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Home > Kino > Film-Archiv > Fantasy > Tintenherz
Kinostart:
11. Dezember 2008
Regie: Iain Softley
Mit Brendan Fraser, Paul Bettany, Helen Mirren,
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Originaltitel: Inkheart
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Großbritannien
,
Deutschland
,
USA
.
Genre:
Fantasy
,
Familie
,
Abenteuer
Laufzeit: 106 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Buchbinder Mo (Brendan Fraser) hat eine besondere Gabe: Er muss nur laut vorlesen, dann kommen Personen und Dinge aus einem Buch in die reale Welt. Doch wie immer im Leben gibt es eine Kehrseite der Medaille - immer wenn er etwas in die reale Welt holt, verschwindet dafür etwas anderes im Buch. Auf diesem Wege ist auch Mos Frau Resa (Sienna Guillory) vor ein paar Jahren in der magisch-mittelalterlichen Welt eines Romans namens "Tintenherz" verschollen. Um sie zu retten, muss Mo als aller erstes eines der wenigen verbliebenen Exemplare des raren Buches auftreiben. Gemeinsam mit seiner zwölfjährigen Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) begibt er sich auf die Suche. Dem Vater-Tochter-Gespann begegnen viele merkwürdige Gestalten: der Feuerschlucker Staubfinger (Paul Bettany), der üble Schurke Capricorn (Andy Serkis) mitsamt seinen finsteren Schergen, der schrullige "Tintenherz"-Autor Fenoglio (Jim Broadbent), ein Dieb aus "Ali Baba und die 40 Räuber" (Rafi Gavron)…
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(2,5)
User-Wertung(1978 Bewertungen)
(3,2)
Der Bestseller „Tintenherz“ wanderte weltweit mehr als 15 Millionen Mal über den Ladentisch. Damit ist Cornelia Funke die international meistgelesene deutsche Kinderbuchautorin. Dass bei soviel Erfolg auch der eine oder andere Filmproduzent an die Tür klopft, versteht sich von selbst: Die ersten beiden „Wilden Hühner“-Filme Die Wilden Hühner und Die Wilden Hühner und die Liebe sowie Detlef Bucks Pferde-Abenteuer Hände weg von Mississippi begeisterten in Deutschland Publikum und Kritik gleichermaßen. Lediglich Der Herr der Diebe, die bisher einzige internationale Umsetzung eines Funke-Romans, blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das lag zum großen Teil auch daran, dass Funke nach dem Verkauf der Rechte nicht weiter in das Projekt involviert war. Diesen Fehler macht die Autorin kein zweites Mal: An dem Fantasy-Blockbuster „Tintenherz“, Iain Softleys Hollywood-Verfilmung des ersten Teils ihrer megaerfolgreichen „Tintenwelt“-Trilogie, ist sie nun als Produzentin aktiv mit beteiligt. Und der spezielle Funke-Touch, der jede Geschichte noch einen Tick liebenswürdiger macht, ist dem Film tatsächlich deutlich anzumerken.
WeiterlesenMitglied seit 1.151 Tagen | 15 Userkritiken
Kritik: Ich bin mit Sicherheit eine der wenigen, die das Buch nur vom Hoeren kannte (und nicht gleich in den nächsten Buchladen gerannt ist), sich aber den Film trotzdem angesehen hat. So kann ich meiner Meinung nach vorurteilsfrei urteilen. Cornelia Funkes Wahl fuer Mo Brendan Fraser einzusetzen finde ich grossartig, ist er doch einer der charmantesten Schauspieler Hollywoods. Und obwohl er schon verschiedene Rollen gespielt hat, scheint er doch immer wieder den selben Charakter zu verkoerpern. Man hat den Eindruck Rick O'Connell aus der Mumie-Trilogie auf der Leinwand zu beobachten, der diesmal nur mit seiner Tochter unterwegs ist. Auch an den anderen Schauspielern laesst sich nichts aussetzen. Sie sind alle gut gewaehlt und machen ihre Sache gut (Maggie erscheint mir auch einen Tick zu alt.) Besonders zu nennen waere noch Paul Bettany als Staubfinger. Dessen Rolle die vermutlich faszenierenste im ganzen Film ist. Was mich am Anfang des Films gestoert hat war, dass sich Mo, Staufinger und Co ziemlich vertraut erschienen - so als haetten sie viel miteinander erlebt. Die Rueckblenden geben aber nur eine kurze Konfrontation zwischen ihnen wieder und so erscheint ihre "Vertrautheit" miteinander seltsam. Auch Vater Mos Talent kommt komisch, wen man bedenkt, dass er dies wohl erst in einem Alter um die 30 bemerkt haben will. Hat er als Buecherwurm sonst nie Buecher laut vorgelesen? Das die Tochter in seine Fussstapfen tritt und das Tintenherz zum Teil neu geschrieben werden muss, steht von Anfang an fest. Trotzdem ist der Film durch seine rasanten Schnitte spannend, opulent und verliert sich nicht in unnoetigen Details wie manch andere Fantasyknaller, die gerne Mal zu lang werden. Tintenherz hat Herz, es ist ein kurzweiliges Maerchen fuer gross und klein und erspart uns die leider heute in Filmen haeufigen offenen Ende, ohne das vertraute Happy End. Aber jedes Kind weiß, dass jedes Maerchen mit "Und sie lebten gluecklich und zu frieden bis ans Ende ihrer Tage" endet. Der Film ist in sich geschlossen, ist aber trotzdem so gemacht, dass sich eine Fortsetzung lohnen wuerde - eine gute Absicherung der Filmmacher. Ich freue mich auf den naechsten Teil.
