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    Jetzt doch! "Scream 5" soll kommen
    Von Tobias Mayer — 07.11.2019 um 09:28
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    Der verstorbene Horror-Meister Wes Craven persönlich wollte „Scream 5“ machen, stattdessen aber kam eine Serie – und die Rechtefrage war nach der Pleite der Weinstein Company lange offen. Nun aber soll ein neuer „Scream“ auf dem Weg sein.

    SND

    Die auf Horrorfilme spezialisierte Seite Bloody Disgusting mag kein Branchenmagazin sein, wie es Variety oder Hollywood Reporter sind, hat uns aber dennoch mit exklusiven Meldungen überzeugt, die sich als korrekt herausgestellt haben. Wir glauben den Kollegen also, wenn sie nun schreiben:

    Ein neuer „Scream“-Film ist nach vielem Hin und Her tatsächlich in der Mache.

    "Scream 5" oder Reboot?

    Die Produktionsfirma Spyglass Media Group entwickelt demnach einen neuen „Scream“-Film, für den allerdings noch keine Personalien bekannt sind. Kevin Williamson jedenfalls, Haupt-Autor der Horrorreihe über die Killer mit der Ghostface-Maske, soll nicht erneut beteiligt sein. Damit stehen die Zeichen eher auf Reboot à la „Child's Play“: Im neuesten „Chucky“ wurde die Geschichte der Mörderpuppe modernisiert, wobei Chefautor Don Mancini damit nichts mehr zu tun hatte (und wenig begeistert davon war).

    Die Entwicklung eines neuen „Scream“-Films verlief bisher stockend. Mit seiner späten Fortsetzung „Scream 4“ (2011) wollte der 2015 verstorbene Horror-Meister Wes Craven („Nightmare - Mörderische Träume“) den Startschuss für weitere „Scream“-Filme geben, in denen ein Killer junge Menschen jagt, die sich bestens mit den Regeln von Horrorfilmen auskennen – aber der vierte Film kam nicht gut genug an.

    Schwere Geburt

    Da Serien nach „Scream 4“ so richtig zu boomen begannen, ging auch „Scream“ 2015 in Serie, doch dieser TV-Ableger gilt ebenfalls nicht unbedingt als Must see (im Unterschied zum ersten „Scream“ von 1996, der ein ebenso gruseliges wie cleveres Genre-Meisterwerk ist). Und dann ging der Rechteinhaber Weinstein Company im Zuge des Weinstein-Skandals Pleite, sodass fraglich war, wer mit „Scream“ überhaupt weitermachen darf.

    Die „Scream“-Rechte liegen nun also bei Spyglass und wir sind sehr gespannt, ob damit dort so sorgsam umgegangen werden wird, wie es die Reihe verdient (unterm selben Dach entsteht übrigens ein neuer „Hellraiser“, der richtig verstörend werden soll).

    "Hellraiser"-Remake in Arbeit: Eine vergurkte Horror-Reihe soll wieder stark werden

