- Home
- Kino
- TV
- DVD
- Stars
- Trailer
- Mobil
- Specials |
- Nachrichten |
- Community |
- Services
Home > Kino > Film-Archiv > Sci-Fi > Gattaca
Kinostart:
9. Juli 1998
Regie: Andrew Niccol
Mit Ethan Hawke, Uma Thurman, Jude Law,
mehr
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Sci-Fi
Laufzeit: 106 Minuten.
Produktionsjahr:
1997
Verleiher: Deutsche Columbia TriStar Filmproduktion
Inhalt: In der Welt von "Gattaca" gibt es zwei Arten von Menschen. Die einen sind Retortenmenschen, "perfekt" zusammengebaut, die anderen wurden auf herkömmliche Art gezeugt oder weisen einen genetischen Defekt auf. Sie werden "Invaliden" genannt. Ihnen bleiben nur die Handlangerdienste in einer von den "perfekten" Menschen geführten und streng kontrollierten und überwachten Gemeinschaft. Vincent Freeman (Ethan Hawke) gehört zu den "Invaliden". Seine Eltern erfüllten sich in einer schon von der Gentechnologie und ihrer Ideologie des perfekten Menschen beherrschten Gesellschaft noch den Traum vom natürlich geborenen Kind. Sein jüngerer Bruder Anton (Loren Dean) dagegen gehört zu den Retortenkindern. Vincent leidet unter starker Kurzsichtigkeit und hat schwere Herzprobleme. Die Ärzte sagten seinen Eltern voraus, dass er eine Lebenserwartung von nicht mehr als 30 Jahren habe. Als Erwachsener ist Vincent Mitglied einer Putzkolonne in den Räumen der Gattaca Aerospace Corporation. Sein Traum ist es, mit dem ersten bemannten Raumschiff zum Saturn, genauer zu einem seiner Monde zu fahren: Titan. Über einem kriminellen Mittelsmann bekommt er Kontakt zu Jerome (Jude Law), der zwar genetisch perfekt konstruiert, durch einen Unfall (Selbstmordversuch) aber an den Rollstuhl gefesselt ist. Jerome verkauft Vincent seine Identität, einschließlich Urin und Blut, soweit Vincent dies für die Kontrolluntersuchungen bei Gattaca benötigt, Fingerabdrücke, Haare und anderes. Von jetzt an scheinen sich Vincents Träume zu erfüllen...
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
![]()
User-Wertung(18554 Bewertungen)
(3,9)
Zukunfts-Szenarien, die ohne knallende Effekte auskommen, sind eher selten. Der neuseeländische Regisseur und Drehbuchautor Andrew Niccol, der u.a. das Drehbuch zu „The Truman Show“ (1998) schrieb, erreichte 1997 mit seinem Debutfilm eine respektable Leistung über eine Welt, deren Regeln nicht so unwahrscheinlich erscheinen wie in manch anderen Sciencefiction-Filmen. In der Welt von „Gattaca“ werden Menschen nicht mehr nach Blut, Hautfarbe oder anderen äußeren Merkmalen unterschieden. Der genetische Code ist das Differenzierungsmerkmal, das hart diejenigen, deren genetische Kombination wissenschaftlich überwacht wurde – also Retortenmenschen, die „perfekt“ zusammengebaut wurden –, von denen unterscheidet, die noch auf „alte Art“ gezeugt wurden oder einen genetischen Defekt aufweisen. Die letztere Gruppe dieser Gesellschaft des 21. Jahrhunderts werden als „Invaliden“ eingestuft. Ihnen bleiben die Handlangerdienste in einer von den „perfekten“ Menschen geführten und streng kontrollierten und überwachten Gemeinschaft.
WeiterlesenMitglied seit 389 Tagen | 167 Userkritiken
Kritik: fesselnde story,in dem sich ein mann nur einen traum erfüllen will.er will unbedingt ins weltall fliegen.doch dabei darf man keine behinderung haben,der mann aber hat einen herzfehler.ein film bei der sich die frage stellt schafft er es seinen traum zu verwirklichen oder nicht und vor allem wie will er es schaffen,den ganzen kontrollen zu entgehen....sehr spannend und empfelenswert.
