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    Darum ist "Episode 1: Die Dunkle Bedrohung" das beste "Star Wars"-Prequel
    Von Tobias Mayer — 20.09.2019 um 15:15
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    „Die dunkle Bedrohung“ entfachte 1999 einen Entrüstungssturm, gegen den der Hass auf „Star Wars 8“ wirkt wie eine laue Sommerbrise. Mit dem Abstand von 20 Jahren stellt Tobias Mayer für sich fest: „Episode 1“ ist trotzdem das beste Prequel.

    20th Century Fox

    +++ Meinung +++

    Schon wieder so ein Meinungstext, der provokant ist, damit viele Leute draufklicken – könnte man meinen. Dabei habe ich mich als „Star Wars“-Fan kürzlich selbst damit überrascht, dass ich „Star Wars Episode 1: Die dunkle Bedrohung“ nach vielen Jahren, in denen meine Ansichten zum Film schwankten, zum besten der Prequel-Filme erklärte. Ich habe nach wie vor meine Probleme mit dieser ersten Vorgeschichte, die 1999 unter extremem Erwartungsdruck als erster neuer „Star Wars“-Film nach einer 16-jährigen Pause (!) in die Kinos kam – doch in „Episode 2“ und „Episode 3“ sind die Probleme einfach größer. Und das, obwohl Jar Jar Binks dort in den Hintergrund verbannt wurde.

    Als ich „Die dunkle Bedrohung“ zum ersten Mal im Kino sah, war ich 13 Jahre alt (und damit in einem empfänglichen Alter, in dem viele aus der ersten Fan-Generation die ältesten Filme erstmals kennen- und lieben lernten). Aber ich sah „Episode 1“ nicht einfach nur an – ich verschlang ihn wie ein Lieblingsessen nach sechs Wochen Fastenzeit. Meine Geduld war länger strapaziert worden als die anderer Fans, die sich wie ich mit den legendären Trailern (wegen denen ich sogar im Kino war) und jedem Info-Schnipsel vorbereitet hatten.

    So lange warten!

    Als „Star Wars Episode 1” am 19. August 1999 in Deutschland anlief, steckte ich im Sommerurlaub fest: Entgegen meiner felsenfesten Erwartung, meine „Episode 1“-Premiere in einem improvisierten Nordseeinselkino zu erleben, entschied sich der dortige Betreiber, einen der meisterwarteten Filme aller Zeiten nicht zu zeigen. Doch die tränenreiche Extra-Wartezeit, die mir vorkam wie eine doppelte Ewigkeit im Sarlacc, mündete in den besten Kinobesuch meines Lebens: Mein Vater setzte mich und meinen Bruder auf dem Heimweg von der Insel direkt am Kino ab. Dann: Zwei Stunden lang Gänsehaut.

    In meinen Teenager-Jahren danach folgte ein harter Meinungswechsel: Nee, „Episode 1” ist doch ziemlich blöd, wegen CGI und Jar Jar und so (die üblichen Gründe halt), aber mit „Star Wars Episode 2: Angriff der Klonkrieger” (2002) und vor allem dem Darth-Vader-Geburtsfilm „Star Wars Episode 3: Die Rache der Sith” machte George Lucas diesen miesen Auftakt wieder wett. Heute allerdings, wo die Prequel-Generation erwachsen ist und die nächste Fan-Generation mit Serien wie „Rebels“ oder den Sequel-Filmen einsteigt, sind viele Meinungen zu den Prequels deutlich differenzierter – so auch meine.

    Lucas konnte endlich machen, was er wollte

    In allen Prequels (zu denen die Disney-Spin-offs „Rogue One“ und „Solo“ gemeinhin nicht gezählt werden, obwohl sie ebenfalls Vorgeschichten sind) finde ich Szenen und Ideen, die ich liebe. Die Prequel-Trilogie ist einfach die vielleicht teuerste Independent-Filmreihe aller Zeiten: Das eigensinnige, ideenreiche Projekt eines Autorenfilmers, dem niemand mehr reinredete und der glaubte, dass die Tricktechnik nun endlich alles abbilden könne, was er im Kopf hatte.

    George Lucas hatte den Dreh seiner Originaltrilogie als ermüdende Erfahrung ständiger Schranken empfunden, die ihn psychisch wie körperlich belastete – bei den Episoden 1 bis 3 aber war er plötzlich frei. Logisch, dass er hier und da danebenhaute, wenn ihm niemand sagt: „Lieber George, das ist jetzt vielleicht keine so gute Idee“.

