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    "Bond 25": Nur unter dieser Bedingung spielt Rami Malek den Bösewicht
    Von Tobias Mayer — 04.07.2019 um 09:14
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    Mit „Mr. Robot“ wurde er bekannt, als Freddie Mercury bekam er den Oscar und 2020 wird er als „Bond“-Bösewicht zu sehen sein – aber dafür hatte Rami Malek eine Bedingung: Er wollte keinen Klischee-Terroristen spielen.

    Michael Parmelee/USA Network

    Der Bond-Bösewicht ist essentieller Bestandteil eines jeden 007-Einsatzes und wenn es richtig gut läuft, erinnern sich die Zuschauer auch Jahre später noch an ihn, siehe Auric Goldfinger oder Ernst Stavro Blofeld. Ob Rami Malek („Mr. Robot“, „Bohemian Rhapsody“) im noch unbetitelten „James Bond 25“ von Regisseur Cary Fukunaga eine ikonische Darstellung bieten oder so schnell wieder vergessen sein wird wie manch andere unglücklichere Vorgänger, bleibt abzuwarten – die Präsenz und das schauspielerische Vermögen bringt er aber in jedem Fall mit. Und er außerdem hatte er eine Bedingung im Gepäck, ohne deren Erfüllung er nicht unterschrieben hätte.

    Im exklusiven Gespräch mit Mirror verriet der US-amerikanische Sohn koptischer Eltern aus Ägypten:

    Ich spiele eine großartige Figur und freue mich sehr darüber. Aber es gab eine Sache, über die ich mit Cary gesprochen habe. Ich habe gesagt, dass wir ihn nicht mit Terrorismus in Verbindung bringen sollten, der etwas mit Ideologie oder Religion zu tun hat. Das ist nichts, was ich in Erwägung ziehen würde. Wenn ich deswegen deine Wahl war, wäre ich raus.

    Wie Malek dann noch hinzufügte, habe Fukunaga aber eh nicht vorgehabt, den Bösewicht aus dem neuen „Bond“ zum Klischee-Fanatiker aus dem Nahen und Mittleren Osten zu machen

    Aber welcher Bösewicht erwartet uns denn nun?

    Offiziell ist zu „Bond 25“ noch kaum was bekannt – außer, dass der berühmte Agent (Daniel Craig) anfangs seinen Ruhestand in Jamaika genießt, bis ihm sein alter CIA-Kumpel Felix Leiter (Jeffrey Wright) die Rente versaut: Bond soll einen entführten Wissenschaftler retten und bei dieser Mission kommt er auf die Fährte eines Bösewichts, der über eine neue Technologie verfügt.

    Vom Mail Online-Kollegen Baz Bamigboye, der stets bestens mit exklusiven Bond-Neuigkeiten versorgt wird, wissen wir allerdings: Rami Maleks Fiesling soll Gentechnik einsetzen – möglicherweise geht der Plot des neuen Films also in Richtung Science-Fiction.

    „James Bond 25“ mit unter anderem Ralph Fiennes als M, Naomie Harris als Moneypenny und Ben Whishaw als Q, ist der letzte Einsatz für Daniel Craig und startet am 9. April 2020. Craig wird dabei offenbar noch mal alles abverlangt: Er verletzte sich am Knöchel, weswegen der Dreh umgeplant werden musste, außerdem ging eine geplante Explosion schief und bereits vor den Dreharbeiten gab es mächtig Hickhack, weil die Geschichte mehrfach geändert worden war und Craig offenbar persönlich dafür sorgte, dass Phoebe Waller-Bridge („Fleabag“, „Solo: A Star Wars Story“) als Autorin an Bord kam, damit das Skript ein bisschen lustiger wird.

    Ausstieg wegen zu kleiner Rolle: Dieser "Bond"-Kultstar sollte in "Bond 25" auftreten