Mitglied seit 1.036 Tagen | 24 Userkritiken
Kritik: Das Buch "Tintenherz", von vielen als Fantasy-Bestseller verehrt, musste ich nach der Hälfte zuklappen und habe es seitdem nicht mehr weitergelesen. Mir gefiel die Handlung nicht, Funkes Art zu Schreiben sagte mir nicht zu und einige Längen traten auf. Trotzdem machte mich die Vorschau zum gleichnamigen Film sehr neugierig und ich freute mich auf einen schönen Filmabend. Überraschenderweise konnte "Tintenherz" als Kinostreifen meine Erwartungen noch um ein Vielfaches übertreffen. Was "Eragon" und "Der Goldene Kompass" in den letzten Jahren durch schwammige Inszenierungen nicht schafften, macht dieser Film perfekt: Er entführt uns in eine andere Welt, die uns packt, amüsiert und mitfiebern lässt. Die Geschichte ist sehr detailgetreu umgesetzt, die Figuren sehen fast genauso aus, wie man sie sich vorgestellt hat und man merkt den Machern die Liebe zum Projekt in jeder Filmminute deutlich an. "Tintenherz" ist, trotz zwei grandiosen, großen Actionsequenzen kein überbordendes Effektespektakel geworden, sondern eine wunderschöne Geschichte mit viel Herz, Humor und Zeit zum Staunen. Es gibt nicht eine einzige langweilige Sekunde und die Optik ist nahezu unglaublich perfekt. Die Effekte sind selbstverständlich grandios, aber das ist für eine Produktion diesen Ausmaßes auch ganz natürlich. Angesichts dieser Perfektion kann man nur hoffen, dass "Tintenherz" ein weltweiter Erfolg wird, damit wir auch die anderen beiden Bücher als wunderschöne Verfilmung in den nächsten Jahren auf der großen Leinwand sehen dürfen. Einer der wichtigsten Aspekte einer Romanverfilmung ist es, die Charaktere glaubwürdig darzustellen. Natürlich kann man es nie allen Lesern recht machen, da jeder beim Lesen des Buches seine ganz eigene Vorstellung von den Figuren hat, doch mit "Tintenherz" ist dies ausnahmslos gut geglückt. Brendan Fraser ist als Buchbinder Mo die Perfekt-Besetzung und schlägt sich als Held des Abenteuers mit viel Charme ähnlich klasse wie in der Mumien-Trilogie. Andy Serkis ist als fieser Bösewicht Capricorn herrlich gemein und setzt seine Rolle als intrigante und hinterhältige Gestalt aus den "Herr der Ringe"-Filmen sehr gut fort. Ebenfalls gefallen tut Jim Broadbent als "Tintenherz"-Autor Fenoglio. Das Treffen mit seinen selbst geschriebenen Romanfiguren ist witzig und rührend, und Broadbent besitzt genau die passende Statur und Präsenz für diese wunderbare Rolle. Helen Mirren als re-solute Tante Eleanor gefällt ohne Abstriche, wobei sie mit am meisten für die humoristischen Momente im Film sorgt. Die wohl beste Leistung des Streifens bringt der große Paul Bettany als schwer einzuschätzender Staubfinger. Seine Performance hinterlässt einen großartigen Eindruck und man sieht Bettany in jeder seiner Szenen an, wie viel Spaß ihm der Dreh wohl gemacht haben muss. Die Hauptrolle des Kindes übernimmt Newcomerin Eliza Bennett. Sie spielt sehr gut und ohne Fehler und passt auch optisch perfekt in die Rolle der Meggie. Aus ihr könnte in späteren Hollywood-Jahren noch etwas werden, denn allein in "Tintenherz" kann man sie schon mit ähnlich grandiosen Kinder-Leistungen einer Emma Watson vergleichen. Fazit: "Tintenherz" ist DER perfekte Familienfilm für die Vor-Weihnachtszeit, und ich wage zu sagen, eine perfekte Adaption des Buches. Die Handlung wurde sehr schön und packend wiedergegeben und die Darstellerriege macht ganz besonders viel Laune. Im Grunde gibt es rein gar nichts zu bemängeln, und ich drücke die Daumen für eine Herstellung der Fortsetzungen ganz fest!
Presseschnitt:
(2,5) bei 4 Pressewertungen.
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Rolle: Mortimer Folchart
Rolle: Dustfinger
Rolle: Elinor Loredan
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