Es wird sicher ein Weihnachtsfilm der ganz anderen Art. Statt Geschenketerror und aufgezwungener Besinnlichkeit beschäftigt sich der französische Regisseur Christian Carion („Eine Schwalbe macht den Sommer“) mit der auf Tatsachen basierenden Geschichte der Begegnung von deutschen, französischen und britischen Soldaten am Weihnachtsabend 1914 zwischen den Fronten.
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3,5
gut
Merry Christmas
Von Björn Helbig
Nach einer wahren Begebenheit: Dezember 1914, Erster Weltkrieg, an der Westfront. Deutsche, französische und britische Soldaten liefern sich einen erbitterten Stellungskrieg. Am Heiligabend kommt es zu einer Annährung zwischen den Männern. „Merry Christmas“ ist sicherlich ein Weihnachtsfilm der besonderen Art, der fernab vom üblichen Zuckerwattenkitsch eine authentische, einfühlsame Geschichte über einen kleinen Frieden im großen Krieg erzählt.Zum Hintergrund: Das Mächtesystem Europas duldete den erstarkenden deutschen Nationalstaat gerade so lange, wie dieser bereit war, sich strikten Beschränkungen unterzuordnen. Die moderate Außenpolitik von Reichskanzler Otto von Bismarck (1815-1898) war von seinen Nachfolgern nicht fortgesetzt worden, so dass sich Deutschland mehr und mehr isoliert sah – was aber nicht zu einem Erstarken der Diplomatie führte, sondern das trotzige Gefühl des „Nun er
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2:01

Egal ob die Verbrüderung am Heiligen Abend an der Front im 1. Weltkrieg so oder so ähnlich stattgefunden hat oder nicht. Mit oder ohne Fußballländerspiel. Man kann es auch als Fabel verstehen. Musik wirkt friedensstiftend und die eingebaute Liebesgeschichte lässt das Thermometer bei hartem Frost in die Höhe schnellen. Doch manchmal sind die Dialoge etwas hölzern, weil hier die üblichen Antikriegsthesen abgearbeitet werden. Dann bleiben ...
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Wow, sagenhaft, echt ehrlich! Diese internationale Produktion hat das Zeug zum Klassiker und hat obendrein den Clou dass es auf einem wahren Fall beruht - angeblich. Aber egal obs wirklich so war oder nicht, der Film ist sagenhaft: alleine die Szene in der Benno Führmann als arienschmetternder Tenor mit einem Weihnachtsbaum in der Hand das Schlachtfeld betritt und die geschundenen Soldaten nach und nach aus dem anderen Schützengräben ...
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Wir haben den Film im Rahmen unseres Partnerschaftsaustausches in Frankreich gesehen. Sehr gute Wahl und in diesem Rahmen besonders passend.
Für mich ist es der beste Film, den ich seit langem gesehen habe. Die Dreisprachigkeit ist klasse, auch wenn nicht immer jedes Wort verstanden wurde.
Unsere Jugendlichen bewegten sich nicht von selbst von ihren Plätzen, sondern blieben wie wir bis zum Schluss des Abspannes sitzen.
Nur schade, dass der ...
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Nachdem der Film auf einer tatsächlichen und hinlänglich bekannten Begebenheit zu Weihnachten 1914 beruht, weiß man von Beginn an genau, worauf alles hinausläuft. Dadurch beraubt sich der Film komplett jeglicher Spannung und Dynamik. Regisseur und Drehbuchautor Christian Carion verpasst dabei auch die Gelegenheit, irgendeine sinnvolle Nebengeschichte einzubauen, die den Film dann noch irgendwie interessant hätte machen können. Der bekloppte ...
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Produktionsländer
Frankreich,
Großbritannien,
Belgien,
Rumänien,
Deutschland
Verleiher
Senator Filmverleih
Produktionsjahr
2005
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
18 150 000 EUR
Sprachen
Französisch, Deutsch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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