Mitglied seit 1.139 Tagen | 38 Userkritiken
Kritik: Orwells 1984 machte den Anfang. Er erschuf damals die Vision eines perfiden Überwachungsstaates, in dem ein Leben mit vollkommener, freier Entfaltung nicht möglich ist. Dazu gesellt sich auch Kurt Wimmers "Equilibrium", der im Gegensatz zur Orwell in die Filmsparte eingeordnet werden kann. Hier wurden die Menschen durch das Injizieren von Substanzen dazu gezwungen, sich wie emotionslose Zombies zu verhalten, damit Konflikten vollkommens aus dem Weg gegangen wird. Viele Filme erschaffen eine düstere, beklemmende Zukunftsvision. Erschreckend ist an den meisten, dass man sich durchaus vorstellen kann, dass aus Fiktion schnell Realität werden könnte. Steven Spielbergs "A.I.", sowie "Minority Report" sind auch in diese Sparte einzuordnen. Andrew Niccol schlug somit auch diesen Weg ein. Doch in seiner Vision geht es weniger um einen strikten Überwachungsstaat, sondern eher um den gläsernen Menschen: Eine durchaus erschreckende Parallele zur heutigen Zeit, wenn man an das Internet denkt, sich vergegenwertigt, dass man alleine durch den Kauf mit einer Kreditkarte fast komplett durchanalysiert werden kann. Somit ist der Film zwar fiktiv, in seinem Grundstein dennoch erschreckend real. Er erschafft das Bild vom perfekten Menschen. In naher Zukunft wie schon in der Einleitung erwähnt wird, wird der Genpool des Neugeborenen nicht auf natürlichem Wege produziert, es wird auf künstlichem Wege nachgeholfen. So ist es primär den Reichen möglich, ihr Kind zum perfekten Menschen - und ganzen nach den eigenen Wünschen zu kreieren. Schon zur Geburt steht das Schicksal des Menschen fest: Wann er aller Voraussicht nach sterben wird, wie groß die Wahrscheinlichkeit eines Herzfehlers ist usw. . Alle anderen Kinder, die auf natürlichem Wege zur Welt kommen, sprich "Gotteskinder" werden aufgrund ihrer Benachteiligung "Invaliden" genannt. Vincent Freeman (Ethan Hawke) ist einer dieser Invaliden. Er wünscht sich schon seit seiner Kindheit nichts sehnlicheres, als in den Weltraum zu fliegen, wobei dies den "Wunderkindern" vorbehalten bleibt. Er versucht jedoch das System auszutricksen, in dem er sich mit dem perfektionierten, dennoch in einem Rollstuhl sitzenden Jerome (Jude Law)zusammentut und promt seine Identität annimmt, um seinem Traum ein Stückchen näher zu kommen. Dies birgt allerdings Risiken. Da bei jeder noch so kleinen Kontrolle seine wahre Identität ans Licht kommen kann, muss er sich perfide auf seine neue Situation vorbereiten: Er bekommt Urin- und Blutproben von Jerome, um den zahlreichen Kontrollmechanismen aus dem Weg zu gehen. Dies klappt anfangs auch alles perfekt bis er durch einen kleinen Fehler letztendlich in Mordverdacht gerät und seinen Traum wieder zu zerplatzen droht. Zu guter Letzt verliebt er sich noch in Irene (Uma Thurman), die seiner wahren Identität immer mehr auf die Schliche kommt... Obwohl sich die Storybeschreibung gewiss wie die eines Thrillers anhört, muss man sich bei "Gattaca" auf weitaus mehr gefasst machen. Niccol schuf eine derart detaillierte Zukunftsvision wie Spielberg in Minority Report (wobei Gattaca hinsichtlich des Tiefgangs hier meilenweit die Nase vorn hat). Die Dialoge, wie auch die zahlreichen Monologe regen sehr zum Nachdenken an und es ist bewundernswert mitanzusehen, wie ein einziger Mensch gegen ein perfide organisiertes System kämpft und seinem von diesem aufoktroyierten Schicksal trotzt. So ist er der Einzige im Film, der sich dafür einsetzt wieder frei zu sein. Und obwohl er dies mit illegalen Mittel zu bewerkstelligen versucht, werden diese vom