FSK ab 12 freigegeben
Ein 18-jähriger Puertoricaner steht wegen Mordes vor Gericht. Zwölf Geschworene sollen entscheiden, ob er seinen Vater getötet hat und damit zum Tode verurteilt werden soll oder ob er nicht doch unschuldig sein könnte. Aber nur einer - der Geschworene No. 8 (Henry Fonda) - glaubt von Anfang an wirklich an die Unschuld des Jungen. Nach und nach gelingt es ihm, andere mit geschickter Argumentation auf seine Seite zu ziehen. Einige der Geschworenen lassen sich jedoch trotzdem nicht überzeugen, sodass schnell eine aufgeheizte Stimmung entsteht - nicht nur wegen des schwülen Wetters...
5,0
Meisterwerk
Die 12 Geschworenen
Von Ulrich Behrens
„I don't really know what the truth is. I don't suppose anybody will ever really know. Nine of us now seem to feel that the defendant is innocent, but we're just gambling on probabilities. We may be wrong. We may be trying to let a guilty man go free, I don't know. Nobody really can, but we have a reasonable doubt and that's something that's very valuable in our system.“ (Geschworener No. 8) Es ist schwül, die Hitze macht allen Mühe, einen klaren Kopf zu bewahren. Selbst dem Richter ist dies anzumerken. Er fordert die Geschworenen auf, zu beraten und zu entscheiden, einen 18jährigen Jungen für schuldig oder unschuldig zu erklären, einen Jungen, dem es in seinem Leben nie sehr gut gegangen ist, der viel geschlagen wurde, ein Puertoricaner aus einem Viertel, in dem Armut und Gewalt ihre Spuren hinterlassen. Der junge Mann soll seinen Vater erstochen haben. Die Beweise scheinen erdrückend w
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16 Nachrichten und Specials
In meinen Augen ist dies der beste Schwarz-Weiß Film aller Zeiten. Ganz toller Film, der einen direkt in seinen Bann zieht. Kann man sich auch in der heutigen Zeit ruhig noch anschauen. Ich hätte evtl. gerne noch die Verkündung des Urteils gesehen. Das Ende ist somit das einzige, was mich nicht so überzeugt hat. Eine längere Einleitung hätte auch nicht geschadet. Ist zwar unwichtig, aber trotzdem ein kleines Minus. Trotzdem ein spitzen ...
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Vor allen Dingen durch die dichte Erzählweise spannender Film, aber auch in seinen Darstellungen und seiner Umsetzung beachtlich.
Selbst unter den klassischen Meisterwerken sticht Sidney Lumet's "Die 12 Geschworenen" als sehr besonderes Filmjuwel hervor, was vor allem der absoluten Zeitlosigkeit geschuldet ist. Inhaltlich geht es um 12 äußerst unterschiedliche Charaktere, die in einem geschlossenen Raum ein eindeutiges, einstimmiges Urteil zu treffen haben, von dem ein junges Menschenleben abhängt. Die Dialoge sind so pointiert und präzise geschrieben, dass zu keinem ...
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Gestern Abend habe ich den Film "Die 12 Geschworenen" aus dem Jahr 1957 von Sidney Lumet gesehen. Im amerikanischen Rechtssystem ist es ja so, dass sogenannte "Geschworene" aus dem Volk eingeladen werden. Sie schauen sich den Prozess an und anschließend müssen sie ein Urteil fällen. Man macht das so, damit das "Fußvolk" an der Justiz beteiligt ist.
In Lumet´s Film geht es eben um solche Geschworenen. Die Geschichte ist da schnell erzählt. ...
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Beengtes Gefühl - für die Schauspieler wie auch für die Zuschauer
Um die Schwierigkeit der Situation mit elf Fremden für etliche Stunde in einem 35 qm großen Raum eingesperrt zu sein, greifbar zu machen, ließen sich Regisseur Sidney Lumet und Kameramann Boris Kaufman einige Tricks einfallen, wie sie zum einen das Gefühl auf die Schauspieler übertragen können und zum anderen auch auf die Zuschauer im Kino: Im Fall der Schauspieler ließ man den gesamten Cast absichtlich lange ohne Kamera das Skript komplett in ei
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Kritikererfolg - und Flop an den Kinokassen
Der für damalige Verhältnisse sehr günstig produzierte "Die 12 Geschworenen" ist heute einer der großen Klassiker des amerikanischen Films und war seiner Zeit auch schon mehrfach oscarnominiert (u.a. als Bester Film). Dennoch war der Film ein solcher Flop im Kino, dass man Hauptdarsteller Henry Fonda sogar nie sein ganzes Gehalt auszahlte. In seiner Autobiographie macht Fonda das Filmstudio United Artists dafür verantwortlich, die den Film anfang
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Vom Fernsehen auf die große Leinwand
Die Grundlage für "Die 12 Geschworenen" bildete ein sogenanntes "television play" - also ein im Fernsehen live ausgestrahltes Stück des Autors Reginald Rose. Dieses wurde 1954 übertragen - nur drei Jahre vor Veröffentlichung der Kinoversion. Übrigens schrieb Rose auch mehrere Bühnenfassungen des Stücks, welches erstmalig 1955 im Theater aufgeführt wurde und daraufhin in verschiedensten Versionen (z.B. nur mit weiblichen Jurymitgliedern oder auch
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Produktionsland
USA
Verleiher
-
Produktionsjahr
1957
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
340 000 USD
Sprachen
Englisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Schwarz-Weiß
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-
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