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    "Birds Of Prey": "John Wick"-Macher dreht Actionszenen für die DC-Verfilmung!
    Von Daniel Fabian — 17.08.2019 um 10:25
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    Chad Stahelski bewies mit der „John Wick“-Trilogie bereits, was er als Action-Regisseur drauf hat. Jetzt soll er auch dem DC-Film „Birds Of Prey“ seine Handschrift aufdrücken — und die Inszenierung neuer Actionszenen mit Margot Robbie übernehmen.

    2016 Warner Bros. Entertainment Inc.

    Chad Stahelski ist seit über 25 Jahren als Stuntman tätig — und genau diese Erfahrung nutzt der 50-Jährige heute auch als Regisseur. Mit seinem Regiedebüt „John Wick“ bescherte er nicht bloß „Matrix“-Star Keanu Reeves sein großes Comeback, sondern etablierte sich gleichzeitig auch als eines der heißesten Actionfilm-Eisen in Hollywood.

    Mit „John Wick: Kapitel 2“ und „John Wick: Kapitel 3“ gelang ihm schließlich, woran viele Filmemacher oftmals scheitern: Fortsetzungen auf Augenhöhe des ersten Teils. Dass er weiß, worauf es bei der Inszenierung von Actionszenen ankommt, sehen aber natürlich nicht nur die Kinozuschauer, sondern auch andere Filmemacher, die Stahelskis Talent auch für ihre Projekte nutzen wollen. So wird der „John Wick“-Macher demnächst auch der DC-Verfilmung „Birds Of Prey“ seinen Stempel aufdrücken, wie nun der Hollywood Reporter berichtet.

    Chad Stahelski übernimmt neue Actionszenen

    „Birds Of Prey (And The Fantabulous Emancipation Of One Harley Quinn)“ befindet sich bereits in der Post-Produktion und damit voll auf Kurs, um Anfang 2020 pünktlich in die Kinos zu kommen. Dennoch, es ist noch reichlich Zeit für Nachdrehs, bei denen nichts dem Zufall überlassen werden soll. So bekommt Regisseurin Cathy Yan („Dead Pigs“), die mit der Comic-Verfilmung ihren ersten großen Studio-Film abliefert, nun Unterstützung von Genre-Experten Stahelski.

    Nachdem seine Stunt-Firma 87 Eleven bereits von Anfang an in das Projekt involviert war, soll nun also der Meister höchstpersönlich ran. Konkret bedeutet das, dass er neue Actionszenen für Harley Quinn (Margot Robbie) sowohl planen als auch umsetzen soll. Er wird also als sogenannter Second Unit Director fungieren. Für eine Nennung als Regisseur wird das letztlich zwar nicht reichen, nichtsdestotrotz können wir uns aber wohl schon jetzt auf einige brachiale, spektakulär choreographierte Kämpfe einstellen.

    Das erwartet euch in "Birds Of Prey"

    Nachdem Margot Robbie bereits in David Ayers „Suicide Squad“ (2016) als Harley Quinn auftrat, bekommt die Antiheldin in ihrem Spin-off nun Gesellschaft von Huntress (Mary Elizabeth Winstead), Black Canary (Jurnee Smollett-Bell) und Renee Montoya (Rosie Perez). Die Vier schließen sich zusammen, um Jagd auf Black Mask (Ewan McGregor) zu machen und die junge Cassandra Cain (Ella Jay Basco) aus dessen Fängen zu befreien.

    Nach dem langen Hin und Her auf dem Regiestuhl von „The Suicide Squad“, den schließlich doch James Gunn („Guardians Of The Galaxy“) inszeniert, folgt nun also erst einmal „Birds Of Prey“, der am 6. Februar 2020 in die deutschen Kinos kommt. Wenige Monate später folgt mit „Wonder Woman 2“ (Kinostart: 11. Juni 2020) dann auch schon der nächste DC-Kracher, in dem Männer nur die zweite Geige spielen.

