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Kinostart
21. September 1972 (1h 34min)
- Regie
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Mit
Barbra Streisand, Ryan O'Neal, Madeline Kahn mehr
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Genre
Komödie
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Nationalität
USA
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Turbulente Verwechslungskomödie mit einer Romanze zwischen den legendären Stars Ryan O’Neal und Barbra Streisand im Mittelpunkt.
Dr. Howard Bannister (Ryan O‘Neal), von Beruf Musikprofessor, besucht mit seiner versteiften Verlobten Eunice (Madeline Kahn) den Kongress für Amerikanische Musikwissenschaft in San Fransisco, weil ihm eine Förderung in Höhe von 20.000 Dollar in Aussicht steht.
Die Begegnung mit Judy Maxwell (Barbra Streisand), einer richtungslosen aber geistvollen jungen Frau, die von einer Bildungseinrichtung nach der anderen vor die Tür gesetzt wird, stellt sein Leben auf den Kopf. Für Judy ist es Liebe auf den ersten Blick.
Ein komischer Zufall sorgt für weitere Komplikationen: Nicht nur Howard und Judy, sondern auch die reiche Mrs. Van Hoskins (Mabel Albertson) und der Reporter Mr. Smith (Michael Murphy) haben alle mit roten Koffern im Hotel eingecheckt. Mrs. Van Hoskins wird schon bald ihre kostbaren Juwelen vermissen und Mr. Smith Geheimdokumente der Regierung. Und zu allem Überfluss interessieren sich für die Kofferinhalte weit mehr Personen als nur ihre vier Besitzer…
| Originaltitel | What's Up, Doc? | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1972 | Budget | - |
Von Ulrich Behrens
Als Barbra Streisand sich zu Anfang des Films ihr Opfer Ryan O’Neal aus nächster Nähe betrachtet, nagt sie an einer Möhre. „That’s all, folks”, kreischt Elmer Fudd am Schluss des Films aus dem Zeichentrickfilm Bugs Bunny. Und tatsächlich wirkt die von Peter Bogdanovich 1972 gedrehte Screwball-Komödie – deren Titel ebenfalls Bugs Bunny zitiert – wie ein Cartoon mit Menschen. Die durch verschiedene Subplots verwickelte, aber dennoch simple Story bietet einen Gag nach dem anderen, und Bogdanovich gelang eine grandiose Reminiszenz an die großen Screwball-Komödien der 30er Jahre. Das äußere Gerüst von „Is was, Doc?” entspricht haarscharf dem von Howard Hawks 1938 gedrehtem Klassiker „Bringing Up Baby” („Leoparden küsst man nicht” mit Cary Grant und Katherine Hepburn): Eine Frau weiß, was sie will, sprich: wen sie will. Der Mann ist ein schüchterner Musikologe (bei Hawks Paläontologe) und weiß anfangs überhaupt nicht, wie ihm geschieht. Trotzdem ist dieses Remake kein müder Abklatsch des Hawkschen Klassikers, sondern ein sehenswertes eigenständiges Werk. Bogdanovich versteht es, statt ein Sammelsurium von Gags aneinander zu reihen, diese Gags in eine homogene (Liebes-)Geschichte samt Subplots zu integrieren.
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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