    Doch in „Star Wars Episode 1“ haute George Lucas einfach weniger oft daneben als in „Angriff der Klonkrieger“ und „Die Rache der Sith“! Sein Anakin, Hayden Christensen, wirkt in „Episode 2“ und in „Episode 3“ wie das schlechte Imitat eines weinerlichen Teenagers, was durch Lucas‘ Dialoge nicht besser gemacht wird, und hat null Chemie mit Natalie Portman – ein großes Problem, da Anakins innerer Konflikt und sein Verhältnis zur Liebe seines Lebens die komplette Handlung tragen sollen. In „Episode 1“ dagegen ist Jake Lloyd als junger Anakin jetzt zwar vielleicht auch nicht oscarwürdig, steht aber auch nicht so stark im Zentrum.

    Padme tritt in Droiden-Ärsche

    Wichtiger sind Liam Neeson als weiser Jedi-Querkopf Qui-Gon Jinn, Ewan McGregor als sein noch etwas hitzköpfiger Schüler Obi-Wan und Natalie Portman in der Rolle der Padme Amidala, die hier als Teenager-Königin eine Revolution gegen fiese Kampfdroiden anführt, anstatt dem schlechten Imitat eines weinerlichen Teenagers zu verfallen („Episode 2“) und dann von George Lucas zur Gebärmaschine degradiert zu werden („Episode 3“).

    „Angriff der Klonkrieger“ ist als einziger Film der Reihe stinklangweilig, wenn sich im Mittelpart eine Detektivhandlung ohne Spannung und eine Liebesgeschichte ohne Liebe abwechseln, „Die Rache der Sith“ stottert dramaturgisch, wenn Anakin vom einen auf den anderen Moment beschließt, nicht bloß schlicht die Seiten zu wechseln, sondern Jahre der Jedi-Ausbildung und des Heldentums mit Karacho in den Wind zu schießen, als er Kinder umbringt. In „Episode 1“ dagegen geht’s mit Karacho von einer Station zur nächsten: Das ist hier alles vielleicht nicht sonderlich interessant, aber dafür Achterbahn!

    Hübscher als die anderen Prequels

    „Star Wars Episode 1“ ist außerdem das hübscheste der Prequels. Ich will dabei gar nicht so sehr auf die Tatsache hinaus, dass „Die dunkle Bedrohung“ im Gegensatz zu „Episode 2“ und „Episode 3“ ein vergleichsweise handgemachter Film ist, der trotz CGI-Viechern und CGI-Hintergründen auch an echten Sets, draußen vor Ort sowie mit Miniaturen gedreht wurde – wohingegen in „Angriff der Klonkrieger“ plötzlich selbst Yoda digital war und „Die Rache der Sith“ soweit ich weiß als einziger „Star Wars“-Film komplett im Studio entstand (es gab wenige Außenaufnahmen, aber halt ohne die Schauspieler). Mir geht es um die stark inszenierte Bewegung!

    George Lucas liebt das Rennfahren: In jungen Jahren nahm er Rennen mit der Kamera auf und bretterte selbst gerne durch seine Heimat in Kalifornien. Diese Prägung wird in „Episode 1“ viel deutlicher als in den beiden Nachfolgern – denn „Star Wars“ war schon immer dann am besten, wenn es in Bewegung ist (man denke an den legendären Einstieg von „Episode 4: Eine neue Hoffnung“, als der ahnungslose Zuschauer mitten in eine Verfolgungsjagd zwischen Imperium und Rebellen geworfen wird, aber auf dem Weg super-prägnant das Wichtigste über die Handlung vermittelt bekommt).

    Es bewegt sich was

    Bei „Episode 1“ wird in der Bewegung vielleicht nicht sonderlich viel erzählt, doch sie macht einfach Spaß, ob im futuristisch-staubigen Podrennen, der Schluss-Schlacht auf mehreren Ebenen und im brillant choreografierten Lichtschwert-Kampf zwischen den Jedi und dem Stachel-Sith Darth Maul (zu John Williams meisterhafter „Duel of the Fates“-Musik). Die finale Arena-Schlacht in „Episode 2“ wirkt dagegen geradezu statisch, vom völlig ohne Schmiss inszenierten Kampf zwischen Obi-Wan, Anakin und Count Dooku (Christopher Lee) fange ich gar nicht erst an.