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    Kommentare
    • chunkymonkey
      Actionszenen in Teil 3 waren einfach Atemberaubend. Dagegen war Teil 1 ein Witz. Keine Ahnung welchen Film du gesehen hast aber Wick 3 sicher nicht.
    • greekfreak
      Stahelski und Leitch haben John Wick 1 beide zusammen inszeniert,weil aber die Regisseurgewerkschaft von Hollywood so eine idiotische Regel hat das nur ein Regisseur off. gelistet werden darf hat man sich geeinigt Stahelski als Regisseur zu führen.Die 2 haben auch eine eigene Stuntfirma namens 87Eleven die u.A. für solche Actionszenen wie den Warenhaus Fight in BvS oder die Schlachten in 300 verantwortlich ist.Beide sind vom Fach, Stahelski war Keanu Reeves und davor Brandon Lee's Double (beide waren Jugendfreunde und wurden von Daniel Inosanto trainiert),Leitch war das Double für JCVD und Brad Pitt(u.A. in Fight Club und Troja).Ihre Sporen haben sie sich bei der Matrix Trilogie als Second Unit Regisseure und Stuntcoordinatoren verdient.)John Wick 3 hatte einige der besten Actionszenen seit Ewigkeiten,alleine der Shootout in Marokko mit den Kampfhunden wird in Zukunft als Referenz dienen.
    • Gravur51
      Biegsamer? Wohl eher billiger.
    • Eugen Gense
      Wünschte Stahelski hätte auch bei BP mitgemitscht. Na vielleicht in teil 2. Dann wird er hoffentlich nicht so lame.
    • Bruce Wayne
      Du findest es also erfrischend wenn statt einer detallierten Kampfchoreographie, ein regulärer Schusswechsel als Action-Szene genutzt wird? Ich finde das eher langweilig, da ich Schießereien schon in allerlei Varianten gesehen habe, und ich bei dermaßen interessanten Figuren lieber eine Actionszene sehen will, die ihren Fähigkeiten gerecht wird.
    • WhiteNightFalcon
      Hatte Margot Robbie nicht im Vorfeld mal gesagt, dass alle wichtigen Positionen des Films mit Frauen besetzt werden sollen? 🧐 Und jetzt geht es doch nicht ohne einen FachMANN?? 😂
    • Savage Avenger
      Richtige Kampfszenen gab es bei Suicide Squad eigentlich nicht. Die meiste Zeit wurde nur geballert. Das fande ich im Gegensatz zu den meisten anderen Superheldenfilmen, erfrischend.
    • Bruce Wayne
      Stimmt, sie war sogar noch schlechter. Man muss hier genau unterscheiden. Selbst die meisten Superheldenfilme besitzen noch eine Form von Choreographie in Kampfszenen. Selbst wenn diese mit CGI übertüncht wird und keine wirkliche Physis mehr erkennen lässt. Aber bei Suicide Squad erkennst du nicht einmal was die Figuren wirklich tun. Was sie gerade kontern, und auf welche Weise sie ihre Gegner nun besiegen. Es ist ein einziges Chaos an kontextlosen Einstellungen. Keinerlei Rythmus oder Sinn erkennbar.
    • Savage Avenger
      Die Action in Suicide Squad war zumindest nicht so öde, wie in den meisten Superheldenfilmen. Wo es meistens nur langweiliges Gekloppe gibt.
    • Bruce Wayne
      Das hat nichts mit subjektiver Wahrnehmung zu tun, sondern eher mit Fakten. Es gibt keine erkennbare Choreographie, da das Editing komplett den Ablauf der Szene zerstört. Deshalb endet Cap. Boomerang am Ende mit einem Messer in der Brust ab, welches aus irgendeinem Grund von einem Bündel Geldscheine geblockt wurde (obwohl wir ein paar Szenen zuvor etabliert hatten, dass ein Stofftier in seinem Mantel steckt...woher kommt also das Bündel Geldscheine?). Und apropos Cap. Boomerang - es gibt keinerlei logische Erklärung im Film, warum er Teil des Teams sein sollte. Genau so wenig für Killer Croc, da hast du recht. Harley Quinn braucht man eben so wenig. Und wozu ist nochmal Slipknot im Team? Ach ja, dafür gibt es auch keinen sinnvollen Grund. Und nur mal so, man kann eine Kampfszene auch bei nachts klar und deutlich präsentieren. Gerade die John Wick-Filme zeigen das tatsächlich ganz gut. Momente des Spannungsaufbaus fehlen natürlich auch komplett.
