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Home > Kino > Film-Archiv > Spionage > James Bond 007 - Casino Royale
Kinostart:
23. November 2006
Regie: Martin Campbell
Mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen,
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Originaltitel: Casino Royale
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
,
Großbritannien
,
Italien
,
Tschechische Republik
.
Genre:
Spionage
,
Thriller
,
Action
Laufzeit: 144 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Verleiher: Sony
Inhalt: Mit diesem Bondfilm startet die Reihe neu: Nachdem sich James Bond (Daniel Craig) durch zwei Auftragsmorde seinen Status des Doppelnull-Agenten verdient hat, setzt ihn der MI6 auf LeChiffre (Mads Mikkelsen) an, einen besessenen und genialen Pokerspieler, der in Montenegro im Titel gebenden "Casino Royale" Geld für terroristische Aktivitäten gewinnen muss, weil es ihm sonst selbst an den Kragen gehen wird. Bonds Auftrag: LeChiffre beim Spiel besiegen, um ihn unter Druck setzen zu können. Als Quasi-Babysitterin für Bond und das ihm zur Verfügung gestellte Spielgeld in Millionenhöhe wird ihm – zunächst sehr zu seinem Missfallen – die attraktive Vesper Lynd (Eva Green) zur Seite gestellt. Man mag sich nicht besonders, auch wenn eine unterschwellige Spannung zwischen den beiden herrscht. Doch sie raufen sich zusammen und werden von ihren Gegnern heftig unter Beschuss genommen. Nur unter Überwindung erheblicher Widerstände gelingt es Bond immer wieder, zur rechten Zeit den Weg an den Spieltisch zurück zu finden...
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4)
User-Wertung(35297 Bewertungen)
(3,8)
James Bond ist zurück. Die zweitlängste Pause der erfolgreichsten und langlebigsten Filmreihe der Welt liegt hinter uns. Wer von den letzten Bond-Filmen wenig begeistert war, sie vielleicht sogar für seicht und unglaubwürdig gehalten haben mag, wird eine angenehme Überraschung erleben. Martin Campbells knallharter Agenten-Action-Thriller „Casino Royale“ übertrifft die hohen Erwartungen und glänzt mit einem - wider allen Spekulationen - exzellent besetzten Daniel Craig in der Doppel-Null-Rolle. Die raue Neuorientierung des Franchise ist mit mehr als Bravour geglückt.
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Mitglied seit 1.125 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Wie viele Filme und/oder Darsteller, an denen zu Anfang massiv gezweifelt wurde, überzeugten am Ende doch? Antwort: eine ganze Menge... ...und 'Casino Royale' hätte nicht mehr überzeugen können. Überflüssig dabei die Diskussion, ob Craig nun besser oder schlechter ist, als Sean Connery (oder einer seiner anderen vier Vorgänger). Craig ist JETZT Bond, Connery WAR es vor vierzig Jahren. Beide haben ihrer Epoche entsprechend das Maximum aus dem Charakter herausgeholt. Craigs Bond prügelt, blutet, schwitzt, zweifelt. Das alles ausgiebig und intensiv, wie man es so nicht gewohnt war. Und wie es der Vorstellung von Erfinder Ian Fleming wahrscheinlich am ehesten entspricht. Der Film kommt ohne CGI-Einlagen und Gimmik-Firlefanz aus. In einigen Momenten, wie zum Beispiel der Körperwelten-Szene und dem Poker-Duell, ist er klassisches Spionage-Suspense-Kino. Die Action-Einlagen sind aufwendig, aber ausgewogen, präzise und bodenständig. In seiner Gewaltdarstellung geht 'Casino Royale' dabei weiter als sämtliche Vorgänger, ohne dabei in Selbstzweckhaftigkeit zu verfallen. Bezüglich der körperlich-martialischen Duelle lassen sich sicher Parallelen zur 'Bourne'-Trilogie ziehen, doch der gewisse glamouröse Tick der Bond-Welt lässt das Ganze nicht zur visuellen Kopie werden. Auch bietet der Film mehr Ruhemomente und mehr Dialog. Hierbei offenbart sich, dass man sich nicht nur auf Craigs Physis verlassen kann. Besonders im Zusammenspiel mit der ebenbürtigen Eva Green stellt er Bonds innere Konflikte beinahe greifbar dar und verleiht dem Agenten Ihrer Majestät damit Tiefe und Identität. Sein Portrait ist roh, ungeschliffen und damit wird er nicht bloß zum Erfüllungsgehilfen einer austauschbaren Effekte-Orgie. Craig ist die pulsierende Seele des Films, die durch die brilliante Inszenierung wie eine Urgewalt tobt. 'Arm yourself because no one else here will save you' heißt es im Titelsong von Chris Cornell, 'You know my name'. Und dem bleiben Film und Hauptdarsteller treu, bewaffnen sich mit dem Bestmöglichen und retten so die Bond-Reihe vor dem Abrutschen in bedeutungsloses Effekt-Kino. Eine Rettung, die bei einem Einspielergebnis von über 594 Millionen mehr als gelungen ist. http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=418824324&blogID=446265160
Mitglied seit 632 Tagen | 43 Userkritiken
