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Gefährliche Action in "Maze Runner 3": Aufnahmen von Dylan O’Briens Unfall-Stunt sind im Film
Von Annemarie Havran — 01.02.2018 um 18:58
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Haupdarsteller Dylan O’Brien verletzte sich bei den Dreharbeiten zu „Maze Runner 3 - Die Auserwählten in der Todeszone“ schwer, als er einen Stunt selbst ausführte. Einige Takes dieser Stuntaufnahmen sind sogar im fertigen Film zu sehen.

20th Century Fox

Gerade ist „Maze Runner 3 - Die Auserwählten in der Todeszone“ im Kino gestartet (1. Februar 2018) und im Film ist auch ein Teil der Szene zu sehen, die für das Projekt beinahe das Aus bedeutet hätte. Nach nur drei Drehtagen des Action-Abenteuers verletzte sich Thomas-Darsteller Dylan O’Brien nämlich so schwer, dass die Arbeiten zunächst angehalten und dann vollständig abgesagt wurden, da sich O’Briens Verletzungen als zu gravierend für eine kurzfristig mögliche Genesung erwiesen. Eine Produktion für lange Zeit zu stoppen ist immer ein Risiko – die Mitarbeiter werden angehalten, sich andere Projekte zu suchen, am Ende dann wieder alle Beteiligten zusammenzutrommeln und die Terminkalender der oft vielbeschäftigten Schauspieler zu koordinieren, kann sich als sehr schwer bis unmöglich erweisen. Auch die Finanzierung kann wackeln, die Situation des Studios sich verändert haben etc.

Doch im Falle von „Maze Runner 3“ nahm man die Arbeiten wieder auf, ein Jahr, nachdem man sie hatte stoppen müssen. Somit verzögerte sich auch der Kinostart um ein ganzes Jahr – ursprünglich sollte der dritte Teil der „Maze Runner“-Reihe bereits am 16. Februar 2017 veröffentlicht werden. Nun ist der dystopische Actioner im Kino gestartet und tatsächlich sieht man in dem Film sogar einige Takes der Stunt-Aufnahmen, bei denen O’Brien sich Knochenbrüche und Verletzungen im Gesicht zuzog. Das verriet der Schauspieler gegenüber USA Today. Und genau die besagte Szene ist auch schon im Trailer zu sehen – sie stammt aus der Eröffnungssequenz des Films, in der Thomas (O’Brien) sich aus dem Fernster eines fahrenden Autos lehnt, herausklettert und zum Sprung auf einen ebenfalls fahrenden Zug ansetzt.

Dass Aufnahmen von diesem Drehtag genutzt wurden, führt gleich zu mehreren Besonderheiten: Zum einen ist diese Szene ein Jahr älter als der Rest des Films, zum anderen wurden diese wenige Sekunden des Films auf einem anderen Kontinent gedreht – wodurch auch eine massive Nachbearbeitung des Hintergrunds nötig wurde. Als 2016 mit dem Dreh begonnen wurde, arbeitete man nämlich noch im kanadischen Vancouver. Bei der Wiederaufnahme der Arbeiten 2017 zog die Produktion allerdings ins sonnige Südafrika um. Somit musste der Hintergrund der alten Aufnahmen an die nun trockene und warme Umgebung in den neuen angepasst werden.

Dass man diese Umstände auf sich nahm und nicht einfach wieder ganz von vorne anfing – schließlich hatte man zuvor erst drei Tage gedreht, ein verschmerzbarer Ausfall an Filmmaterial -, hatte vor allem auch einen psychologischen Effekt, so O’Brien – für ihn als auch für Regisseur Wes Ball. Schließlich hat Ball seinen Star den Stunt machen lassen und fühlt sich laut eigener Aussage gegenüber Metro.co verantwortlich. So habe sich Ball bei dem Schauspieler erkundigt, wie es ihm damit gehen würde, die Aufnahmen im Film zu sehen, und O’Brien gab ihm seinen Segen: „Und es war irgendwie seltsam, denn ich antwortete: ‚Ja, eigentlich brauche ich es sogar, dass du sie reinnimmst. Es wäre noch schlimmer, wenn sie einfach nur im Müll landen würden.'“

Twentieth Century Fox
Dylan O'Brien und sein Kollege Thomas Brodie-Sangster auf dem Dach des "fahrenden" Zuges - der bei den wiederaufgenommenen Dreharbeiten dann aber stand.

Am Ende sei er stolz auf diese Szene: „Es sind großartige Aufnahmen. Wir haben da eine sehr gefährliche Sache versucht und ganz offensichtlich resultierte sie in dem, was dann eben passiert ist. Aber er [Wes Ball] hat diesen Take trotzdem genommen. Und es ist ein Take, auf den ich stolz bin.“ Sich den Film und insbesondere diese Szene anzuschauen, sei für O’Brien dann auch „sehr emotional“ gewesen. Der Rest der langen Action-Sequenz rund um den Überall auf einen Zug wurde dann übrigens auf einem stehenden Vehikel gedreht, den Eindruck der Bewegung kreierten die Effektspezialisten von WETA im Computer.

Die FILMSTARTS-Kritik zu "Maze Runner 3"

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