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    Noch mehr "Alien": Ridley Scott plant drei Prequels
    Von Annemarie Havran — 27.11.2015 um 09:25
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    Der anstehende Ridley-Scott-Film „Alien: Covenant“ ist nur eines von drei Prequels zur „Alien“-Filmreihe, das uns in den kommenden Jahren erwartet. Das erklärte nun Ridley Scott persönlich.

    Fox Deutschland
    Nach „Prometheus“ ist vor „Alien“: Filmemacher Ridley Scott hat es sich zur Aufgabe gemacht, der kultigen „Alien“-Filmreihe eine umfassende Vorgeschichte zu liefern. „Prometheus - Dunkle Zeichen“ von 2012 bildete den Auftakt, die Fortsetzung „Alien: Covenant“ befindet sich derzeit in der Vorproduktion. Ridley Scott plant laut The Hollywood Reporter jedoch schon weiter: Insgesamt sollen wir noch drei Prequels zu sehen bekommen, bevor die Geschichte dann an die originale „Alien“-Reihe anknüpft. „Covenant“ wird das erste dieser drei Sci-Fi-Dramen sein.

    „Alien: Covenant“ und die folgenden zwei Filme seien Origin-Storys, so Scott. Darin würden „die Grundfragen aus ‚Alien‘ beantwortet“ werden: „Warum gibt es das Alien, wer könnte es erschaffen haben und woher kommt es?‘ erklärte Scott während der Pressekonferenz in Sydney, die zum Auftakt der Vorproduktion von „Covenant“ gegeben wurde.

    In „Alien: Covenant“ werde er eine sehr komplexe Geschichte erzählen, so Scott: „Es ist eine Evolution dessen, was wir zuerst mit ‚Prometheus 1‘ gemacht haben.“ Der Film wird von der Crew eines Kolonie-Raumschiffs namens Covenant handeln, die etwas entdeckt, was sie für ein unberührtes Paradies hält. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um eine düstere, gefährliche Welt, deren einziger Bewohner der synthetische David (Michael Fassbender) ist, der die gescheiterte Prometheus-Expedition überlebte.

    „Prometheus“ sei aus der Frustration geboren, die Ridley Scott nach „Alien“ von 1979 erlebte. Er habe nur diesen einen Film gemacht, weil er normalerweise keine Fortsetzungen mache, erklärte Scott. Er sei erstaunt gewesen, dass keiner der Regisseure der Folgefilme jemals die Frage aufgeworfen hätte, was das Alien überhaupt sei und von wem und warum es erschaffen wurde. Also habe er beschlossen, sich nun selbst mit den Antworten auf diese Fragen zu beschäftigen. Und er werde sie innerhalb der nächsten drei Filme definitiv geben, bekräftigte Scott: „Am Ende, wenn wir zur Handlung von ‚Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt‘ aufschließen, wird man wissen, warum da dieser Space Jockey war und warum er ein Alien in sich trug.“

    Dass Scott seine Aversion gegen Fortsetzungen abgelegt hat, hängt u. a. mit „Star Wars“ zusammen, wie der Regisseur erklärte: „,Star Wars‘ wird alle überrollen. Warum glaubt ihr, dass ich jetzt Sequels mache?“

    In den USA startet „Alien: Covenant“ am 6. Oktober 2017, der deutsche Termin ist noch nicht bekannt.