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    Kommentare
    • HalJordan
      Sehe ich auch so. Überhaut gehört diese Reihe mit zu meinen liebsten Horror-(Slasher-)Filmen. Auch weil ich quasi damit aufgewachsen bin und für Regie-Veteran Wes Craven sehr viel übrig habe.
    • OutVisArt
      *kopf in den Tisch ramm* hollywood....hört auf! Hört doch endlich auf!....scream ist erzählt. Teil 3 reichte! Terminator 2 reichte! Krieg der sterne episode 6 reichte! Alien 2 reichte! Jede geschichte hat einmal seinen perfekten Schluss bzw seinen Moment wo sie beendet und erzählt ist! Und dann lässt man sie endweder ganz oder für eine seeeeeeehr lange Zeit bis zu einem Remake.
    • Flo
      ganz starke Idee, mich würds abholen.
    • FAHNENJOKER
      Ich finde das ist kein so guter Vergleich. Bei Psycho und Scream 1 kennen wir die Charaktere die früh sterben ja erst durch den jeweiligen Film. Dadurch ist es zwar schockierend und überraschend, weil man ja dachte sie wären der Hauptcharakter, bzw. sie von jemand sehr bekanntem gespielt werden, aber zugleich ist es nicht weiter schlimm.In den anderen Fällen, also z.B. bei Alien 3, Terminator 6, Star Wars 7 & 8, oder auch Halloween: Resurrection, haben wir die Charaktere die sterben vorher schon über einen oder mehrere Filme begleitet und quasi mit ihnen etwas erreicht. Tötet man sie dann sang und klanglos macht man all das im Prinzip zunichte. Das würde dann auch auf Scream 5 und Sidney zutreffen. Sie hat all das überlebt, aber jetzt hat der Killer sie doch noch gekriegt, er gewinnt sie verliert, alles war umsonst.Es kann funktionieren (Star Wars 7) kann aber auch nach hinten losgehen (Alien 3, Star Wars 8). Bei Terminator: Dark Fate sehen wir außerdem gerade, dass sich das erheblich auf die Besucherzahlen und die Meinungen über den Film auswirken kann, auch wenn der Film meiner Ansicht nach eigentlich gelungen ist. Ich kann aber sehr gut nachfühlen, wenn man nach der ersten Szene nichts mehr von dem Film wissen will, weil er in gewissem Sinne das Ende von T2 und was die Charaktere erreicht haben zerstört.
    • as140
      Bereits 4 Teile waren mindestens 2 zuviel. Dass es einen neuen Ghostface gab, war in Teil 2 ja noch ganz nett und plausibel.. Aber wenn das jetzt zum vierten Mal hintereinander abgezogen wird, ist das echt lächerlich. Jeder Scream Film endet auf exakt die selbe Weise und das ist echt ermüdend.
    • Quentino
      Ich würde das Risiko nicht überbewerten: Hitchcocks Psycho hat es ja auch nicht geschadet, dass die Hauptdarstellerin in der ersten Hälfte des Films ermordet wurde - im Gegenteil. Und auch Drew Barrymore warb als Mit-Hauptdarstellerin für Scream, obwohl sie nur einen (spektakulären) Kurzauftritt hatte.Ich hätte die zweite Trilogie so konzipiert, dass sie den finalen Abschluss der Hauptcharaktere bedeutet hätte: In Teil 4 hätte man sich von Gale verabschiedet, in Teil 5 von Dewey und in Teil 6 von Sidney. Das hätte jedem dieser Filme eine tragische Note gegeben, wie sie es mit Teil 1 noch mit Drew Barrymore hatten.Die Meta-Ebene (á la Nightmare 7) hätte man dann ja danach einführen können, um sie wiederzubeleben: Die Schauspieler Campbell, Arquette und Cox werden während eines Scream-Festivals zur Zielscheibe eines Ghostface-Nachahmers.
    • Bruce Wayne
      Sehe da keinen großen Sinn mehr. Slasher Satire/Parodien gibt es inzwischen zuhauf, da kommt sowie keine Innovation mehr rein.
    • Dennis Beck
      Finde ich nicht. So etwas macht mich immer sauer. Ikonische Figuren lässt man am besten nicht oder nicht einfach so sterben. Bekommt man ja aktuell bei Dark Fate mit, wie das ankommt.
    • FAHNENJOKER
      Is schon was dran. Aber wenn der Film dann nicht absolute Oberklasse wird, einen ähnlich guten Hauptcharakter bietet und den Tod dieser beliebten Figuren vernünftig rechtfertigt, riskierst du das Publikum bzw. langjährige Fans der Reihe zu verprellen. Siehe Alien 3, Star Wars 7 & 8 und Terminator: Dark Fate.Was vielleicht besser funktionieren würde wäre sowas wie bei Nancy, die sich in Nightmare on Elm Street 3 im Finale für die anderen Kids opfert. Aber gleich am Anfang ... risky ...Oder man macht mit neuen Charakteren weiter, ohne dass es ein hartes Reboot ist. Also, dass die Ereignisse von Scream 1-4 passiert sind und darauf kann man sich ja dann wieder Meta-mäßig beziehen. Vielleicht auch mit Sidney-Cameo die dann als erfahrende und ehemals betroffene hinzukommt oder aufgesucht wird.
    • Gravur51
      member Ghostface?
    • Quentino
      Die Reihe kann meiner Meinung nach nur zu alter Form finden, wenn sie endlich die Hauptfiguren der Stammbesetzung (Sidney, Gale und Dewey) in einem schockierenden Intro sterben lässt, so wie einst Casey Becker. Seit dem zweiten Teil kam leider kaum noch Spannung auf, da man wusste, dass den Hauptcharakteren nichts Ernsthaftes passieren wird.
