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"Indiana Jones 5" knüpft an den vierten Teil an und Harrison Ford wird nie ersetzt
Von Björn Becher — 13.04.2016 um 16:20
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Frank Marshall sprach bei einer Messe für Kinobetreiber in Las Vegas ein wenig über „Indiana Jones 5“. Dieser werde eine Fortführung des direkten Vorgängers. Dazu hatte der Produzent noch eine Nachricht im Gepäck, die viele Fans freuen dürfte…

Lucasfilm Ltd.
Mit der Ankündigung von „Indiana Jones 5“ mit Harrison Ford als Hauptdarsteller entkräftete Disney die vielen Gerüchte, dass es einen jüngeren, neuen Indy mit einem neuen Schauspieler geben könnte (gehandelt wurden über die Zeit Namen wie Bradley Cooper und Chris Pratt). Nun stellte Produzent Frank Marshall auch noch einmal klar, dass Indiana Jones keine Reihe wie James Bond sei, bei der man immer wieder neue Schauspieler in die ikonische Rolle stecken kann (via Variety).

Dies sei nicht nur bei Indiana Jones, sondern auch bei Jason Bourne (die Action-Reihe wird ebenfalls von Marshall produziert) der Fall. Harrison Ford bzw. Matt Damon seien die einzigen Schauspieler, die diese Rolle spielen könnten, stellte Marshall klar (auch wenn es in der Vergangenheit bereits andere Indy-Besetzungen gab). Auch wenn es Marshall nicht erwähnte, lässt ihm die Erwähnung im Paket mit Jason Bourne ein kleines Hintertürchen offen. Schließlich wurde dort die Figur von Jason Bourne für einen Film („Das Bourne Vermächtnis“) bereits durch eine andere Hauptfigur – den von Jeremy Renner gespielten Aaron Cross – abgelöst. Marshall schließt also zwar aus, dass irgendwann ein jüngerer Schauspieler denselben Indiana Jones wie Harrison Ford spielen wird, dass ein anderer Star mit einer neuen Figur die Reihe übernimmt, bleibt aber möglich.

Auch zum Inhalt von „Indiana Jones 5“ verlor Marshall ein paar Worte, wie die Kollegen von Variety berichten. Der für 2019 geplante Abenteuerfilm wird wenig überraschend nicht zeitlich vor einem der bisherigen Filme angesiedelt sein. Vielmehr werde es eine Fortsetzung der bisherigen Geschichte von dem Punkt an, wo sie zuletzt mit „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ aufhörte. Diese Worte lassen viel Spielraum zur Interpretation. Es ist nicht davon auszugehen, dass Marshall meint, dass man so direkt an den Vorgänger anknüpfen wird, dass der neue Film wenige Minuten nach dem Ende des vierten Teils einsetzt. Vielmehr werden die Ereignisse am Ende von „Königreich des Kristallschädels“ aber eine Rolle spielen, also die Hochzeit von Indy genauso wie das Wissen, dass der Archäologe und Abenteurer einen Sohn hat. Ob das auch bedeutet, dass wir Henry „Mutt“ Williams – möglicherweise neu besetzt – wiedersehen, ist aber noch fraglich.

„Indiana Jones 5“ soll am 18. Juli 2019 in den Kinos starten.




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Kommentare
  • WhiteNightFalcon

    Immer diese Sache mit den Hintertüren. Man reiche mir eine Kotztüte.
    Noch einen letzten großartigen Indiana Jones Film mit einem würdigen Abschluß der Saga und ENDE.
    Robert Zemeckies ist da echt ein Glücksfall, dass er eine Fortsetzung von Back to the future kategorisch ablehnt und sich dran hält. Dann bitte auch bei Indy Jones lieber Frank Marshal. Sollen sie lieber die Quatermain-Romane ausgraben und umsetzen, die haben Potential und man kann zurück in die 30er.

  • siggibaby

    Für mich als Fan hat sich somit Indiana Jones 5 erledigt.

    Marshall und Spielberg sind dumm wie Brot, wenn sie glauben irgendjemand wolle einen 76 jährigen Opa Jones sehen. Von Ewiggestrigen kann man keine Erneuerung erwarten. Sie haben somit die einmalige Chance ganz neu zu beginnen vertan.

    Ähnliches hat man auch von Arnie behauptet und Terminator 5 gedreht. Und wie bei Terminator 5 wird es ein Rohrkrepierer und in die Bedeutungslosigkeit absinken. Das wiederum wird das endgültige aus für Indie bedeuten, was natürlich der Fan-Seele weh tut. Danach können wir uns Fortsetzungen mit einem neuen Hauptdarsteller für Jahrzehnte abschminken bis Ford, Spielberg und Marshal tot sind.

  • WhiteNightFalcon

    Jup kann ich mich anschließen. Dieser 30er Jahre Retrolook ist einfach immer wieder gern gesehen.
    Ein Indy 5 & 6 wäre auch okay, aber dann beide mit extrem starken Drehbüchern. Kann nur wiederholen, was ich hier schon mehrfach gesagt habe.Es gibt an die 30 Indiana Jones Romane, von denen einige großartiger Filmstoff wären, besonders die von Wolfgang Hohlbein zb.
    Shia kannst du übrigens vergessen. Spielberg war sein Mentor. Rollen in Disturbia oder Transformers hat er ihm zu verdanken. Aber nach Indy 4 hat er sich wohl mal sehr abfällig geäußert und sowas vergisst auch ein Spielberg nicht.

  • siggibaby

    Darfst du jetzt deine Gummizelle verlassen und im Internet posten?

  • Modell-101

    Boah, bloß kein Shia LaPuff wieder!!!

  • Klaus S.

    Verglichen mit Sean Connery, der in "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" ebenfalls 73 Jahre alt war, macht Harrison Ford die wesentlich agilere Figur.
    Ich traue ihm schon zu das er das Franchise mit einen letzten Indie Film würdevoll zu Ende bringt.

  • WhiteNightFalcon

    Du vergleichst einen Regisseur wie Alan Taylor mit einem Steven Spielberg und Millionärstöchterchen Megan Ellison, die das Terminator-Franchise offenbar nur als Profilierungsobjekt sah, um sich als erfolgreiche Produzentin präsentieren zu können mit einem erfahrenen Produzenten wie Frank Marshall. Nicht dein Ernst oder?

  • WhiteNightFalcon

    Stimmt. Wobei das Lustige ist, Connery galt stets als sportlich und Ford gibt ja zu, im Prinzip nur auf seiner Ranch zu arbeiten und mit Sport nix am Hut zu haben.
    Trotzdem fand ich Connerys Quatermain-Darstellung gut.

  • Heavy-User

    Bei Bourne hat es funktioniert, dass eine andere Figur die Hauptrolle gespielt hat. Dann müsse man mit Indiana Jones ebenfalls so verfahren, dass man einen neuen Hauptdarsteller hat, der Indy nacheifert, seine Besitztümer aus den Händen von Dieben besorgen muss, ein ehemaliger Student von Indy ist und nach ihm sucht usw. Wir werden sehen......

    Ansonsten natürlich eine tolle Sache, dass Ford auf Ewigkeit (hoffentlich) Indy bleiben wird.

  • Klaus S.

    Klar keine Frage hat Connery einen guten Job gemacht, ich fand den Film generell sehr unterhaltsam

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