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Home > Kino > Film-Archiv > Tragikomödie > I'm Not There
Kinostart:
28. Februar 2008
Regie: Todd Haynes
Mit Christian Bale, Cate Blanchett, Marcus Carl Franklin,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Tragikomödie
,
Biografie
,
Musik
Laufzeit: 135 Minuten.
Produktionsjahr:
2007
Verleiher: Tobis-Melodiefilm GmbH
Inhalt: "I’m not there" ist der erste Film über die Musiker-Legende Bob Dylan, der von ihm persönlich autorisiert wurde. Er zeigt sechs unterschiedliche Persönlichkeiten, die alle für Facetten von Dylans Charakter stehen und deren Geschichten in nicht-chronologischer Form erzählt werden.
"I’m Not There" beginnt 1959 und stellt den herumziehenden Jungen Woody Guthrie (Marcus Carl Franklin) vor. Der springt auf Güterzüge auf, wird mal hier, mal dort in eine Gastfamilie aufgenommen und trägt einen Gitarrenkoffer mit der Aufschrift "Diese Maschine tötet Faschisten" bei sich. Auf seinen Reisen hat der 11-Jährige schon eine recht erwachsene Lebenserfahrung gesammelt und lernt unaufhörlich dazu.
Als zweiter Dylan taucht Arthur Rimbaud (Ben Wishaw) auf. Der 19-Jährige sitzt vor einem Untersuchungsausschuss und offenbart sein Selbstverständnis als Künstler. Als einziger Dylan-Darsteller wird ihm keine eigene Spielfilmhandlung, sondern eine Rolle als Interviewter zuteil.
Mit politischen Folk-Songs weist Jack Rollins in einer dritten Facette der Persönlichkeit Bob Dylans (Christian Bale) auf gesellschaftliche Missstände hin und wird zur Stimme einer neuen Generation.
Eine weitere Episode stellt den Schauspieler Robbie Clark (Heath Ledger) vor und erzählt schlaglichtartig die Geschichte einer gescheiterten Liebe, vom ersten, romantischen Treffen mit der Malerin Claire (Charlotte Gainsbourg in einem Café bis zur Scheidung.
Der fünfte Dylan wird von Cate Blanchett gespielt und trägt den Namen Jude Quinn. Hier geht es vor allem um die stilistische Umorientierung Dylans, den Wechsel von gesellschaftspolitisch aufgeladenem Folk zu lautem Pop. Das Entsetzen vieler Fans wird zum Ausdruck gebracht und gipfelt in einem Attentat auf Dylan.
Richtiggehend psychedelisch wird der Film, als Billy the Kid (Richard Gere) – der sechste Dylan – auftaucht, der in einer abgelegenen Western-Szenerie lebt und sich vor seinem Rivalen Pat Garrett versteckt.
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4,1)
User-Wertung(1601 Bewertungen)
(3,4)
Cate Blanchett spielt Bob Dylan – das war schon vor mehr als einem Jahr überall zu lesen und immer für eine kleine Boulevard-Meldung gut. Und jetzt ist er endlich da, der Dylan-Film. Es ist ein ganz eigenartiger, selbstständiger Film geworden, eine experimentelle Biografie, schlüssig zusammen gesetzt aus Pseudo-Dokumentaraufnahmen, Originalmaterial, fiktionalen und biographischen Szenen, die zwischen körnigem und elegantem Schwarz-Weiß, Videomaterial und Farbaufnahmen wechseln. Und nicht nur die Blanchett gibt den Dylan, sondern noch fünf weitere talentierte Darsteller: der junge Marcus Carl Franklin, Christian Bale, Richard Gere, Ben Wishaw und der kürzlich verstorbene Heath Ledger. Regisseur Todd Haynes, der sich zuletzt mit der Douglas-Sirk-Hommage Dem Himmel so fern profilierte, verbindet die Mosaik-artige Dramaturgie und die unterschiedlichen Stilmittel gekonnt zu einem ausgewogenen Ganzen. Dies gelingt ihm mit Hilfe der grandiosen Montage und, natürlich, durch die zahlreichen Bob-Dylan-Songs, die Brücken und Kommentaren gleich kommen und letztlich den Klebstoff liefern, der „I’m Not There“ zusammen hält. In Anbetracht des herausragenden Ergebnisses ist es mehr als gerechtfertigt, dass Haynes Experimental-Biografie mit dem Spezialpreis der Jury auf den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet worden ist.
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Mitglied seit 758 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Ich glaube, ich habe diesen Film nicht 100% verstanden. I´m not There ist ein Film bei den man keine Sekunde seine Augen vom Bildschirm weichen darf. In den Film spielen gleich 6 Charakter die Hauptrolle und wechseln sich ständig ab. Zudem wechselt der Film ständig von Bunt zu Schwarz-Weis. Man kommt wirklich sehr schwer mit. Ich denke dass ist so ein Film von der Sorte die man sich noch weitere 2-3 mal anschauen muss um ihn auch wirklich richtig verstanden zu haben. Der Film ist zudem nicht wirklich für jeder Mann. Ich persönlich hab nach 15 Minuten schon überlegt weg zu schalten aber dann hab ich es mir überlegt da ich mich auf die Rolle von Cate Blanchett sehr gefreut habe. Gott sei Dank habe ich noch ein wenig länger ausgehalten und ich wurde eines besseren belehrt. 1. hätte ich diese überaus überragende schauspielerische Leistung von Cate Blanchett verpasst und zudem wurde der Film mit der Zeit immer interessanter. Der Film ist schwer zu beschreiben. Man muss ihn sich anschauen und einfach auf einen einwirken lassen. Trotz dass der Film so verdammt kompliziert und schwer zu verstehen ist, kann ich ihn jedoch allen empfehlen vor allem wegen Cate und den tollen Sound.
Mitglied seit 850 Tagen | 85 Userkritiken
Kritik: "I'm not there" ist ein Film, bei dem mehrere renommierte Schauspieler in nicht-chronologischen Szenenabfolgen Künstler darstellen, die alle für Facetten des Sängers/Malers/Dichters Bob Dylan stehen und in dem einer dieser Männer sogar von Cate Blanchett verkörpert wird. Klingt aufs erste Lesen verwirrend bzw. dem Kopf eines Arthouse-Filmemacher entsprungen, der seinem Werk über das Label "ungewöhnlich" den Anstrich künstlerischer Tiefe verleihen möchte. Doch ein solches Urteil wäre vorschnell. Der wache Zuschauer erlebt "I'm not there" nicht mir Verwirrung, sondern als konzeptionell und schauspielerisch brillante Annäherung an eine vielseitige Persönlichkeit, zu der selbstverständlich auch die den Film immer wieder tragenden Dylan-Songs beitragen. "I'm not there" entschlüsselt Dylan nicht (der bloße Anspruch wäre vermessen), sondern gestattet einen fesselnden, einen mit Sogwirkung ausgestatteten Einblick in die Welt des Künstlers - und wertet sich dank Cate Blanchetts Leistung noch zusätzlich auf.
Presseschnitt:
(4,1) bei 4 Pressewertungen.
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Rolle: Jack/John
Rolle: Jude
Rolle: Woody
Rolle: Billy
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