    Und „Episode 3“ mag den besten Einstieg der Prequels haben, wenn die Jedi-Raumjäger im perfekten Einklang und ohne Schnitt ins Kampfgetümmel gleiten. Aber zu viele vielversprechende Lichtschwerduelle gehen daneben – ich denke an ungelenkes Gestochere (Darth Sidious vs. Jedi-Trupp) und die am meisten erwartete Konfrontation der Saga, die leider bald zum bombastisch-lächerlichen Jump 'n' Run verkommt (Anakin vs. Obi-Wan).

    „Star Wars Episode I: Die dunkle Bedrohung“ läuft am 20. September 2019 ab 20.15 Uhr auf ProSieben.

    "Star Wars 9: Der Aufstieg Skywalkers": So sollen auch "Episode 1"-Fans auf ihre Kosten kommen

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    Kommentare
    • DER Dunkle Lord
      Es gab eine Clone-Wars-Miniserie, die im Zeitraum zwischen 2003 und 2005 erschienen ist, wenn ich mich richtig erinnere. Das ist halt NICHT animiert, sondern Zeichentrick im Stil von Gendy Tartakovsky's Samurai Jack. Kann man sich bestimmt mittlerweile auf Youtube ansehen.Dauert insgesamt nur ca. 2 Stunden und ist (meiner Meinung nach) ein perfekter kleiner Brücken-Film zwischen Episode II und III, der ein ganz entscheidender Gewinn für die Darstellung von Anakin's Charakterentwicklung ist.Damals als es rauskam hat mir der Zeichentrick-Stil so gar nicht gefallen und ich fand den sehr gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile ist die Clone-Wars-Zeichentrickserie für mich eine meiner absoluten Lieblings-Sachen zum immer wieder anschauen innerhalb des Star-Wars-Universums.Genaugenommen gehört diese Serie jetzt zu den Legends (im Gegensatz zu THE Clone Wars von Dave Filoni und George Lucas, die von Disney nach wie vor zum Kanon gezählt wird), aber who cares? Erstens sind die Legends ohnehin im Großen und Ganzen besser als der neue Kanon und zweitens berufe ich mich auf George Lucas, für den laut Bob Iger himself ja ohnehin die neue Disney-Timeline NICHT seiner Star-Wars-Vision entspricht. Demensprechend bin ich mittlerweile auch deutlich entspannter, was die Sequel-Trilogie betrifft, denn die ist ja schließlich in gewissem Sinne bloß Fanfiction.
    • Deliah C. Darhk
      TFA hatte einfach den Bonus auf eine ausgehungerte Gemeinde zu treffen und sehr unkritisch empfangen worden zu sein.Ich weiß nicht, ob Du dich noch daran erinnerst, dass ich den Film im Kino boykottiert und erst auf DVD zu Hause sah.Nach der Erstsichtung jubelte ich vor Begeisterung und wollte den Film schnell noch einmal sehen, zügeln mich aber, um das Gefühl des Erszeindrucks zu erhalten.Ein paar Wochen später dann die Zweitsichtung, und weist Du noch?Ich brach sie ab, weil mir plötzlich bewusst wurde wie todlangweilig der Film ist.Ich bin mir sicher, wäre TFA nur kurz nach RotS erschienen, hätte ich das schon beim ersten Mal bemerkt.
    • DER Dunkle Lord
      Die erste Clone-Wars-Serie (Zeichentrick) WURDE zwischen 2002 und 2005 veröffentlicht und fühlt sich keineswegs nachgeschoben an. Falls du mit TCW nicht warm wirst, empfehle ich dringend CW Vol. 1 und Vol 2. von den Legends (aka: der ECHTE Kanon ;-)).Sofern du mit dem Zeichentrick-Stil von Samurai Jack klar kommst, ist das richtig richtig cool :-)Ich schaue CW nach wie vor total gern von Zeit zu Zeit :-)
    • OutVisArt
      DU bist sein Vater!
    • Deliah C. Darhk
      Die geistig verwirrten Kommentare vom Fokgetag sollten Beleg genug sein.;P
    • Deliah C. Darhk
      Wenn Du vor der Tür stehst ....
    • Sentenza93
