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"Equalizer"-Reunion? Denzel Washington soll im "Scarface"-Remake zum Narbengesicht werden
Von Markus Trutt — 31.07.2018 um 19:29
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„The Equalizer“- und „Training Day“-Regisseur Antoine Fuqua steckt derzeit in den Vorbereitungen für ein neues Remake des Gangster-Klassikers „Scarface“. Für die Hauptrolle hätte er gern seinen Lieblings-Star – der sich aber noch ziert.

Sony Pictures

Mit Howard Hawks’ „Scarface“ aus dem Jahr 1932 und Brian De Palmas gleichnamigem Kult-Remake von 1983 hat der 1929 veröffentlichte Roman über den Aufstieg eines Gangster-Bosses bereits zwei ikonische Adaptionen erfahren. Seit einiger Zeit wird nun schon an einer weiteren Verfilmung gewerkelt, für die nach einem zwischenzeitlichen Ausstieg mittlerweile wieder Antoine Fuqua als Regisseur verantwortlich sein wird. Obwohl es zunächst hieß, dass „Rogue One“-Rebell Diego Luna den Cast anführen soll, scheint dies nicht mehr fix zu sein. Im Interview mit dem Hollywood Reporter verriet Fuqua nun nämlich, dass er am liebsten Oscarpreisträger Denzel Washington in der Hauptrolle und damit als Nachfolger von Paul Muni und Al Pacino sehen würde.

Diego Luna wohl endgültig raus

Schon im Februar berichteten wir, dass Diego Lunas „Scarface“-Besetzung aufgrund der ständigen Verzögerungen nicht mehr sicher sei. Fuquas Äußerungen scheinen nun zu bestätigen, dass Luna nicht mehr an Bord ist. Denn selbst wenn es eher scherzhaftes Wunschdenken als ernsthafte Casting-Absicht gewesen sein sollte, würde er wohl kaum zugeben, dass er lieber einen anderen Star in der Hauptrolle hätte, wenn diese schon besetzt wäre. Washington selbst scheint jedoch von der ganzen Idee nicht allzu angetan: „Er lacht daraufhin manchmal, und sagt so etwas wie ‚Pacino hat einen großartigen Job gemacht! Ich will den Part nicht‘“, beschreibt Fuqua Washingtons Reaktion, wenn er ihn auf die Sache anspricht.

Dreamteam

Denzel Washington wäre mit seinen 63 Jahren bei einer tatsächlichen Verpflichtung der bislang älteste Darsteller für die Hauptrolle einer „Scarface“-Verfilmung. Dass Fuqua in ihm trotzdem die Traumbesetzung sieht, dürfte sicher daran liegen, dass die beiden bereits ein gut befreundetes und eingespieltes Team sind. So verhalf Fuqua Washington mit „Training Day“ 2002 zu seinem zweiten Oscar und besetzte ihn später auch in den zwei „Equalizer“-Filmen und dem Western-Remake „Die glorreichen Sieben“. Nach dem US-Erfolg von „The Equalizer 2“ gibt es zudem bereits grobe Pläne für einen gemeinsamen dritten Teil der Action-Reihe.

Ob sich Denzel Washington letztlich von Antoine Fuqua zu „Scarface“ breitschlagen lässt, wir am Ende doch noch Diego Luna in der Hauptrolle sehen oder jemand ganz anderes den Part bekommt, bleibt abzuwarten. Noch ist nicht mal klar, ob das Drehbuch inzwischen final steht. Unter anderem der zwischenzeitlich für den Regieposten vorgesehene David Ayer und die Coen-Brüder haben sich in der Vergangenheit bereits mit dem Skript befasst. Zuletzt wurde „Miss Bala“-Autor Gareth Dunnet-Alcocer mit einer weiteren Überarbeitung betraut. Gemunkelt wird, dass die Geschichte diesmal im modernen Los Angeles angesiedelt sein wird.

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