Zuschauer als völlig legitim wahrgenommen. Der Anspruch des Filmes ist schlichtweg grandios. Ist der Film zu Ende, wirkt er gewiss noch nach und löst schonmal den einen oder anderen Gedanken hinsichtlich unserer Welt aus, wenn nicht sogar eine kontroverse Diskussion unter Freunden. Ethan Hawke spielt seine Rolle gut, jedoch nicht überragend. Gewünscht hätte man sich an manchen Stellen etwas mehr Ausdruck hinsichtlich seiner Mimik und Gestik. Man hat manchmal das GEfühl, als würde er seine Rolle nur "runterspielen". Diese Momente gehören glücklicherweise der Seltenheit an. Uma Thurman und Jude Law, der in diesem Film übrigens sein Filmdebut feierte, gelingt ebenfalls eine solide Leistung. In Bezug auf die Tiefgründigkeit, die die Story bietet, wäre bei allen eben erwähnten Schauspielern jedoch mehr drin gewesen. Während der Anspruch durchaus stimmt und dieser glücklicheriwese auch den Schwerpunkt von Niccols Werk ausmacht, schwächelt der Thrillerpart der Story leider etwas. Alan Arkin, der in dem Film die Ermittlungen leitet, spielt seine Rolle gewiss grandios. Doch die Tatsache, dass Vincent öfter im Film kurz davor steht, ertappt zu werden, während ein teils schon hanebüchener Zufall dies verhinder, raubt dem Film die Spannung. Da flieht Vincent mit seiner Geliebten vor der Polizei, da kommt ein Inspektor in das Haus von Jerome und Vincent und ist kurz davor alles aufzudecken. Trotzdem weiß man, dass im Endeffekt doch alles gut ausgehen wird. Fazit: "Gattaca" ist ein ansich erstklassiger Film mit viel Anspruch und guten Darstellen, die jedoch leider nicht zur Höchstform auflaufen. Die Schwächen im Krimipart des Filmes verhindern dann jedoch höhere Wertungen, die dem Film vom Grundstock her eigentlich zugestehen.
Rolle: Vincent Freeman
Rolle: Irene Cassini
Rolle: Jerome Eugene Morrow
Rolle: Det. Hugo
"Total Recall": Ethan Hawke mit Gastauftritt
Hinzugefügt von Filmstarts am 11. Mai 2011
NASA wählt Roland Emmerichs "2012" zum absurdesten Sci-Fi-Film
Hinzugefügt von Filmstarts am 2. Januar 2011
Will Smith: "Men In Black 3" oder Fantasy-Drama?
Hinzugefügt von Filmstarts am 24. März 2010
Quentin Tarantino: "Kill Bill"-Sequel übernächstes Projekt
Hinzugefügt von Filmstarts am 2. Dezember 2009
Daybreakers: Brandneuer Trailer zum Vampirfilm
Hinzugefügt von Filmstarts am 27. November 2009
The City That Sailed: Will Smith und Francis Lawrence wieder vereint
Hinzugefügt von Filmstarts am 9. Juli 2009
Alan Arkin: Film-Chamäleon wird 75
Hinzugefügt von Filmstarts am 25. März 2009
Uma Thurman: Lässt Öko-Bestseller Der Schwarm verfilmen
Hinzugefügt von Filmstarts am 9. November 2008
|
|
Von Luc Besson
Mit Bruce Willis, Gary Oldman
Film Frankreich, USA - Sci-Fi
Trailer
Von Paul Verhoeven
Mit Arnold Schwarzenegger, Rachel Ticotin
Film USA - Sci-Fi
Trailer
Von Stanley Kubrick
Mit Keir Dullea, Gary Lockwood
Film Großbritannien, USA - Sci-Fi
Trailer | Hier im Kino (1)
Von Anthony Minghella
Mit Matt Damon, Jude Law
Film USA - Drama
Trailer
Von Kathryn Bigelow
Mit Ralph Fiennes, Angela Bassett
Film USA - Sci-Fi
Trailer
Von Jonathan Mostow
Mit Bruce Willis, Radha Mitchell
Film USA - Sci-Fi
Trailer
Von David Twohy
Mit Vin Diesel, Radha Mitchell
Film USA - Sci-Fi
Trailer
Ein Fan werden
Fans""
Von Eric Toledano, Olivier Nakache
Mit François Cluzet, Omar Sy
Film - Komödie
Trailer | Hier im Kino (713)
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
Kino > Kino-Nachrichten
z. B.: Die Schlümpfe, Johnny English 2, Planet der Affen prevolution, Mission impossible 4...
| Alle Kinos
Sitemap
Was hältst du von FILMSTARTS.de? Meinung abgeben!
mit










