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Kinostart
28. Februar 2008 (2h 15min)
- Regie
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Mit
Christian Bale, Cate Blanchett, Marcus Carl Franklin mehr
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Genre
Tragikomödie, Biografie, Musik
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Nationalität
USA
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"I’m not there" ist der erste Film über die Musiker-Legende Bob Dylan, der von ihm persönlich autorisiert wurde. Er zeigt sechs unterschiedliche Persönlichkeiten, die alle für Facetten von Dylans Charakter stehen und deren Geschichten in nicht-chronologischer Form erzählt werden.
"I’m Not There" beginnt 1959 und stellt den herumziehenden Jungen Woody Guthrie (Marcus Carl Franklin) vor. Der springt auf Güterzüge auf, wird mal hier, mal dort in eine Gastfamilie aufgenommen und trägt einen Gitarrenkoffer mit der Aufschrift "Diese Maschine tötet Faschisten" bei sich. Auf seinen Reisen hat der 11-Jährige schon eine recht erwachsene Lebenserfahrung gesammelt und lernt unaufhörlich dazu.
Als zweiter Dylan taucht Arthur Rimbaud (Ben Wishaw) auf. Der 19-Jährige sitzt vor einem Untersuchungsausschuss und offenbart sein Selbstverständnis als Künstler. Als einziger Dylan-Darsteller wird ihm keine eigene Spielfilmhandlung, sondern eine Rolle als Interviewter zuteil.
Mit politischen Folk-Songs weist Jack Rollins in einer dritten Facette der Persönlichkeit Bob Dylans (Christian Bale) auf gesellschaftliche Missstände hin und wird zur Stimme einer neuen Generation.
Eine weitere Episode stellt den Schauspieler Robbie Clark (Heath Ledger) vor und erzählt schlaglichtartig die Geschichte einer gescheiterten Liebe, vom ersten, romantischen Treffen mit der Malerin Claire (Charlotte Gainsbourg) in einem Café bis zur Scheidung.
Der fünfte Dylan wird von Cate Blanchett gespielt und trägt den Namen Jude Quinn. Hier geht es vor allem um die stilistische Umorientierung Dylans, den Wechsel von gesellschaftspolitisch aufgeladenem Folk zu lautem Pop. Das Entsetzen vieler Fans wird zum Ausdruck gebracht und gipfelt in einem Attentat auf Dylan.
Richtiggehend psychedelisch wird der Film, als Billy the Kid (Richard Gere) – der sechste Dylan – auftaucht, der in einer abgelegenen Western-Szenerie lebt und sich vor seinem Rivalen Pat Garrett versteckt.
| Verleiher | Tobis-Melodiefilm GmbH | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2007 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christian Horn
Cate Blanchett spielt Bob Dylan – das war schon vor mehr als einem Jahr überall zu lesen und immer für eine kleine Boulevard-Meldung gut. Und jetzt ist er endlich da, der Dylan-Film. Es ist ein ganz eigenartiger, selbstständiger Film geworden, eine experimentelle Biografie, schlüssig zusammen gesetzt aus Pseudo-Dokumentaraufnahmen, Originalmaterial, fiktionalen und biographischen Szenen, die zwischen körnigem und elegantem Schwarz-Weiß, Videomaterial und Farbaufnahmen wechseln. Und nicht nur die Blanchett gibt den Dylan, sondern noch fünf weitere talentierte Darsteller: der junge Marcus Carl Franklin, Christian Bale, Richard Gere, Ben Wishaw und der kürzlich verstorbene Heath Ledger. Regisseur Todd Haynes, der sich zuletzt mit der Douglas-Sirk-Hommage Dem Himmel so fern profilierte, verbindet die Mosaik-artige Dramaturgie und die unterschiedlichen Stilmittel gekonnt zu einem ausgewogenen Ganzen. Dies gelingt ihm mit Hilfe der grandiosen Montage und, natürlich, durch die zahlreichen Bob-Dylan-Songs, die Brücken und Kommentaren gleich kommen und letztlich den Klebstoff liefern, der „I’m Not There“ zusammen hält. In Anbetracht des herausragenden Ergebnisses ist es mehr als gerechtfertigt, dass Haynes Experimental-Biografie mit dem Spezialpreis der Jury auf den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet worden ist.
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Rolle: Jack/John
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Rolle: Jude
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Rolle: Woody
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Rolle: Billy
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Filmcritic.com
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Chicago Sun-Times
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Empire UK
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Reelviews.net
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