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Home > Kino > Film-Archiv > Abenteuer > Outlander
Kinostart: -
DVD-Veröffentlichungstermin: 22. Januar 2010
Regie: Howard McCain
Mit Jim Caviezel, Sophia Myles, Jack Huston,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Abenteuer
,
Sci-Fi
,
Action
Laufzeit: 115 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Inhalt: Kainan (Jim Caviezel) stürzt mit seinem Raumschiff auf der Erde ab und findet sich im Norwegen des 7. Jahrhunderts wieder. Sein Computer hilft ihm dabei, etwas über die neue Umgebung in Erfahrung zu bringen und die fremde Sprache zu lernen. Das bringt ihm vorerst jedoch wenig, da der Wikingerprinz Wulfric (Jack Huston) ihn überrumpelt und gefangen nimmt. Im Dorf des alten Königs Rothgar (John Hurt) machen sie Kainan für den grausamen Überfall auf eine nahe gelegene Siedlung verantwortlich. Doch bevor es zu einer Verurteilung kommt, schält sich eine feuerspeiende Kreatur aus der Nacht und setzt das Dorf in Brand. Kainan offenbart den staunenden Wikingern, dass er derjenige war, der das Ungeheuer mitgebracht hat - und er derjenige sein wird, der es töten wird. Gemeinsam mit der Königstochter Freya (Sophia Myles) und dem rivalisierenden Barbarenfürst Gunnar (Ron Perlman) stellt sich Kainan der Bestie...
FILMSTARTS.de
(1,5)
Pressespiegel
(2,2)
User-Wertung(1488 Bewertungen)
(3,1)
Das Schöne an Sagen und Mythen ist, dass sie immer wieder neu erzählt werden können. Anders als bei modernen Geschichten gibt es keine verbindlichen Urfassungen und so wird seit je her munter drauflos interpretiert, um Altbekanntes neu zu erzählen. Der altnordische Sagenkreis ist dabei ein beliebter Fundus, aus dem sich schon Tolkien für seine "Der Herr der Ringe"-Saga ausgiebig bediente. Das zentrale und älteste noch zurückverfolgbare Epos daraus ist Beowulf, das bereits als Vorlage für zahlreiche filmische Deutungen diente: Da waren etwa der gleichnamige Sci-Fi-Trash mit Christopher Lambert und Robert Zemeckis' CGI-Orgie Beowulf. Außerdem gab es den billig produzierten, aber stark erzählten Beowulf und Grendel mit 300-Star Gerard Butler und natürlich "Der 13te Krieger", der den Mythos mit der historischen Geschichte des arabischen Reisenden Ahmad Ibn Fadlan verband. Jetzt gesellt sich mit "Outlander" eine weitere Spielweise dazu, die sich als wüster Mix aus Sci-Fi und düsterer Fantasy verkauft. Tatsächlich wird hier nochmal ein ganz neuer Blickwinkel auf eine vertraute Geschichte ermöglicht, aber abgesehen von der guten Grundidee scheitert "Outlander" an seiner uninspirierten Inszenierung und hat weder als unterhaltsamer Trash noch als blutiges Epos viel zu bieten.
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Mitglied seit 1.749 Tagen | 31 Userkritiken
Kritik: Um es auf den Punkt zu bringen: Outlander ist ein Genre-Mix welcher wie eine Mischung aus Der 13. Krieger und Predator wirkt. Anfangs dachte ich "Hm wird wohl eine günstige Produktion sein, aber Caviezel und Hurt in einem Film sollte man schon sehen". Gleich zu Anfang zeigt der Film, dass das hier keineswegs eine günstige Inszenierung mit wackeliger Kameraführung ist. Der Film erzählt - für dieses Genre unüblich - sehr ruhig und unaufgeregt. Jedoch passt dies irgendwie zum Film. Klar, man hätte wirklich etwas mehr heraus holen können, aber gerade im Bereich Fantasy und Sci-Fi herrscht ja im Moment Ebbe, da kommt im Drama und Arthouse Wahn so ein Film gerade recht. Bei diesem Film ist es wie mit einer kleinen Tafel Schokolade in Mitten einer Gemüse und Suppen Diät. Während man sie verzehrt, einfach lecker, nur leider ist sie viel zu schnell verschlungen. Freunde des Sci-Fi und Fantasy Genres sollten hier unbedingt zulangen.
Mitglied seit 1.058 Tagen | 146 Userkritiken
Kritik: Damit man eine Vorstellung von "Outlander" hat, sollte man sich nun "Der 13te Krieger" mit einer Sci-Fi-Hintergrundstory vorstellen, mit dem Unterschied, dass bei "Outlander", die Atmosphäre nicht ganz so dicht ist. Die Grundidee von "Outlander" ist auf jeden Fall ganz interessant. Jedoch hapert es an der Umsetzung. Um präziser zu werden, fange ich mal mit der optischen Umsetzung an. Die Effekte sind insgesamt gut und werden den Ansprüchen schon gerecht. Vor allem der Rückblick auf Kainans Vergangenheit wusste zu gefallen. Da hätte ich mir noch etwas mehr Hintergrund gewünscht. Die Kameraeinstellungen bei Actionszenen sind oftmals nicht gelungen. Die Kamera wechselt zu schnell die Perspektive, alles wirkt dadurch hektisch. Hier wäre es besser gewesen, wenn man einfach mal draufgehalten hätte. Nun zur schauspielerischen Leistung. James Caviezel zeigt eine ordentliche Leistung, jedoch fehlen ihm als Hauptprotagonisten die großen Szenen. Bei mir sprang der Funken letztlich nicht ganz über. Ron Perlman erweist sich leider nur als Nebendarsteller und hat 2-3 coole Szenen. Sophia Myles hat positiv überrascht, doch hätte ich sie mir noch öfter in Aktion gewünscht. Wäre sicherlich ein Hingucker gewesen. Die Handlung wirft letztlich auch einige Fragen auf, die nicht oder nur unzureichend geklärt werden. Der erste Punkt wäre da der Mini-Computer zu Beginn des Films, von dem Kainan alle notwendigen Infos wie auch Sprachkenntnisse erhält. Woher weiß das der Computer? War Kainans Volk schon mal auf der Erde? Hier bleibt ein großes Fragezeichen stehen. Gerade an dieser Stelle hätte man storytechnisch und atmosphärisch noch viel mehr rausholen können. Eine andere Sache betrifft Kainans Rückblick. Hier hätte man noch zeigen sollen wie das Alien-Monster aufs Schiff gelangt ist, und ob und wie es für den Absturz verantwortlich ist. Vielleicht sollte man das sogar in der Eingangssequenz des Filmes machen. Fazit: Wer Interesse für Sci-Fi-Abenteuer und nordische Geschichte zeigt, kann sich "Outlander" bedenkenlos anschauen und wird nicht enttäuscht sein. 6/10
Presseschnitt:
(2,3) bei 2 Pressewertungen.
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Rolle: Kainan
Rolle: Freya
Rolle: Wulfric
Rolle: Gunnar
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