Kinostart:
17. April 1997
Regie: Mike Newell
Mit Al Pacino, Johnny Depp, Gretchen Mol,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Krimi
,
Thriller
Laufzeit: 127 Minuten.
Produktionsjahr:
1997
Inhalt: FBI-Spitzenmann Joe Pistone (Johnny Depp) schleust sich als Undercover-Agent Donnie Brasco in die Mafia ein. Vier Jahre liefert er - völlig auf sich und seine Fähigkeiten angewiesen und unter ständiger Lebensgefahr - dem FBI wichtige Informationen über den Gangster-Clan, um die Bande für immer zu zerschlagen. Immer tiefer und tiefer gerät Donnie in den Sog der Kriminalität. Schließlich wird er zur rechten Hand des berüchtigten Mafioso Lefty Ruggiero (Al Pacino), dessen Vertrauen und Freundschaft er gewinnen kann. Als den Gangstern klar wird, dass in ihren Reihen ein Verräter sitzt, bleibt Donnie Brasco nur noch eine Chance. Auf der Flucht vor den skrupellosen Killern der Mafia muss er Lefty dem FBI ans Messer liefern, bevor es ihm selber an den Kragen geht...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Ulrich Behrens
(4)
Mike Newells 1997 inszenierter Mafiafilm reiht sich nicht unbedingt in die sonst üblichen Genre-Eigenheiten ein. Der Film fußt auf den autobiografischen Aufzeichnungen des FBI-Agenten Joseph D. Pistone, der 1978 im Rahmen einer breit angelegten Aktion der Sicherheitskräfte in New York gegen den „Mob” als Undercover-Agent tätig war, um die Strukturen und personellen Verflechtungen der Mafia aufzudecken. Damals war Little Italy im Süden Manhattans noch ein Zentrum des örtlichen (italienisch-stämmigen) Mobs. In der Mulberry Street an der Grenze zwischen Little Italy und Chinatown, einer heutzutage von Touristen frequentierten Gegend, wurde Pistone – ausgestattet mit einer lückenlos gefälschten Biografie – als Donnie Brasco (Johnny Depp) eingesetzt, um sich über den Kontakt mit dem Mafiosi Benjamin Ruggiero (Al Pacino), den alle Lefty nennen, Zugang zur Mafia zu verschaffen.
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 7 Kritiken
omaha83
Mitglied seit 1.827 Tagen
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207 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Al Pacino mal in ein ganz anderen Rolle. Zwar auch im Drogenmilieu, allerdings diesmal als kleiner Wicht, der es nie zu etwas geschafft hat und auch nie schaffen wird. Der denkt das er in dem verdecktem Ermittler eine Chance sieht weiter aufzusteigen. Daraus entwickelt sich schon fast eine Vater Sohn Beziehung, die zum Schluss auch auf die Probe gestellt wird. Pasino und Depp sind ein tolles Team. Ein wirklich guter Mafiafilm.
Verfasst am 19.03. um 16:30 Uhr -
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Bolanov
Mitglied seit 1.773 Tagen
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403 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
"Donnie Brasco" ist ein wirklich starker Mafia-Film, der aufgrund seiner wahren Begebenheit gleich zu Beginn eine kleine Bindung zum Zuschauer aufbauen kann. Der Film erzählt dabei nicht die typisch genreübliche Mafia-Story, die das Einschleusen eines Polizisten in die oberste Mafiaeben vorsieht, sondern die Geschichte ist eine Ebene weiter unten angesiedelt. So sieht man z.B. wie der örtliche Mafiaclan stets in Geldnot ist und selbst an höhere Mafiapaten Geld abdrücken muss. Das wirkt insofern sehr interessant, da man es nicht schon aus anderen Mafiafilmen bereits kennt. Die Story selbst um den Polizisten Joseph Pistone, der sich unter dem Decknamen Donnie Brasco in die Mafia einschleust, ist wunderbar erzählt und zeigt vor allem die immer enger werdende Bindung zwischen Brasco und dem Mafiosi Lefty. Zum einen wird dies anfangs alles sehr nüchtern und objektiv gezeigt, doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto emotionaler wird auch das Geschehen bzw. das Verhältnis der beiden. Atmosphärisch ist "Donnie Braco" sehr gut gelungen und bringt den Flair und die Stimmung der 70er-Jahre recht gut auf die Leinwand zurück. Auch schauspielerisch befindet sich der Film auf höchstem Niveau, wobei vor allem Al Pacino als Mafiahandlanger Benjamin 'Lefty' Ruggiero überzeugen kann. Aber auch Johnny Depp als Undecover-Agent Donnie Brasco und Michael Madsen als örtlicher Mafiaboss Sonny Black liefern eine sehr starke Leistung ab und stehen Pacino in nichts nach. Alle können ihren Charakteren problemlos die nötige Tiefe und Glaubwürdigkeit verleihen. Aber auch die anderen Darsteller reihen sich nahtlos an die Leistungen der drei an und runden den Film gekonnt ab. Ein, zwei Kritikpunkte muss sich "Donnie Brasco" jedoch auch gefallen lassen, so hätte man durchaus das Kennen lernen und das Einbinden Brascos in die Mafiaorganisation besser und vor allem ausführlicher schildern und dadurch der Beziehung zwischen ihm und Lefty noch mehr Tiefe verleihen können.
Aber alles in allem ist "Donnie Brasco" ein wirklich rundum gelungener Mafia-Streifen, der den Zuschauer die vollen 2 Stunden unterhalten und fesseln kann. Zwar reicht er bei weitem nicht an Klassiker wie "Der Pate" oder "GoodFellas" heran, aber für einen spannenden und aufregenden Filmabend ist er trotzdem nur wärmstens zu empfehlen!!
Verfasst am 11.02. um 12:52 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(4) bei 3 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Al Pacino
Rolle: Lefty Ruggiero
Johnny Depp
Rolle: Joe Pistone / Donnie
James Russo
Rolle: Paulie
Michael Madsen
Rolle: Sonny Black
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Gast - Freitag, 10. Februar um 12:03