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Stephen Kings "Es": Diese Szene in der Verfilmung lehrte selbst dem Horror-Autor das Fürchten
Von Woon-Mo Sung — 03.10.2017 um 18:00
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Stephen King ist der Urheber unzähliger Albträume bei seinen vielen Lesern, aber wovor fürchtet er sich eigentlich selbst? Die neue Adaption seines Romans „Es“ ließ nun in einer ganz bestimmten Szene das Blut in seinen Adern gefrieren…

Warner Bros France

Horrorclown Pennywise ist los und sorgt aktuell in „Es“ für Angst und klingelnde Kassen. Die Neuverfilmung des Romans hat schon zahlreiche Rekorde gebrochen und ist unserer Meinung nach eine der besten Adaptionen eines Stephen-King-Werks überhaupt. Der berühmte Schriftsteller hat mit seinen unzähligen Werken seinen Lesern jede Menge schlaflose Nächte voll Grusel beschert – da könnte man davon ausgehen, dass er über Nerven aus Stahl verfügt und sich vor Nichts fürchtet. Doch wie sich herausstellt, hat es Andy Muschietti mit seinem Film geschafft, King gehörig Angst einzujagen.

Die FILMSTARTS-Kritik zu "Es"

Im Gespräch mit Collider verriet Produzentin und Andys Schwester Barbara Muschietti, dass King eine Mail an ihren Bruder geschickt hat, nachdem er „Es“ zum ersten Mal sah. In dieser verriet er, dass er besonders die Frau im Gemälde lieben würde und die Szene ihm das Fürchten gelehrt hätte.

Das Böse in „Es“ zeigt sich meistens in Form von Pennywise, nimmt im Handlungsverlauf allerdings auch andere Formen an, die den jeweiligen Ängsten der Kinder in der Geschichte entsprechen. In einer Szene mit Stanley (Wyatt Oleff) ist ein Wandgemälde mit einer unheimliches Frau darauf zu sehen – die nur wenig später tatsächlich vor dem Jungen steht!

Darum nimmt Pennywise in "Es" andere Formen an als in Stephen Kings Buch

Bei diesem Moment handelt es sich übrigens auch um eine Abweichung von der Buchvorlage, wobei Andy Muschietti auf Ängste seiner eigenen Kindheit zurückgriff. Das FILMSTARTS-Interview mit Andy und Barbara Muschietti liefert übrigens weitere interessante Hintergründe zum Film. Wer „Es“ noch nicht gesehen hat, sollte das noch tunlichst nachholen – seit dem 28. September 2017 ist der Horror-Schocker in den deutschen Kinos zu sehen.

 

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Kommentare
  • BobRoss
    Dem Stimme ich zu. Mich erinnerte die Frau an Junji Itos Comic " Fashion Model" das mich als Kind regelrecht traumatisiert wird. Kein Wunder das Stan keine Lust auf eine Rückkehr nach Derry hat :)
  • FAm Dusk Till Dawn
    Fand ich mitunter den schwächsten Schockmoment. Sorry, aber da hätte man wohl besser auf eine Maske zurückgegriffen. CGI-Fail.
  • BobRoss
    Der Grund weshalb wir eine Frau mit verzerrten Gesicht nun schon zum zweiten mal in Muschiettis Filmen gesehen haben ist recht einfach erklärt. Die Frau kommt in der Romanvorlage gar nicht vor und wurde von Muschietti als persönliches Anliegen eingefügt. Als Kind fürchtete sich der Regisseur vor den abstrakten Frauenportraits des Malers Amedeo Modigliani, die als Replikate in der Wohnung hingen. "Mama" beruht auf dem gleichnamigen Kurzfilm Muschiettis der wie "IT" ebenfalls von Kindlicher Angst handelt. In beiden Fällen hat de Regisseur das Design an dem angelehnt, wovor er sich als Kind am meisten gefürchtet hat. Ich finde es nicht schlimm, wenn Characterdesigns wiederholt werden, solange es einen berechtigten Grund hat. Andernfalls könnte man archetypische Filmmonster wie Zombies, Werwölfe, Mumien und Vampire wohl in die Tonne treten :)
  • BobRoss
    Eine Maske wäre wohl wegen dem Drehbuch nicht möglich gewesen. Das Aufspannen des Mundes und das Ausfahren des Kiefers im Finale hätte man nicht so ohne Weiteres umsetzten können. Für das bescheidene Budget von 35 Mio sehen die Effekte mMn sogar sehr gut aus.
  • FAm Dusk Till Dawn
    Bezweifel ich, dass Maskenbildner da nichts hinbekommen hätten. Wenn man dran denkt, was im Body Horror schon so alles abging.
  • Silvio B.
    Den Landstreicher fand ich sogar noch besser.
  • BobRoss
    Dann vergleich Mal die Anzahl der Effektshots von Mama mit denen von Es. Pennywise nimmt im Film viele verschiedene Formen an, Mama hingegen ist eine einzige Figur. Das kann man vom Tricktechnischen Aufwand her gar nicht vergleichen. Alleine die Szene in der "Es" im Endkampf für einige Sekunden verkohlte Arme aus dem Mund herausragen ist aufwändiger als jeder Shot in Mama.
  • BobRoss
    Animatronik ist extreme aufwändig und wurde früher nur genommen, weil es keine Alternative gab. Die Kosten sind im Vergleich zu CGI einfach höher. Außerdem sehen die Bewegungen immer steif aus und gerade beim flüssigen Zurückklappen des ausgefahrenen Mauls von Stans Gesicht hätte das komisch ausgesehen. Außerdem denke ich ist einiges an Künstlichkeit der Tatsache geschuldet, dass die Frau aussehen soll, als wäre sie gemalt.
  • BobRoss
    Die Effekte bei der Flute Lady UND bei Mama sind eine Kombination aus der eigentümlichen Körperform und Gelenkigkeit von Javier Botet und CGI Overlay im Gesicht. Vielleicht liegt es daran, dass ein surreales Gemälde auch wenn ich es in 3D gestalten surreal bleibt? Ich war bei "IT" mit Arbeitskollegen im Kino, eine davon aus dem Texturing Department, und eine vom Rendering und beide waren mit Berücksichtigung des Budgets sehr zufrieden mit den Effekten.
  • FAm Dusk Till Dawn
    Von Animatronik war ja gar nicht die Rede. Und selbst wenn, seit damals hat es sicher auch in dem Bereich Fortschritte gegeben. Mag sein dass es günstiger ist. Dann müssen die Filmemacher halt damit leben, dass es einen Teil seiner Wirkung einbüßt. Gut dagegen war das kopflose Gespenst in der Bibliothek. Da gab es eine gute Mischung aus Computeranimation und anderweitiger Technik. Das war schon richtig creepy.Ich musste bei der netten Lady aus dem Gemälde leider unweigerlich an Muschiettis Erstlingswerk denken. Da hat der Regisseur auch jeglichen Grusel verpuffen lassen mit seiner CGI-Mama.Ja. Manchmal geht es nicht ohne CGI. Aber grade im Horror Bereich stößt zumindest mir das schlecht auf.
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