    • Micro_Cuts
      gut sehe ich nicht ganz so. düster wars nicht, spielte eben meistens nachts. willste sonnenschein? die meisten charakter hatte ihre momente in denen sie zeigen konnten was sie drauf haben, ob nun diablo, harley, deadshot, katana, enchantress, ... nur killer croc ging etwas unter.die film leidet nicht an schwacher action sondern ner unfassbar lahmen story und gegenspielerin.
    • Bruce Wayne
      Sie war schlecht editiert, choreographiert und gefilmt. Die Lichtgestaltung war zu düster, so dass man keinen genauen Ablauf des Kampfes erkennen konnte. Die spezifischen Fähigkeiten der Figuren wurde nie zur Schau gestellt; deshalb haben wir auch nie ein Verständnis dafür bekommen, warum besagte Charaktere nun eigentlich Team des Squads sind. Außerdem kam nie eine Art der Spannung auf, da die Gegner nicht mal ansatzweise wie eine echte Gefahr wirkten sondern gesichtslose Mooks blieben.
    • Micro_Cuts
      die Action war in SSQ1 gut. Was genau hat dir da den nicht gefallen?
    • Bruce Wayne
      Die Actionszenen aus Teil 2 und 3 sind dennoch überdurchschnittlich gut gelungen. Deshalb kann man glücklich darüber sein, dass er bei Birds of Prey engagiert wurde.
    • Bruce Wayne
      Nein, bei der Action-Regie habe ich keine großen Befürchtungen. Bisher hat Warner da nur mit den ReShoots in JL Fehler begangen. Aber SSQs Action war schlichtweg so grässlich, weil Ayer keine Ahnung von Action-Regie besitzt. Kann man auch an Bright sehen.
    • Sentenza93
      Du hast Warner in der Gleichung vergessen. :DAlso eine ganz kleine Furcht ist noch da.
    • DanielU
      David Leitch ist der Regisseur von John Wick 1. Er war früher Kampfchoreograph in Hollywood. Deshalb auch die genialen Kampfszenen. Chad Stahelski war nur Co-Regisseur, was er auch selbst sagt. David Leitch wurde befördert und durfte 100 Millionen Filme drehen wie Dead Pool 2 oder Hobbs and Shaw ( über 200 Millionen Produktion), wie auch Atomic Blonde. Chad Stahelski durfte dafür den zweiten und dritten John Wick übernehmen, die im durchschnitt 40 Millionen kosten. Der zweite und dritte Teil kommt niemals an den ersten Teil ran. Die Actionszenen im eins sind viel besser und völlig anders als in Teil zwei und drei.
    • Bruce Wayne
      Zumindest müssen wir uns nicht vor solch einem Action-Clusterf*ck wie Suicide Squad fürchten, wenn Stahelski mitmischt.
    • Sentenza93
      Manchmal hat unser Grieche schon recht: Irgendeine oder irgendeinen Indie-Regisseur(in) zu holen, ist nicht immer hilfreich. Aber die sind halt biegsamer.Naja, mal schauen, was Stahelski aus den Szenen macht.
    • Kein_Gast
      Da war wohl jemand mit der Action im fast fertigen Film nicht zufrieden. Ansich aber gar nicht schlecht, wenn dadurch Stahelski ins Spiel kommt. Vor allem da ich mir seinen Stiel richtig gut bei diesem.l Projekt vorstellen kann. Find ich gut.
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