      Ja, wird er. Nur auch da, man sieht es nicht. Genauso wie man nicht alles sieht, was Rey so auf Luke's Insel treibt. Klar, die müssen nicht alles 100%-ig im Detal zeigen, aber zumindest das man das Training noch glauben kann. Dass es wie Aufwand aussieht.Ja, kann Prophezeiungen generell nicht ab. Weil das einfach dafür sorgt, finde ich zumindest, dass man sich weniger mit der Figur/den Figuren identifizieren kann. Mit denen mitleiden kann. Weil man einfach weiß, da steht irgendwas Größeres drüber.Was erwartet Anakin denn? Direkt mit offenen Armen aufgenommen zu werden? Er ist wahrscheinlich nicht der Erste, dem das passiert. Mein Cousin wurde damals auch in einem Schwimmverein erst mal abgelehnt, wegen zu, sagen wir, dünn. Wir reden von wirklich sehr dünn. Statt aber sauer zu sein, er machte und tat, heute seit 15 Jahren Mitglied.Und zu Teil 2, wie gesagt, von Anfang weg offen diktatorische Ansichten, da wäre ich nicht (nur) auf den Jedi-Rat sauer, ich würde eventuell mal überlegen, was ich da sage. Vor allem in Gegenwart der Frau, die ich doch angeblich liebe. :DJetzt hast DU aber die Rosa-Rückblick-Brille auf. :D In welcher Szene wirken die beiden wirklich mal wie richtig gute, sogar beste Freunde? Mir fällt EINE ein. Nach der Rettung des Kanzlers. Ok, aber Ihr seid mir was schuldig. Und nicht, weil ich Euch zum zehnten Mal die Haut gerettet habe. Zum neunten Mal. :D Eben auch weil die beiden zu großen Teilen auch getrennt sind, die Filme über. Ganz ehrlich, da hätte man mehr als 3 Filme draus machen sollen, nein, sogar müssen. Genug Stoff, den man hier leider geskippt hat, wäre vorhanden gewesen.Ansonsten trifft die Beschreibung vom alten Obi-Wan nicht wirklich zu. Weder dass Anakin ein prima Kerl war, noch ein guter, wenn nicht sogar bester Freund. Oder geschweige denn listenreich oder ein so toller Pilot.
    • Sentenza93
      Auch da, kleine Korrektur, und mir würde TCW zumindest im Ansatz besser gefallen. Warum die Serie nicht schon zwischen 2002 und 2005 rausgebracht? Dann würde sich das nicht so nachgeschoben anfühlen.
    • Sentenza93
      Wir sind zwar nicht immer einer Meinung, wird auch gern mal ene größere Diskussion, aber es macht Spaß. Können sich gewisse andere User, *hust* FilmFan *hust*, gern mal eine Scheibe von abschneiden.
    • Sentenza93
      Darf ich dann rein? :D
    • Sentenza93
      Wir drücke ich es aus? Qui-Gon wäre im Ansatz ja eine gute Vaterfigur gewesen. Obi-Wan nicht. Dass man Anakin praktisch nicht mal den Ansatz einer Vaterfigur gibt. Dass er direkt bei Obi-Wan landet, da Hoffnung hat bzw. sich freut, aber sie sich halt nie erfüllt.Jein. Warum er Qui-Gon eben in der OT auch nicht mal um Hilfe bittet oder dazuholt. Erfahrungen aus erster Hand sozusagen für Luke. Über die Machtgeister in der ST breite ich lieber den Mantel des Schweigens aus. Allein Yoda. Warum haben die überhaupt noch Probleme? :D
    • Sentenza93
      Das stimmt. The Force Is For Everyone...Den Satz kann Kennedy wohl nicht schreiben oder aussprechen ohne in Flammen aufzugehen. :D
    • Sentenza93
      Mir auch. :D
    • Cholerische Languste
      The Force is Female schließt immerhin auch ganz schön viele Leute aus :(
    • DER Dunkle Lord
      Was soll ich dazu noch sagen, außer dass ich das komplett anders beurteile? :-DWo soll ich da anfangen?! Macht doch eh keinen Sinn. Du hast deine Meinung und ich will doch auch gar nicht versuchen, sie Dir auszureden. Wenn du das so siehst, ist das halt so. Da hab ich keinen Stress mit ;-)
    • DER Dunkle Lord
