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    Disney rudert zurück: James Gunn macht "Guardians Of The Galaxy 3"!
    Von Daniel Fabian — 15.03.2019 um 19:11
    Aktualisiert am 16.03.2019 um 00:54
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    Er ist es, er ist es nicht: und jetzt doch! Nachdem Disney „Guardians Of The Galaxy“-Macher James Gunn vor einigen Monaten feuerte, hat man sich nun entschieden, doch an dem Regisseur festzuhalten: James Gunn macht den dritten „Guardians“-Film!

    Gut Ding braucht Weile – Das denken sich jetzt wohl auch „Guardians Of The Galaxy“-Regisseur James Gunn sowie die Verantwortlichen bei Disney, die den Filmemacher vor einigen Monaten feuerten. Der Grund: Tweets von vor einigen Jahren, in denen sich Gunn in unangebrachter Art und Weise zu Themen wie Vergewaltigung und Pädophilie äußerte. Die Konkurrenz von Warner bzw. DC empfing ihn kurz darauf mit offenen Armen und übergab ihm kurzerhand das „Suicide Squad“-Sequel „The Suicide Squad“. Wie die Kollegen von Deadline nun berichten, hat man bei Disney aber noch einmal über die ganze Geschichte nachgedacht und nach mehreren Meetings mit dem Regisseur entschieden: James Gunn wird „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ nun doch inszenieren! Aber was heißt das jetzt eigentlich für das Comeback der DC-Schurkenbande?

    Es wurde wohl kein Ersatz für Gunn gesucht

    Disneys Studiochef Alan Horn traf den Filmemacher in den vergangenen Monaten immer wieder, um den bestmöglichen Ausgang dieser Ausnahmesituation zu erzielen. In Anbetracht von Gunns Entschuldigung und der Art und Weise, wie er mit der prekären Situation in der Öffentlichkeit umging, habe man sich nun doch entschieden, an dem 52-Jährigen festzuhalten. Denn entgegen der Gerüchte, man habe unter anderem „Thor 3“-Macher Taika Waititi als Nachfolger in Betracht gezogen, habe man erst gar keinen anderen Regisseur in Erwägung gezogen oder gar getroffen, um James Gunns Erbe zu besprechen. Das Interesse, sich letztendlich doch noch mit Gunn einig zu werden, scheint also auch trotz des Rauswurfs immer präsent gewesen zu sein.

    "Suicide Squad 2" hat Vorrang

    Dass Gunn bereits vertraglich an Warner gebunden ist und mitten in der Vorbereitung der DC-Fortsetzung steckt, erschwerte die Rückkehr zu Disney/Marvel eine Zeit lang allerdings ganz erheblich. Schließlich sei man aber doch noch zu einer Einigung gekommen, mit der alle Beteiligten leben können: Gunn dreht zuerst „The Suicide Squad“ und danach den dritten „Guardians“-Film.

    Freude bei Fans und Cast

    Diese Nachricht dürfte nicht nur die zahlreichen Fans des Marvel Cinematic Universe freuen, die „Guardians Of The Galaxy“ zu den originellsten und auch besten Filmen der Reihe zählen, sondern auch die Darsteller. Denn Chris Pratt, Zoe Saldana, Bradley CooperVin Diesel und Dave Bautista standen in der Zeit dieses Hin und Hers zwischen James Gunn und Disney immer hinter ihrem Regisseur, wie sie auch in einem offenen Brief kundtaten.

    Drehbuchfrage geklärt

    Kompliziert gestaltete sich nach Gunns (vorübergehendem) Ausscheiden auch die Frage, welches Drehbuch letztlich verwendet werden soll. Denn Gunn ist nicht nur Regisseur, sondern auch Drehbuchautor der Filme und damit schlicht der Schöpfer der Guardians, wie wir sie – zumindest im Kino – kennen. Gunns Drehbuch für Teil drei sollte zwar auch ohne ihn auf dem Regiestuhl verfilmt werden, hätte Disney aber wohl auch einiges gekostet. So aber geht man nicht im Streit auseinander, sondern findet doch wieder zusammen, um den Fans das zu geben, wonach sie (lautstark) verlangten: Unsere „Guardians Of The Galaxy“! 

    Update: Abschließend noch ein Statement von James Gunn:

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