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Home > Kino > Film-Archiv > Fantasy > Mulholland Drive
Kinostart:
3. Januar 2002
Regie: David Lynch
Mit Naomi Watts, Laura Elena Harring, Justin Theroux,
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Originaltitel: Mulholland Dr.
FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
,
Frankreich
.
Genre:
Fantasy
,
Thriller
,
Drama
Laufzeit: 147 Minuten.
Produktionsjahr:
2001
Verleiher: Tobis-Melodiefilm GmbH
Inhalt: Vorneweg: Die Handlung von "Mulholland Drive" ergibt wenig Sinn, und das soll sie auch nicht. Darum geht's: Betty (Naomi Watts) kommt vom Land und will in Hollywood Schauspielerin werden. Da trifft es sich gut, dass sie von ihrer reichen Tante gebeten wird, in L.A. deren Haus zu hüten. Als sie sich in dem L.A.-Appartment einrichten will, steht plötzlich eine wildfremde Schönheit (Laura Elena Harring) unter ihrer Dusche. Sie ist völlig verwirrt, wurde bei einem mysteriösen Autounfall, den sie als einzige überlebte, verletzt. Statt die Polizei zu rufen, freundet sich Betty mit der geheimnisvollen Fremden mehr als an und versucht herauszufinden, wer sie ist. Szenenwechsel: Jung-Regisseur Adam Kesher (Justin Theroux) ist eitel und eigen. Niemand hat ihm bisher vorgeschrieben, wen er für eine Hauptrolle in einem seiner Filme besetzen soll. Doch diesmal springt er über seinen Schatten. Die sonderbaren, extrem bedrohlichen Geldgeber aus Mafiakreisen bringen ihn nach einiger "Überredungskunst" des Cowboys (Monty Montgomery) dazu, eine Ausnahme zu machen. Schnitt: Was steht in dem schwarzen Buch? Immerhin tötete der stümperhafter Killer Joe (Mark Pellegrino) dafür drei Menschen. Ist der fieste Zwerg Mr. Roque (Michael John Anderson) der Auftraggeber? Kontrolliert er von seiner Zentrale unter der Erde alles? Warum ist der junge Mann im Coffee-Shop zu Tode geängstigt? Was hat die Kellnerin Diane mit allem zu tun? Und wer ist die tote Frau in ihrer verlassenen Wohnung?
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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User-Wertung(11998 Bewertungen)
(3,8)
Film läuft in 1 Kino:
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Genie oder Wahnsinn? Magier oder Scharlatan? Ist David Lynch mit dem verstörenden Bilderrätsel-Thriller „Mulholland Drive“ sein persönliches Meisterwerk gelungen oder ist der Regie-Exzentriker endgültig durchgedreht? Die Antwort muss sich jeder selbst geben.
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Mitglied seit 1.140 Tagen | 38 Userkritiken
Kritik: Beachtet man die ersten Filme des Kultregisseurs David Lynch, der bei den Filmfestspielen von Cannes, schon mehrere Preise erlangen konnte, so wird schon ein sehr eigener Stil erkennbar. Der mittlerweile in Deutschland verbotene "Eraserhead" verfügt über eine äußerst beklemmende Atmosphäre und einem mehr als wirren, surrealen Handlungsverlauf. Ein provozierender Streifen, der allerdings um einige abartige Szenen nicht drumherum kommt, um das Publikum zu schocken; daher ist dies ein Film, der nicht nur in positiver Erinnerung bleibt, sondern eher die mehr als abartige "Spermienszene" oder "die Geburt und das Töten des verkrüppelten Babys" im Gedächtnis haften bleibt. Doch Lynch hat Effekthascherei und unnötige Brutalität nicht nötig, um den Zuschauer zu faszinieren. Ohne Gewaltszene faszinierte er nach "Wild at Heart" und "Twin Peaks" mit seinem Mysterythriller "Lost Highway", der durch seine beklemmenden Szenen und den nichtlinearen Handlungsverlauf für beeindruckende Momente sorgt. Es werden die Grenzen des Realen übertreten und packend in Szene gesetzt. Man gerät schon hier in einen Strudel aus Skurrilität, Unwissenheit und Bewunderung. In Mulholland Drive setzt Lynch dann noch einen drauf. Zu der verwirrenden Erzählweise, den einzigartigen Charakteren, der beklemmenden Atmosphäre gesellen sich hier noch kunstartige Ansätze. Lynch verwendete beim Filmen verschiedene Kamerafilter, nahm sich für jede Szene - egal ob man sie versteht oder nicht - extrem viel Zeit. Dieser Film ist also mehr als nur eine Aneinanderreihung von Szenen, um die Handlung voranzutreiben, sondern mehr ein filmisch ästhetisches Kunstwerk. Die völlige Faszination ergibt sich aus der Unwissenheit des Zuschauers, die Szenen zu erklären. Lynch schafft derartige skurrile Abläufe, die die Grenzen des Surrealen erreichen. Nur selten kann man das Gesehene erklären und bewegt sich daher in einer unsicheren Schwebe. Dies erzeugt neben den eigentlich schon schockierenden Szenen, einen weiteren Angstschub. Ebenfalls einmalig ist die Tatsache, wie Lynch Angstmomente schafft: Dies gelingt ihm ohne großartiges Tamtam: kein Serienkiller trachtet nach dem Leben eines Menschen, kein Gewitter, keine Dunkelheit ist wahrzunehmen, wenn das Übel naht. Er hat es schlichtweg nicht nötig, sich atmosphärischer Hilfsmittel zu bedienen, die Angst kommt von ganz allein. Eine willkommene Abwechslung ist dieser Film gerade weil der heutige Horrortrend leider deutlich an Kreativität und Intelligenz verliert. Das "Gewaltporno"-Kino nimmt spätestens seit Saw II an Fahrt auf. Es geht nicht mehr um Innovation, sondern lediglich um das Aufkochen altbewährter Kost, die mit den einfachsten Mitteln zu schocken versucht. Und Lynch bildet hier eine Nische, in der der intelligente Horror/Mysteryfan seine Befriedigung findet, von dem oberflächlichen, bornierten Allerlei wie "The last House on the left" oder "Saw II-V". Danke Lynch! Er geht völlig eigene, kreative Wege, wie ein Künstler eben.
Mitglied seit 1.615 Tagen | 97 Userkritiken
Kritik: Keine Frage, „Mulholland Drive“ ist ein sehr intensiver Trip und einer der genialen Filme des neuen Jahrhunderts. So gut wie alles ist sehr gut gelungen, angefangen bei den sehr guten Schauspielern über die einprägsame Musikuntermalung bis hin zur Symbolik und dem beliebten Aha-Effekt. So müssen intelligente Filme aussehen. Unbedingt ansehen.
Presseschnitt:
(4) bei 4 Pressewertungen.
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Rolle: Betty Elms
Rolle: Camilla Rhodes
Rolle: Adam Kesher
Rolle: Coco Kesher
Kino-Schamane David Lynch spricht über seine Filme! Oder doch nicht?
Hinzugefügt von Filmstarts am 6. Oktober 2010
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