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    Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm
    Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm
    Starttermin 13. September 2018 (2 Std. 00 Min.)
    Mit Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung mehr
    Genre Drama
    Produktionsland Deutschland
    Zum Trailer
    Pressekritiken
    4,2 3 Kritiken
    User-Wertung
    3,2 16 Wertungen - 4 Kritiken
    Filmstarts
    3,0
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 6 freigegeben
    Im August 1928 wird im Berliner Schiffbauerdamm Bertold Brechts (Lars Eidinger) „Dreigroschenoper“ uraufgeführt. Das Stück wird zum vollen Erfolg, was den Urheber dazu veranlasst, sein Werk für eine Filmadaption vorzubereiten. Der Komponist Kurt Weill (Robert Stadlober) steht ihm tatkräftig zur Seite, gemeinsam streben sie danach, die „Dreigroschenoper“ auf die große Leinwand zu bringen. Doch ihr Vorhaben, die im 19. Jahrhundert angesiedelte Geschichte rund um den Ganoven Macheath (Tobias Moretti), der mit Polly (Hannah Herzsprung), der Tochter des sogenannten Bettlerkönigs Peachum (Joachim Król), durchgebrannt ist, zu verfilmen, scheitert schon bald an den unterschiedlichen Absichten von Autor und Produktionsfirma: Während Brecht nicht weniger als den außergewöhnlichsten Film aller Zeiten drehen will, verfolgen die Produzenten rein wirtschaftliche Interessen. Schlussendlich bringt Brecht die Produktionsfirma sogar vor Gericht...
    Verleiher Wild Bunch Germany
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2018
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Deutsch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Wo kann man diesen Film schauen?

    Auf DVD/Blu-ray
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    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    3,0
    solide
    Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm
    Von Andreas Staben
    „Die Dreigroschenoper“ ist ein echter Welthit. Das Theaterstück von Bertolt Brecht mit der Musik von Kurt Weill war schon im Jahr nach der Berliner Uraufführung 1928 in mehr als 200 verschiedenen Inszenierungen zu sehen und avancierte nach dem Zweiten Weltkrieg zum erfolgreichsten deutschen Bühnenstück des 20. Jahrhunderts. Einige von Weills Liedern, allen voran selbstverständlich „Die Moritat von Mackie Messer“, haben sich als unsterbliche Evergreens erwiesen, während die berühmtesten Zeilen von Brechts Text in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!“ Zur langen Aufführungsgeschichte des Stückes gehören auch mehrere Verfilmungen, unter anderem von Georg Wilhelm Pabst (1931) und von Wolfgang Staudte (1962) mit Curd Jürgens. Nun fügt Regisseur Joachim A. Lang der Reihe noch eine weitere Kinoversion des Stoffes hinzu – aber das ist n...
    Die ganze Kritik lesen

    Trailer

    Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm Trailer DF 2:21
    Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm Trailer DF
    15 173 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Lars Eidinger
    Rolle: Bertolt Brecht
    Tobias Moretti
    Rolle: Macheath
    Hannah Herzsprung
    Rolle: Carola Neher / Polly
    Joachim Król
    Rolle: Peachum
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    Holger B
    Hilfreichste positive Kritik

    von Holger B, am 21/10/2018

    5,0Meisterwerk
    Dieser Film sollte im Bundestag und allen Landesparlamenten gezeigt werden. Stoff, der fast über 90 Jahre alt und doch ...
    Weiterlesen
    Ulrike H
    Hilfreichste negative Kritik

    von Ulrike H, am 17/09/2018

    0,5katastrophal
    Altmodische kitschige Choreografien, peinlicher Brecht, einzig Joachim Król fällt nicht negativ auf sonder manchmal ...
    Weiterlesen
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    50% (2 Kritiken)
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    Kommentare

    • sieglinde P.
      Wie soll Kunst die Menschen bewegen, wenn sie selber nicht von den Schicksalen bewegt wird? Ein Zitat von Bertold Brecht, der im Jahre 1928 „Die Dreigroschenoper“ ein Theaterstück mit Musik von Kurt Weill auf die Bühne bringt. Die Uraufführung fand am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin statt. Das „Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern“ wurde die erfolgreichste deutsche Theateraufführung bis 1933, einige Musiknummern wie die Moritat von Mackie Messer wurden Welthits. (Siehe Wikipedia)Die „Dreigroschenoper“ wurden ein Welterfolg und so dauerte es nicht lange, dass das Kino den gefeierten Autor des Stückes für sich gewinnen will. Doch da gibt es ein gewaltiges Handicap, Bertolt Brecht ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Ihm schwebt eine ganz neue Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ im Kopf herum. Seine Vorstellung ist radikal, kompromisslos, politisch pointiert. Eine ganz neue Film Art will er kreieren. Doch die Produktionsfirma will sich auf keinen Fall darauf einlassen. Sie wollen auf der Erfolgswelle schwimmen und an der Kasse den großen Reibach machen. Doch die Dreharbeiten sind schon im vollen Gange. Sie setzt auf die beiden Hauptakteure, Mackie Messer, Londoner Gangster Macheath (Tobias Moretti) und dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Krol). Brecht ist damit gar nicht einverstanden und bringt die Produktionsfirma vor Gericht. Er will beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen. Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – Das hat es noch nie gegeben. Regisseur Joachim A. Lang interpretiert seinen „Dreigroschenfilm“ völlig neu. Dabei lässt er Realität und Fiktion verschmelzen. Der Dichter spricht die Originaltexte in Zitaten aus dessen gesamten Werk und Leben. Wobei die Handlung bis in die Gegenwart führt. In den Rollen besetzt mit der Crème de la Crème' des deutschen Films. Lars Eidinger ist Brecht, Hannah Herzsprung als Polly, Robert Stadlober als Kurt Weill, Meike Droste ist Helene Weigel und als Gast, Max Raabe als Moritatensänger. 130 rasante Minuten – überbordend und musikalisch frech.Ab 13. September 2018 im KINO.
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