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    Tupac-Biopic: "Atemlos"-Regisseur John Singleton soll übernehmen
    Von Yacine Hollmann — 13.10.2011 um 12:11
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    Fast zwanzig Jahre nachdem John Singleton dem damals 22-jährigen Tupac Shakur Regieanweisungen in "Poetic Justice" gab, wagt er sich nun daran, das Leben des früh verstorbenen Kultrappers zu verfilmen. Singleton nimmt damit Antoine Fuquas Platz ein, welcher ursprünglich damit beauftragt war, Shakurs Leinwandbiographie Leben einzuhauchen.

    War John Singleton ("Atemlos") zuletzt für die Umsetzung des Films "Straight Outta Compton"  im Gespräch, der die Erfolgsgeschichte der wegweisenden Rapperformation "N.W.A." näher beleuchten sollte, entert er nun den Regiestuhl eines ähnlichen gewichtigen Hip-Hop-Streifens: Laut Vulture übernimmt Singleton die Realisierung einer Filmbiographie über den ermordeten Kultrapper Tupac "2pac" Amaru Shakur. Das ursprüngliche Drehbuch dazu stammt von den Oscar-nominierten Script-Autoren Stephen J. Rivele und Christopher Wilkinson, wobei der neuste Entwurf aus der Feder des Newcomers Brian Tucker stammen soll, dessen Starbesetzter Neo-Noir-Thriller "Broken City" (mit Russell Crowe, Mark Wahlberg, und Catherine Zeta-Jones) nächsten Monat in den Dreh geht.

    Der eigentliche Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") stieg nach einem landesweiten und dennoch ergebnislosen Internetcasting für die Hauptbesetzung wieder aus, um das Boxer-Drama "Southpaw" mit Eminem in der Hauptrolle zu drehen. Das wurde aber auf Eis gelegt und Fuqua kehrte nicht zum "Tupac"-Biopic zurück, sondern zog weiter, um sich um den Navy-SEAL-Actioner "Hunter Killer" zu kümmern, den er schon seit einer Weile vor sich herschob.

     

    Obwohl der Plan eines klassischen Biopics um den Aufstieg Shakurs zum absoluten Superstar des Rap-Geschäfts seit geraumer Zeit durch Hollywood geistert, ist es vielleicht gar nicht so übel, dass sich die Pläne jetzt erst konkretisieren. Singleton war mit Shakur eng befreundet, seit dieser den Rapper "Lucky" in Singletons "Poetic Justice" gab. Auch weil der Filmemacher mit "Boyz N The Hood" bereits einen Klassiker für die schwarze Gemeinde Amerikas ablieferte, scheint er die beste Wahl, "2pac" vernünftig in Szene zu setzen.

     

    Ob Anthony Mackie für die Hauptrolle in Frage kommt, ist übrigens mehr als unwahrscheinlich. Mackie stellte den Westside-Rapper bereits in der filmischen Lebensbeschreibung seines wichtigsten Konkurenten, der ebenfalls erschossenen New Yorker Hip-Hop-Ikone "The Notorious B.I.G." dar. Darin überzeugte er jedoch kaum und erzürnte nicht wenige Fans, die ihm vorwarfen der Person Shakurs nicht gerecht zu werden.

     

    Die treibende Kraft hinter dem Film ist offenbar Afeni Shakur, 'Pacs verwitwete Mutter, welche auch als Mitproduzentin beteiligt wird. Böse Zungen behaupten, nachdem sie bereits allerlei persönliche Gegenstände und sogar sein Auto bei Ebay verkaufte, nutze sie diese Möglichkeit nun, um auf diese Weise Profit aus dem Namen ihres Sohnes zu ziehen. Wenn infolge dessen aber ein guter Film entsteht, sei ihr das doch verziehen.

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