    • FAHNENJOKER
      Ich finde sowohl den 4. Film als auch die Serie noch recht gelungen. Scream 1 und 2 sind sowieso super. Eigentlich war nur Teil 3 etwas lahm.
    • FAHNENJOKER
      Scream 4 war doch ein ordentlicher Film. Also Scream 5 als Sequel, mit Sidney & Co, gerne. Aber ein weiteres Reboot? Wobei eine Fortsetzung mit neuen Charakteren wäre vielleicht in Ordnung, also eine Art Soft-Reboot, ohne die alten Teile und Charaktere zu verleugnen oder abzumurksen. Dann wäre es wieder spannender wer überlebt.PS: Die ersten beiden Staffeln der Serie fand ich aber ganz okay muss ich sagen, die wird meiner Meinung nach zu Unrecht gebasht.
    • Sentenza93
      Teil 4 war noch überraschend gut. Aber jetzt, wo Craven tot ist...Nein, danke.
    • Rockatansky
      Teil 1 war wirklich klasse und hat ja Mitte der 90er für ein sehr erfolgreiches Comback der Slasherfilme gesorgt. Hab tatsächlich Teil 4 noch garnicht gesehen, auch die Serie nicht. War nach dem grottigen 3 Teil auch nicht wirklich scharf drauf. Slasher scheint jedenfalls derzeit wieder total angesagt zu sein, wie die Halloween-Erfolge, die neue AHS Staffel oder auch Gerüchte um das Freddy-Franchise zeigen. Ein neuer Jason-Film wird dann wohl auch nicht lange auf sich warten lassen. Kann mir nur nicht recht vorstellen, dass man dem Genre irgendwas neues hinzufügen kann (ausser bei Freddy, dessen Traumwelt im Prinzip grenzenlose Möglichkeiten bietet, aber ohne Englund wird das schwer zu verkaufen sein). Klar, die Filme sollen in erster Linie einfach Spaß machen, aber es ist wie es ist, kennt man Einen, kennt man alle.
    • The_Lavender_Town_Killer 2.0
      Wirklich gut hat mir nur der erste Teil gefallen - der Rest konnte an dessen Qualitäten nicht anknüpfen - von daher ist für mich ein weiteres Sequel in diesem Fall tatsächlich das fünfte Rad am Wagen.
    • Dennis Beck
      Zuerst habe ich die Meldung gefeiert. Nur einen Atemzug später dachte ich mir: Ne, lasst es sein. Es war eh eine Überraschung, dass Scream 4 so gelungen war und sich als würdiger Nachfolger einreihen konnte. Nun ist der Meister tot und die Zeichen stehen auf Reboot (und das geht sehr oft in die Hose). Der vierte Teil hatte ein gutes Ende. War leider klar, dass man die Marke nicht aufgeben will. Geld schlägt Leidenschaft.
    • Defence
      Scream 5 brauche ich persönlich nicht. Teil 1 und 2 fand ich sehr gelungen, zumal haben sie das Genre aus den Dornröschenschlaf geholt, den Horrorfilm allgemein und das Slashergenre insbesonders, wieder Salonfähig gemacht.Teil 3 waren schon die Ermüdungserscheinungen spürbar, auch wenn es die Trilogie abschloss. Teil 4 zu spät und im Grunde auch belanglos, nichts wirklich neues o.gar orginelles hinzugefügt. Serie habe ich nie gesehen und wohl auch nichts verpasst.Also was soll Teil 5 bringen, außer das Vorurteil, das Hollywood nur noch Fortsetzungen, Reboots, Remakes usw kann, bestätigen?^^
    • Saints ofchaos Deluxe
      KEIN REEBOOT! Gerne eine Fortsetzung der Storie, aber kein blödes Reeboot ohne Bezug aufs Original, am besten noch mit ner Verändertem Maske.Ghostface= Scream!Aber SoC, werden jetzt einige sagen .. die Geschichte über Sidney Presscott ist doch auserzählt.Stimmt, aber die Presscotts sind ja nicht alleine in dem Serienunversum. Natürlich kann man Gale und Dewey und auch Sid zurückbringen...als Cameos. Man könnte die Geschichte sogar etwas ernster und Ironischer machen, denn Humor gehört zu Scream dazu,aber auch eine mitreissende Storie und ein nicht perfekter Killer, der auch mal stolpert. Trotzdem kann man es härter angehen lassen.Vielleicht ist Chief Inspector Riley, kramgebeugt und über den Tod seiner Frau und Reporterin Gale dem Alkohol verfallen. Seine Frau wurde an einem Weihnachtsmorgen Tod vor dem Haus gefunden. Die Todesursache war der verdammte Stress den Sie nach wie vor als Reporterin hatte. Riley ist seitdem nicht mehr der selbe und er erkennt auch keinen Sinn mehr in seiner Arbeit. Bis DCI Hicks ihm einen Brief übergibt, der bei der Polizei von Woodsborow abgegeben wurde und direkt an Ihn adressiert ist. Als Riley den Brief ohne Absender öffnet, wundert er sich sehr über das Datum, denn offensichtlich wurde dieser 1996 bereits geschrieben. Das blanke Grauen überkommt ihn als er die drei Worte liest die in dem Brief stehen Ich bin Tod- in der Handschrift seiner Frau.Here we go
    • Erik B.
      Ein Film im stile des ersten Teils wäre toll. Aber die werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit versuchen aus der Marke ein Young-Adult-Franchise aufzubauen, so wie diese fürchterliche Serienadaption von MTV. Horror wird nur noch für Kinder gemacht.
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