix van Groeningen (geb.1977), ein etwas eigenwilliger Regisseur aus Belgien. Bekannt wurde er mit seinem dritten Spielfilm „The Misfortunates“ („Die Beschissenheit der Dinge“) der 2009 auf den internationalen Filmfestspielen gezeigt wurde. Den Durchbruch brachte sein folgender Spielfilm („The Broken Circle“ -2012) der eine Oscarnominierung als Bester Fremdsprachiger Film erhielt.Cafe Belgica ist die Geschichte zweier Brüder – Jo (Stef Aerts) und Frank (Tom Vermeir). Sie sind so verschieden, wie Brüder nur sein können. Jo, ein schmächtiger Mittzwanziger mit nur einem Auge. Er wollte einmal Musiker werden, stattdessen hat er die heruntergekommene Kneipe, das „Cafe Belgica“ übernommen.Frank, ein paar Jahre älter und verheiratet. Ein rastloser Typ und immer auf der Suche nach irgendwelchen Projekten, die er letztendlich nicht zu Ende bringt. Auch sein Gebrauchtwagenhandel langweilt ihn. Über die Jahre hatten sich die Brüder aus den Augen verloren. Als Frank Jo in seiner Bar besucht, kommen sie sich wieder ein bisschen näher.Frank bietet sich Jo an, in der Bar auszuhelfen. Jo nimmt die Hilfe seines Bruders dankbar an. In wenigen Wochen bauen sie dann gemeinsam das Cafe Belgica zum kultverdächtigen Treffpunkt für das Partyvolk um. Trotz ihrer verschiedenen Art ergänzen sie sich zu einem perfekten Team. Ihr beider Leben fühlt sich eine Zeit lang wie eine Dauerparty an.Doch der permanente Rausch lässt Frank die Bodenhaftung verlieren. Die Realität holt sie ein und sie drohen sich erneut zu verlieren. Ein Film mit fast hypnotischen Bildern und einem treibenden Soundtrack. Cafe Belgica feierte seine Premiere beim Sundance Filmfestival 2016 und wurde mit dem Regiepreis für den besten internationalen Film ausgezeichnet.Insgesamt ein bisschen zu lang geraten und es fehlt der dramatische Schluss. Und für Alle die mit ihren Geschwister eine Kneipe aufmachen wollen, ein Lehrbeispiel, wie es nicht funktioniert.127 Minuten – ein Film wie eine durchzechte Nacht, die in einem Kater endet.
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