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    Kommentare
    • Jimmy V.
      Das ist aber nicht das, um was es mir ging.
    • Knarfe1000
      Es hat keinen Sinn mehr, jetzt noch nach Logik zu suchen.
    • Modell-101
      Star Wars wird auch gemolken. Haste da was gegen?
    • siggibaby
      Genau diese religiös angehauchte Frage wurde noch nicht beantwortet. Die Konstrukteure sind dem Menschen extrem feindselig und wollen um jeden Preis ihre eigene Schöpfung die Menschen mit dem Alien als Waffe vernichten.Wenn Scott es richtig macht, kann er mit dieser Geschichte etwas originelles erzählen und die Zuschauer bei Laune halten.
    • sf-fan2014 B.
      Bin ziemlich gespannt auf die Saga die Scott da erschafft. Aber wurde die Frage nicht schon in Prometheus geklärt, wer wie und warum das Alien geschaffen wurde? Die Konstrukteure haben es aus der schwarzen Flüssigkeit (aus den Ampullen) geschaffen, indem sie sich selbst damit infiziert haben, um diese Kreaturen (früher Xenomorph) als Waffe einzusetzen. Ich finde das zwar auch verdammt spannend aber in Prometheus war ja am Ende die Frage um die Menschheit bzw. wieso die Konstrukteure die Menschen geschaffen haben und dann wieder vernichten wollten....
    • WhiteNightFalcon
      Dazu müsste man ja bis Ägypten, als Katzen noch Götter waren. :-)
    • siggibaby
      In der Tat wären zwei weitere Filme das Beste. Es ist ein leidiges Thema, dass du ansprichst. Panem und Hobbit sind wahrlich Paradebeispiele dafür, wie man Fortsetzungen künstlich aufbläht um mehr Kohle zu machen.
    • Da HouseCat
      the grandmother of jonesy: origins of the prequel father of jonesy
    • siggibaby
      Ich finde Ridley Scott´s Ansätze richtig. Es ist eine Möglichkeit eine Geschichte weiter zu erzählen bzw zu ergänzen, bzw neue Perspektiven zu eröffnen. Stumpfe Fortsetzungen, die die alte Geschichte neu Kopieren, gibt es genüge im Kino. So eine stumpfe Fortsetzung a la jump and run, Monster jagt Menschen, wird Blomkamps Alien 5. Niemand braucht sowas, niemand will sowas. Prometheus war in Tat schwach auf der Brust. Und sie war ein schlechter Remake. Das Wort Remake hat Scott peinlichst vermieden aber es war definitiv ein Remake und eine Kopie von Alien 1. Und die ist mehr oder weniger gut gelungen. Er hat aber ein Thema begonnen, den er weiter spinnen kann. Sie muss aber originell und gut sein. Anscheinend hat er sich von Star Wars Prequels inspirieren lassen. Genauso hat Lucas die Prequels angepackt und durchgezogen. Auch er hat sich 30 Jahre lang geweigert eine dumme Kopie als Fortsetzung zu präsentieren. Die kriegen wir jetzt mit Star Wars 7. Wogegen seine Prequels Star Wars bereichert haben und all die Dinge erzählt hat, die man wissen wollte. Zb Fragen wie: Wie ist Vader, Imperator und Imperium entstanden? Nach der Sichtung von Star Wars 7, wird man Lucas zu schätzen wissen und seine oft geschmähten Prequels werden zu Meisterwerken aufsteigen.Diese Weisheit und Botschaft von Scott und Lucas sollte jeder Produzent und Regisseur einrahmen und über sein Bürotisch aufhängen:" Mache niemals eine Kopie". Aber auch James Cameron beherzigt diese Weisheit bei Fortsetzungen. Sein Kommentar in Bezug auf Terminator 2 und Alien 2: Habe ich nichts Neues zu erzählen, dann lass ich es.
    • Jimmy V.
      Oh ja, die Auflösung der Computereffekte erhöhen - na super. ;) Wobei ich die Selbstkritik von neulich ja etwas versöhnlich finde: Der Mann hatte zu wenig Zeit - auf der einen Seite zumindest. Dass alles comichaft-dämlich werden musste, hätte man auch so verhindern können. (Manche sagen: "kindlich", aber das ist ja nur Wasser auf den Mühlen derjenigen, die das alles mit dem Verweis entschuldigen wollen, "Der Hobbit" sei ja ein Kinderbuch gewesen!)
    • WhiteNightFalcon
      Vielleicht macht ers ja irgendwann wie George Lucas bei Star Wars: Die Filme nochmal komplett überarbeiten. ;-)
    • Jimmy V.
      Und wie sind die Aminosäuren entstanden? :PAber das ist ein guter Punkt: Scott will zeigen, dass die Aliens einen Schöpfer haben. Die letzte Konsequenz endet aber in einem definitorischen Regress: Die Leute werden fragen woher die Schöpfer kamen, wer die Schöpfer erschaffen hat - usw. usf.
    • Jimmy V.
      Allerdings wird das nicht bringen, muss ich sagen. Die Hobbit-Filme kranken nicht an ihrer Länge, sondern ihrer Comichaftigkeit sowie der Wiederholung einer gleichen Story. Ich finde die Langsamkeit hier und da sogar gut.
    • WhiteNightFalcon
      Bis dahin hätte Blomkamp längst die Geduld verloren.
    • WhiteNightFalcon
      Alien Queen BeginsRipley-The Prequel Trilogy mit Jennifer LawrenceBishop-The early years (Als Verbindung von Blade Runner 3 zu Aliens)....würden mir noch einfallen. ;-)
    • WhiteNightFalcon
      Danke. Aber ich würde wirklich gern einen super kritischen Peter Jackson erleben, der sich hinsetzt, seine drei Hobbit-Filme nimmt, alles rauswirft, was unstimmig und überflüssig ist und zwei Filme daraus bastelt.
    • WhiteNightFalcon
      Kann Fox nicht einfach die Terminator-Rechte kaufen ganz heimlich? Dann hat Skynet einen Terminator in die Zeit geschickt, in der Alien: Paradise Lost spielt. Allerdings erfahren wir erst am Filmende, dass ein Terminator an Bord der Covenant ist, der tötet Besatzung und Aliens, sprengt das Schiff, reist weiter zur Handlung von Alien 5, killt Ripley, die eine Nachfahrin John Connors ist, ein für alle Mal und vernichtet alle Hinweise auf Aliens, das Alien-Franchise implodiert und Ende. :-PIm Ernst. Ruf einer James Cameron an, er soll die Sache mit den blauen Schlümpfen lassen und lieber nen schön dreckiges Crossover von Alien & Terminator machen.
    • WhiteNightFalcon
      Bei GOT gebe ich dir Recht. Auch in meinen Augen überbewertet.
    • Cinergie
      Mein Kommentar ist nicht ganz ernst gemeint, natürlich hast Du damit recht :-).
    • BobRoss
      Solange immer noch interessante Geschichten überbleiben soll's mir recht sein. Wenn Serien im Fernsehen über Stunden und Tage im selben "Umfeld" spielen dürfen (zB. das vergötterte Gähn of Thrones), warum denn nicht auch Kinofilmserien?
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