Kinostart:
2. März 2006
Regie: Bennett Miller
Mit Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Clifton Collins Jr.,
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Produktionsland:
Vereinigte Staaten
,
Kanada
.
Genre:
Drama
,
Biografie
Laufzeit: 114 Minuten.
Produktionsjahr:
2005
Verleiher: Sony
Inhalt: Die im Spätherbst eingeleitete amerikanische Award Season ist in vollem Gange. Das schlägt sich auch auf die Kost nieder, die dem Publikum vorgesetzt wird. In Deutschland finden sich diese Produktionen zumeist zu Beginn des kommenden Jahres wieder. Ein klassischer Vertreter dieser Sparte ist Bennett Millers Kinodebüt „Capote“. Doch das innovativ angelegte Biopic hat ein echtes Luxusproblem: Der phantastische Hauptdarsteller Philip Seymour Hoffman überragt alles andere in diesem Film so sehr, dass die guten Leistungen des gesamten Teams dagegen verblassen.
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Pressespiegel
(4,6)
User-Wertung(3375 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(4)
Die im Spätherbst eingeleitete amerikanische Award Season ist in vollem Gange. Das schlägt sich auch auf die Kost nieder, die dem Publikum vorgesetzt wird. In Deutschland finden sich diese Produktionen zumeist zu Beginn des kommenden Jahres wieder. Ein klassischer Vertreter dieser Sparte ist Bennett Millers Kinodebüt „Capote“. Doch das innovativ angelegte Biopic hat ein echtes Luxusproblem: Der phantastische Hauptdarsteller Philip Seymour Hoffman überragt alles andere in diesem Film so sehr, dass die guten Leistungen des gesamten Teams dagegen verblassen.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
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insgesamt 10 Kritiken
Jason Bourne
Mitglied seit 1.088 Tagen
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335 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
''Capote'' ist ein sehr ruhiger, stiller Film, der sich ganz darauf konzentriert, den Protagonisten so facettenreich und plastisch wie möglich zu zeigen. So gibt das subtil angelegte Drehbuch Philip Seymour Hoffman in vielen, hervorragend ausgearbeiteten Szenen die Möglichkeit, die Nuancen seines Charakters zu offenbaren. Auf diese Weise schwankt Truman Capote zwischen den Allüren des exzessiv feiernden Entertainers un der innerlichen Zerrissenheit des ermittelnden Journalisten. Hier finde ich insbesondere die Darstellung des Verhältnisses zu den beiden Mördern aus Kansas ausgezeichnet. Capote ist einerseits abgestoßen von der ungemeinen Brutalität der ''unnötigen'' Morde, erkennt aber auch, dass sich hinter dieser Fassage lebendige Menschen verstecken. Teils kann er gut mitfühlen, da er selbst persönliche psychische Probleme hat, die auch mit seiner Vergangenheit zusammenhängen, sodass er sich emotional immer weiter in die Sache hinein steigert. Aber Philip Seymour Hoffman begeht nicht den Fehler, zu plakativ und überspitzt vorzugehen, sondern lässt die charakterlichen Veränderungen nur ganz leicht durchschimmern und weiß so die Szenerie durch sein subtiles Spiel in jeder Sekunde an sich zureißen. Hoffman versinkt körperlich, mit seiner Haltung, seinem Gang, seiner Gestik, seiner Stimme und - wichtiger - ebenso geistig in Capote, indem er die psychischen Belastungen seiner Figur unterschwellig zur Geltung bringt.
FAZIT: ''Capote'' ist meine persönliche Lieblingsbiografie. Er erstellt das großartige Porträt eines vielschichtigen, ambivalenten Menschen. Es gelingt ihm das Kunststück, das ganze Leben an dem Schlüsselereignis festzumachen und dabei die Charaktere unglaublich komplex aufzuziehen. Angefangen von den Dialoge, über die perfekten Schauspieler bis hin zu der einzigartig atmosphärischen Musik und Kameraführung. Dieser Film ist ganz großes Kino. Insbesondere die erste und die letzte halbe Stunde sind großartig.
Wer die Ruhe des Films nicht mag, wird sich langweilen. Wer sich hingegen auf den Film einlassen kann, wird mit einem Kunstwerk entlohnt.
Verfasst am 31.10. um 15:00 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
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Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Philip Seymour Hoffman
Rolle: Truman Capote
Catherine Keener
Rolle: Nelle Harper Lee
Clifton Collins Jr.
Rolle: Perry Smith
Chris Cooper
Rolle: Alvin Dewey
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 19:51