Kritik: Bond: “Doppelnull Agenten sollen ja wohl eine ausgesprochen kurze Lebenserwartung haben.” Als eines der erfolgreichsten Franchises der Filmgeschichte gilt bis heute das James Bond Franchise, das gerade durch das Erfinden früherer Markenzeichen wie bewaffneter Autos, den geschüttelten Martini, die berühmte Gunbarrel Sequenz oder den klassische John-Barry-Score sich ins Gedächtnis des Betrachters gebrannt hat. Bond erfand sich im Wandel der Zeit ständig neu. Entgegen einiger immer noch existierender hartnäckiger Kritikermeinungen ist die neue Gangart, welche die Macher von Casino Royale einschlagen, keineswegs verkehrt sondern absolut nachvollziehbar. Der immer währende Erfolg ergab sich in den letzten 20 Jahren dadurch, das Bond sich immer gegebenen politischen Umständen bzw. dem Wandel des Zeitgeistes hingegeben hat, aber nie seine angestammten Klischees, die sich mittlerweile totgeritten haben, ablegen konnte. Denn mittlerweile unglaubwürdige technische Wunderautos und weitere Dinge waren immer der Garant dafür, das die Marke Bond im nachhinein nie gefährdet wurde. Optisch hatte sich in den letzten 30 Jahren kaum etwas geändert. Das Bond-Franchise galt immer als Indikator der Qualität für alle kulturellen und angesagten filmischen Trends. Und was ist nicht schon alles in den Bond Filmen zelebriert worden: Die Medien wurden satirisch angehaucht beinahe durch den Kakao gezogen, ein Ausflug mit Roger Moore ins All wurde vollgezogen, und selbst der Kalte Krieg wurde zu einem wichtigem Interesse des Franchises und geriet in den Mittelpunkt. Aber all diese Dinge entsprechen mittlerweile nicht mehr dem Geschmack des Rezipienten, niemand nimmt überzogene Gadgets, die Bond aus kniffligen Situationen befreien, mehr ernst. Niemand kann den heutigen Kinoteilnehmer noch mit Hut bzw. Krempe überzeugen, oder gar mit Selbstironie. Das Kinopublikum ist einfach zu abgebrüht, zu raffiniert und zu erfahren mittlerweile. Der Unrealismus ist verpönt und hat auch keine Zukunft mehr. In den letzten Jahren haben sich wahrlich große Probleme für das Bond Franchise angehäuft. Bei einer zwanzigsten Wiederholung und Wiedereinführung von ausgelutschten Gags, zu Grabe getragener Selbstironie und parodistischen Anleihen würden die meisten Zuschauer (mindestens die Hälfte) fluchtartig den Saal verlassen, waren sie doch nach dem letzten Bond Ableger “Stirb an einem anderen Tag” bestens bedient, und zwar nicht im positiven Sinne. Das Gelächter, das sich bei der Sichtung bei eines unsichtbaren Aston Martin vollzogen hat, war wirklich bemerkenswert. Den vielen angesammelten der Klischees der Dekaden hatte man versucht mit Stil und Ironie zu begegnen, was nicht klappte, um diese dann gnadenlos durch den Kakao zu ziehen. Dann hatte man gemerkt das alles nicht mehr weiter hilft und man wurde wieder ernsthaft, und wiederholte die althergebrachten Muster Marke "Bond verschwindet mit dem Bondgirl am Schluß in den Sonnenuntergang und in die Liebesnacht" gnadenlos, bis sie niemand mehr ertragen konnte. Ergebnis: das Franchise floppte bis zum Start von Casino Royale endgültig. Und das würde es auch jetzt noch tun, würde man sich nicht konsequent den alten Zöpfen entledigen. Die fiktionale Figur James Bond wurde in der Vergangenheit mal einen Tick härter, dann wieder romantischer, dann mal ironischer-satirischer und wieder intelligenter interpretiert. Nichts half mehr am Ende, denn die sozialen und politischen Veränderungen der Gesellschaft genau wie die emanzipatorische Entwicklung des weiblichen Geschlechts ließen Bond bis heute immer altbackener aussehen. Und einige grenzdebile Parodien auf das Bond Franchise gaben allem endgültig den Rest. Und die allseits bekannten charakterlichen Merkmale der Figur Bond haben die alte Wirkung bereits lange Zeit verloren. Durch eine erneute Wiederholung lässt sich kein frisches Gefühl erzielen. Das ist nunmal filmisches Gesetz. Und das allerschlimmste für das Bond Franchise ist die Figur Bourne, die im wirklich exzellenten Bourne Ultimatum von Paul Greengrass, gespielt von Matt Damon, zur absoluten Höchstform aufläuft. Diese Probleme sind also nicht leicht zu lösen gewesen. Aber sie ließen sich durchaus lösen. Und zwar durch den konsequenten Einsatz unter Einbeziehung der Realität. Denn der neue Bond Darsteller Daniel Craig geht physisch, brutal und schmerzhaft an körperliche Grenzen. Das überzeugte das Publikum beim Bourne Ultimatum, der Bezug zur Realität ist gegeben. Nirgendswo ist mehr zu verlauten, das Bond unrealistisch wäre und dementsprechend wendet man sich nicht ab, sondern dem Geschehen auf der Leinwand zu. Bond ist auch niemand, der scheinbar unbesiegbar und unverletzlich ist, dieser Griff in die Retortenkiste würde nur auf Dauer ermüden. Es wird geblutet, geschossen und gefoltert. Als Highlight bietet Casino Royale eine Folterszene, die mittlerweile in die Geschichte eingegangen ist. weiter gehts auf http://blockbusterandmore.blog.de
Presseschnitt:
(4) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: James Bond
Rolle: Vesper Lynd
Rolle: Le Chiffre
Rolle: M
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