Kinostart: -
Film auf DVD erhältlich seit: 16. September 2010
Regie: Ernst Lubitsch
Mit Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack,
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Originaltitel: To Be or not to Be
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Komödie
Laufzeit: 99 Minuten.
Produktionsjahr:
1942
Inhalt: Warschau 1939, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs: Das Theaterensemble um Joseph Tura (Jack Benny) und seine Frau Maria (Carole Lombard) muss auf Druck der Regierung ein antifaschistisches Stück absetzen - stattdessen steht nun Hamlet auf dem Spielplan. Empört bemerkt Tura, dass sich ein Zuschauer während seines Monologs aus dem Saal entfernt. Was er nicht weiß: Es handelt sich um Sobinski (Robert Stack), einen Bomberpiloten, der sich unsterblich in Maria verliebt hat. Diese lässt ihren jungen Verehrer jedoch abblitzen. Wenig später marschiert die deutsche Wehrmacht in Polen ein, Warschau wird bombardiert und nichts ist mehr wie es war. Sobinski wird nach England berufen und deckt dort Ungeheuerliches auf: Professor Siletsky, der vorgibt, für die Piloten Kontakt in die Heimat halten zu können, ist in Wahrheit ein Spion, der mit den Deutschen kollaboriert, um eine Widerstandsgruppe hochgehen zu lassen. Von Sobinski gewarnt, hecken die Turas einen Plan aus, der ihr ganzes schauspielerisches Talent erfordert.
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Björn Becher
(5)
Schon der Anfang von Ernst Lubitschs „To Be Or Not To Be“ zeigt den großartigen Humor des Films. Ein Mann, der ausschaut wie Hitler, läuft durch Warschau. Ein Erzähler fragt, was dieser Mann kurz vor dem Kriegsausbruch in Warschau verloren habe. Die Masse stiert ihn an und fragt sich dasselbe. Eine kurze Rückblende klärt die Szenerie auf. Eine polnische Schauspielgruppe plant ein Stück mit dem Namen „Gestapo“, das sich über Hitler und seine Schergen lustig macht. Doch Schauspieler Bronski (Tom Dugan, „Die Besten Jahre unseres Lebens“), der den Hitler spielt, erweitert seine Rolle sehr zum Missfallen von Produzent Dobosh (Charles Halton, Ist das Leben nicht schön). Auf den Gruß „Heil Hitler“ antwortet er mit einem „Heil myself“, statt zu schweigen, wie es im Drehbuch steht. Dobosh hat sowieso allerhand an dem Schauspieler Bronski auszusetzen. Er sehe gar nicht aus wie Hitler, seine Darstellung Hitlers sei eine Katastrophe. Um seinem Chef das Gegenteil zu beweisen, ging Bronski raus auf die Straße… und das ist der Grund, warum Hitler durch Warschau läuft. Aufgelöst wird die Szene durch ein kleines Mädchen, das zum falschen Hitler läuft. Sie bittet um ein Autogramm, die Warschauer Bürger halten den Atem an. Doch da schließt das Mädchen den Satz mit „Mr. Bronski“ ab. Sie hat ihn erkannt.
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Presseschnitt:
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Besetzung und Stab
Carole Lombard
Rolle: Maria Tura
Jack Benny
Rolle: Joseph Tura
Robert Stack
Rolle: Lt. Stanislav Sobinski
Stanley Ridges
Rolle: Prof. Alexander Siletsky
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 20:50