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Aber sicher doch ...
    • Ferdo A
      Du verstehst nicht.Mein Vergleich ist ein Klischee! Das ist die Kernaussage
    • Deliah C. Darhk
      Habe ich bereits. Wenn Du das Wort 'Abklatsch' nicht kennst musst Du halt nachschlagen...
    • Deliah C. Darhk
      Weil ihnen Sex mit Minderjährigen erlaubt ist?
    • Marki Mork
      Danke Deliah
    • Jimmy v
      Ich fand das schon okay, denn die Kristallschädel + Südamerika + Aliens gehören ja als Mythos genauso zum Kulturgut, das Indy interessiert, wie eben die Bundeslade, der Heilige Gral oder ein indischer Tempel. Für mich waren es, wie gesagt, andere Probleme, die der Film hat. Ich wiederhole das einfach gern deswegen, weil ich oft lese: ALIENS! Was für ein doofer Film! - so, als wenn das eben der Hauptgrund für die Qualität des Films gewesen wäre. Das überdeckt aber die vielen Schwächen in Regie und Drehbuch (hauptsächlich aber tatsächlich Regie).
    • Arkanoid
      Geschmack ist vielfältig und unterschiedlich, für mich passte Indy und Alien als Thema wie Toy Story und die Börse als Handlungsort.In den 70ern war auch die RAF ein Thema, sowas hätte man auch verarbeiten können.Du hast natürlich recht was Indy betrifft das Roswell und co. damals eine Thematische Rolle spielten aber dennoch wäre mir ein anderes Thema im Film lieber gewesen.
    • Ferdo A
      Naja diese Herren dürfen keinen Sex mit Frauen haben, aufgrund der Religion und vergreifen sich daraufhin an Minderjährige
    • Ferdo A
      Dann erzähl mal, was der Unterschied zwischen einer Verallgemeinerung und eines Klischees ist?Sinnfrei alles klar
    • Jimmy v
      Wie unten geschrieben, finde ich Transhumanismus als Thema gut. Ich denke, dass wird hier auch geerdeter sein. Wie du sagst, ist Bond stark vom Zeitgeist geprägt. Moonraker gehörte eben zu dieser poppigen Zeit, in der - genau - die Mondreisen eine wichtige Rolle spielten. Zur Zeit tun das eben entsprechend andere Themen.Und ich muss wieder darauf hinweisen, dass die Aliens in Indy 4 nie das Problem waren + vertiefte Indy-Fans Aliens sehr gut akzeptieren können und sollten. Auch das passte gut in den Zeitgeist der 1950er.
    • Arkanoid
      Es gab nur einen miesen Bond Steifen und das war 'Die Another Day' wo praktisch alles von der Story über den Cast wie auch Kulisse und Effekte daneben ging was nur daneben gehen konnte.Dann folgen einige durchschnittsbonds wie Moonraker oder Mmdgc, Hauch des Todes, Man lebt nur zweimal, Quantum usw.Spectre reiht sich da auch ein, nicht nur aber auch aufgrund von Waltz performance der eine absurde Fehlbesetzung war. Es laufen alle stränge in diesem streifen zusammen und statt einem großen knall mit WOW gab es nur einen blub mit naja. Waltz hat nichts bedrohliches, auch Charisma ist nicht so stark ausgeprägt. Er hat das abgespult was er immer abspult. Eine Exzentrische Figur mit Geschichtlichem hintergrund ganz wie in den Bastards oder Django. Das einzige was wechselt ist das outfit.Er steht sich selbst mit seiner hervortretenden affektierten Art einem guten Schauspiel, einem VIELFÄLTIGEN Schauspiel im wege.
    • Arkanoid
      Bond hat sich immer am Zeitgeist Orientiert und das Terroristen vermehrt einen Muslimischen Hintergrund haben und sehr häufig Ethnisch aus dem nahen Osten kommen ist nicht von der Hand zu weisen sondern tatsache und kein klischee. Dennoch, das thema wurde in 'Casino Royale' im 'Ansatz' zumindest als Nebenstrang thematisiert (Flughafen) und jetzt muss es natürlich etwas gänzlich anderes sein.Allerdings Science Fiction und Bond 'Moonraker', und das war mit Moores schlechtester Beitrag zur reihe und im vergleich mit der kompletten reihe ein mittelprächtiger Streifen. Nicht das 007 das wiederfährt was Indy wiederfahren ist mit Außerirdischen oder besserer vergleich was Pierce Brosnan mit Lee Tamahori wiederfahren ist. Die besorgnis habe ich grade ganz akut sogar.
    • Deliah C. Darhk
      Die hat ja auch nix mit Religion zu tun ... XD
    • Deliah C. Darhk
      'Klischee' stammt aus dem Französischen und bedeutet 'Abklatsch'. @Mark Mork hat somit ausgesagt, dass es eine Ursache für diesen Abklatsch gibt, was faktisch richtig ist und keinerlei Bezug zu der von Dir getroffenen Verallgemeinerung 'alle Deutschen' hat.Demnach ist dein Text an sich irgendwie ziemlich sinnfrei. Sorry, aber nach 'Schwachsinn' musste diese Richtigstellung mE sein.
    • Sentenza93
      Schöne Ansage. :)Frage mich, was der Plot sein wird. Die Winter Soldier des Bond - Universums vielleicht?
    • CineMan
      Dann solltest Du Dich auf anderen Seiten als auf BILD, PI-News, Facebook Gruppen & Seiten der NSAfD, Anonymousnews und ähnlichen Internetseiten fernbleiben. Die zeichnen alles andere als die Realität.
    • Ferdo A
      Mit Vergewaltigung und jungen Männern bringe ich eher die Katholische Kirche in Verbindung
    • Ferdo A
      Du sagst Klischees entstehen nicht unbegründet und sagst, dass Till Schweizer mit dem Klischee des Deutschen Nazis zu kämpfen hatte. Deinem ersten Satz zufolge sind alle Deutschen jetzt Nazis, weil Klischees entstehen nicht unbegründet.Ich hoffe du siehst, was du für einen Schwachsinn schreibst.Klischees sind Klischees und nur weil 0,5 Prozent einer Religion, fanatisch veranlagt sind, heißt es nicht, dass die anderen 99,5 Prozent es auch sind.Demnach sind auch nicht alle Deutschen Nazis, nur weil ein paar Idioten meinen, was besseres zu sein
    • Marki Mork
      Die Realität ermüdet mich seit Jahren auch ebenfalls. Egal welche Zeitung ich wo aufschlage, mit Ausnahme der TAZ und den Sendern ARD/ZDF, überall lese ich Messer, Allah, Vergewaltigung, junge Männer .....
    • Marki Mork
      Klischees entstehen nicht unbegründet. Das zum Einen.Zum Anderen kann ich die Motivation und Bedingung/Forderung verstehen. So wie ich es damals auch bei Til Schweiger verstehen konnte, der die Rolle des bösen Nazi in DER SOLDAT JAMES RYAN ablehnte weil er kein Bock hatte als Deutscher immer nur der Nazi zu sein.Und geholfen hätte der Film seiner Karriere auch nicht ^^
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