      Weil, Hand auf's Herz, in der PT ist Anakin genauso so eine Mary Sue wie Rey, nur eben männlich.--> Nein. Definitiv nicht. Anakin wird 10 JAHRE! von Obi-Wan trainiert und ist immer noch kein Jedi-Ritter. Und obwohl er als Auserwählter besonders mächtig ist, wird ihn in seinem ersten Laserschwert-Duel der Arm abgeschlagen. Jahre später verliert er auf dem Höhepunkt seiner Macht gegen Obi-Wan, weil ihn sein eigener Hochmut unvorsichtig werden lässt. Anakin ist KEIN Gary Stue. Tatsächlich ist Anakin's Weg sogar nochmal deutlich glaubhafter als Luke's.Ansonsten: Ja, ja. Du magst die Prophezeiung vom Auserwählten nicht. Ich hab's kapiert! ;-PWarum also nicht so nach und nach mal zeigen, dass die Jedi mehrere schlechte Entscheidungen treffen, und nicht nur alles dann in Episode 3 und TCW reingequetscht? Dass Anakin's Glaube wirklich erschüttert wird.--> Vielleicht solltest du Dir echt die PT nochmal ansehen. Was du hier schreibst, ist einfach faktisch falsch und da geht es auch nicht um Geschmacksfragen. Anakin's erste Begegnung mit dem Jedi-Rat besteht darin, dass er vom Ober-Jedi Yoda erstmal gedisst wird und man ihm sagt, dass er nicht zum Jedi ausgebildet wird. In Episode II hat er dann das Gefühl, von Obi-Wan zurückgehalten zu werden. In den Klonkriegen wird er zwar von dem Jedi-Rat als nützlicher Idiot für alles eingesetzt, um jedes Mal den Tag zu retten, aber in Episode III wird ihm dann weiterhin misstraut und die Ehre verwährt, den obersten Titel des Jedi-Meisters zu erhalten. (Mal abgesehen davon, dass sein Padawan eiskalt vom Jedi-Rat aus politischem Kalkül im Stich gelassen wird. Aber das gehört in der Tat nicht zu den Filmen und ist eine Serien-Ergänzung.)Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich würde das bereits direkt ab Episode I einen holprigen Start für die Beziehung zwischen Anakin und den Jedi nennen. :-PDas haben sie auch verpasst [Anakin] als das zu zeigen, wie Obi-Wan ihn gegenüber Luke beschrieb --> Und auch da wieder: Nein! Das gesamte erste Drittel von Episode III zeigt Anakin's und Obi-Wan's Freundschaft. Dein Problem ist, dass du die Filme nicht magst, und nicht dass die Filme das angeblich alles nicht zeigen würden, was du darin so schmerzlich vermisst. Da kann ich Dir aber auch nicht helfen. Es ist alles da. Wenn du es nicht sehen WILLST, ist das DEIN Problem. Sorry.
    • DER Dunkle Lord
      Dieses biologische Ding schließt da doch leider ziemlich viele Leute aus*Oooooohhhh.* Das tut mir aber leid für die vielen Leute ;-P
    • DER Dunkle Lord
      Dass Anakin praktisch NIE jemandem zum Aufschauen hatte, nicht mal eine Person. Das wäre ein viel stärkerer Effekt --> Ähm... Nein. Ergibt keinen Sinn. Sorry.Vor allem, was bringt es Yoda denn dem guten Obi-Wan beizubringen mit ihm zu sprechen, wenn er es nie nutzt(e)? --> Häh?! Hat er doch! PT und OT ergeben Sinn. Oder beziehst du dich darauf, dass die Machtgeister seit TFA seltsamerweise nicht mehr mit Kylo sprechen und dadurch die ganze ST unnötig machen? Da stimme ich nämlich zu! Die ST ergibt keinen Sinn, insbesondere was die Machtgeister betrifft. Ist aber kein Problem der PT und OT.
    • DER Dunkle Lord
      Danke für das Kompliment! :-)
    • DER Dunkle Lord
      Was soll ich da denn großartig kommentieren? Dass Bob Iger endlich DAS bestätigt, was von uns vernünftigen Leuten ohnehin schon jeder gewusst und seit Jahren gesagt hat? Eigentlich unnötig, oder? Ich werd da bei Gelegenheit mal auf die Kommentare derjenigen reagieren, die nach mir verlangen. Denn man muss sich ja gut um seine Fans kümmern ;-DAber eigentlich hab ich persönlich gar nicht das Bedürfnis etwas zu sagen, solange sich die Medien nicht irgendwelche Lügenmärchen ausdenken und einfach die Wahrheit widergeben...
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