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Kinostart
29. Januar 2009 (1h 48min)
- Regie
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Mit
Michelle von Treuberg, Lucie Hollmann, Sonja Gerhardt mehr
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Genre
Komödie
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Nationalität
Deutschland
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Und wieder haben die wilden „Hühner“ mit allerhand Problemen zu kämpfen - diesmal auf der Klassenfahrt. Die Jugendherberge in einem Schloss wird zum Schauplatz von Eifersüchteleien, Krisen und einem Bandenkampf mit Viertklässlern. Während Frieda (Lucie Hollmann) mit familiären Problemen zu kämpfen hat, verhält Melanie (Sonja Gerhardt) sich abweisend und lässt weder Willi (Vincent Redetzki) noch die anderen „Hühner“ an sich heran. Sprotte (Michelle von Treuberg) und Fred (Jeremy Mockridge) wollen ihre zweijährige Beziehung feiern - doch ausgerechnet zum Jubiläum kommt es zu Verstimmungen...
| Verleiher | Constantin Film Verleih | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2009 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Andreas Staben
Für Fortsetzungen gelten im Kino ganz besondere Regeln und Erwartungen. Einerseits soll Bewährtes aufgegriffen und an Vertrautes angeknüpft werden, zum anderen gilt es, eigene Akzente zu setzen und auch neuen Zuschauern den Zugang möglichst leicht zu machen. Die Ausgangslage wird noch komplizierter, wenn die Filmreihe auf einer erfolgreichen Buchserie basiert und sich in erster Linie an junge Zuschauer richtet. Die Macher des Jugendfilms „Die Wilden Hühner und das Leben“ sahen sich in dieser Hinsicht mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Natürlich muss sich der neueste und letzte Beitrag aus der Reihe an seinen Vorgängern messen lassen – angesichts eines hervorragenden ersten Teils und der sogar noch besseren Fortsetzung sicher keine leichte Aufgabe. Hinzu kommt noch, dass die Bücher, die Bestsellerautorin Cornelia Funke (Tintenherz, Der Herr der Diebe) über die Erlebnisse von Sprotte und ihren Freundinnen verfasste, in Die Wilden Hühner und in Die Wilden Hühner und die Liebe bereits im Wesentlichen verarbeitet wurden. Es galt also, eine weitgehend neue Geschichte für die bekannten Figuren zu entwickeln, wobei Funke immerhin wieder beratend zur Seite stand. Das bewährte Team um Regisseurin Vivian Naefe sowie das Produzenten-Duo Uschi Reich und Peter Zenk (Das fliegende Klassenzimmer) musste zudem einen Wechsel in der ansonsten vollständig vertretenen Stammbesetzung vornehmen. Diese Veränderungen schlagen sich in „Die Wilden Hühner und das Leben“ unverkennbar nieder. Der Handlungsverlauf ist gelegentlich etwas holprig, vereinzelt schleichen sich auch Misstöne und Oberflächlichkeiten ein, die gerade im Vergleich zur emotionalen Wahrhaftigkeit und erzählerischen Dichte von „Die Wilden Hühner und die Liebe“ unangenehm auffallen. Aber die Trilogie wird mit einem bittersüßen Film über die Unvermeidlichkeit von Veränderungen, über das Abschiednehmen und das Erwachsenwerden dennoch würdig abgeschlossen.
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Rolle: Charlotte 'Sprotte' Slättberg
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Rolle: Frieda
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Rolle: Melanie
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Rolle: Wilma
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