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    Warner will wohl wirklich Michael B. Jordan als Superman – von "Star Wars 9"-Regisseur J.J. Abrams?
    Von Björn Becher — 26.11.2019 um 19:19
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    Nach dem Mega-Erfolg von „Joker“ will Warner mehr eigenständige DC-Verfilmungen. Eine große Rolle spielt dabei natürlich der vielleicht bekannteste Held der Comic-Schmiede: Superman. Doch es gibt trotz eines Wunschdarstellers Probleme...

    Warner Bros.

    Schon seit einer Weile kursiert das Gerücht, dass die Verantwortlichen bei Warner unbedingt Michael B. Jordan als neuen Superman haben wollen. Damals hieß es, dass der Schauspieler abgesagt habe, weil ihn andere Projekte mehr reizten, so zum Beispiel die Thriller-Verfilmung „Without Remorse“, die aktuell unter anderem in Deutschland gedreht wird.

    Doch Michael B. Jordan könnte trotzdem der neue Superman werden, wie nun die für gewöhnlich sehr gut informierten Brancheninsider von Variety berichten. Ihren Informationen nach habe es Gespräche zwischen Warner und Jordan gegeben, bei denen der Star auch eine eigene Vision für den Mann aus Stahl vorgestellt habe. Doch es gibt einen Knackpunkt…

    Neuer Superman erst 2023?

    Der neuerdings auch als Produzent viel stärker in seine Projekte involvierte Michael B. Jordan hat nämlich aktuell gar keine Zeit für einen „Superman“-Film, weil er so viele andere Film vor der Brust hat. Bei Variety geht man daher davon aus, dass ein möglicher Kinostart für „Superman“ mit Michael B. Jordan frühestens 2023 wäre.

    Warner Bros.
    Keine Zeit für Superman? Michael B. Jordan!

    Dabei stünde sogar schon ein möglicher Filmemacher bereit. Es gebe bereits Gespräche bei Warner mit „Star Wars 9“-Regisseur J.J. Abrams. Der hat schließlich jüngst einen finanziell ausgesprochen lukrativen Deal mit dem Studio geschlossen. Man wird in Zukunft zusammenarbeiten und Abrams gilt als Superman-Fan, schrieb sogar bereits einmal vor rund 20 Jahren ein „Superman“-Drehbuch für Warner.

    "Green Lantern" als Alternative für Abrams

    Wenn Warner wirklich darauf erpicht ist, Michael B. Jordan als neuen Superman zu gewinnen, man deswegen aber noch ein paar Jahre warten muss, könnte man Abrams solange eine andere Comic-Verfilmung anvertrauen.

    Der schon seit Jahren geplante „Green Lantern Corps.“-Film sei so weiterhin eine Priorität, berichtet Variety. Aktuell schreibt Comic-Autor Geoff Johns dafür ein Drehbuch, das er noch Ende 2019 abgeben soll. Die Insider halten es für denkbar, dass dieses Skript dann Abrams präsentiert wird, sodass er entscheiden kann, ob er als Regisseur und/oder Produzent sich an dem Projekt beteiligen will.

    DC auf Erfolgskurs – mit Risiko und gegen Fan-Skepsis

    Sicher scheint nur: DC reitet aktuell auf einer Welle des Erfolgs und die soll verlängert werden. Nach den Hits „Wonder Woman“, „Aquaman“ und aktuell „Joker“ scheint das Studio bestens aufgestellt.

    Großen Verdienst daran soll vor allem Walter Hamada haben, der seit 2018 als Präsident von DC Films für die Adaptionen zuständig ist. Er ist dafür verantwortlich, dass DC nicht mehr zwanghaft versucht, ein dem Konkurrenten Marvel ähnliches Universum aufzubauen. Er will auf starke Einzelfilme mit außergewöhnlichen Storys setzen. Seine Maxime dabei: Die Filmen sollen relevant und modern wirken.

    Dafür nimmt er Risiken in Kauf. Als „Joker“ angekündigt wurde, schrien zahlreiche Comic-Fans auf. Heute sind viele von dem Projekt begeistert, sorgten mit teilweise mehrfachen Kinobesuchen für den erfolgreichsten R-Rated-Film der bisherigen Geschichte. Eine Besetzung von Michael B. Jordan würde wahrscheinlich mit ähnlicher Skepsis wie einst die „Joker“-Ankündigung begleitet werden. Doch Hamada scheint überzeugt, solchen Gegenstimmen mit dem entsprechenden Film dann erneut den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Hat Henry Cavill noch eine Chance?

    Gerade weil Hamada aber so stark darauf setzt, dass jeder Film nun eine starke Story und eine überzeugende Vision dahinter hat, ist Henry Cavill, der zuletzt drei Mal Superman in den Filmen von Zack Snyder spielte, noch nicht völlig raus.

    Schließlich liegt ein möglicher Deal mit Michael B. Jordan wohl noch in weiter Ferne und es ist völlig unsicher, ob sich der „Black Panther“-Bösewichtdarsteller und „Creed“-Star wirklich bereit erklärt, den „Mann aus Stahl“ zu spielen. Sollte eine überzeugende Vision mit Cavill präsentiert werden, könnte Hamada auch diese in Angriff nehmen. Doch aktuell sieht es so aus, als wären Cavills Tage als Superman endgültig gezählt, da sich das Studio zumindest in andere Richtungen umschaut.

    Der nächste DC-Film ist übrigens erst einmal „Birds Of Prey“ mit Margot Robbie als Harley Quinn. Kinostart ist am 6. Februar 2020.

    Nach dem Mega-Erfolg von "Joker": Auch "Birds Of Prey" soll ein R-Rating bekommen

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    Kommentare
    • Klaus S aus S
      Einen Afro-Amerikanischen Superman gibt es im DC-Multiversum
    • Klaus S aus S
      Vielleicht ist die News etwas missverständlich.Ein Superman mit Michael B. Jordan wäre ein Einzelfilm wie Joker der nichts mit dem laufenden DCEU zu tun hat, deswegen wäre Cavill auch kein Ersatz für Jordan.Einen Afro-Amerikanischen Superman gibt es im DC-Multiversum nämlich genauso wie einen farbigen Spider-Man bei Marvel.Dort heisst er auf der Erde halt nicht Clark Kent sondern Calvin Ellis und genau diese Version will J.J.Abrams präsentieren
    • Piet
      immerhin einer hat's erkannt:D ist ja immerhin ein filmforum hier;)
    • Hans H.
      Hast wohl zu oft Die Jury gesehen. Kleiner Scherz ....
    • HalJordan
      Ja, das ist auch mir zu Ohren gekommen. Interessanterweise habe ich mich erst diese Woche mit einem Trekkie der ersten Stunde unterhalten. Er mag die neuen Filme mit dem jungen Cast und meinte daraufhin, man müsse mit der Zeit gehen. James Bond wird auch nicht mehr im Gewand der 60er präsentiert. Und ja, da kann ich nur zustimmen. Die Filme müssen mit der Zeit gehen und das ohne den Kern der Figur resp. der Figuren und das was diese ausmachen zu vernachlässigen.
    • Hans H.
      Möglicherweise gibt es auf Krypton auch garkeine Dunkelhäutigen. ;)
    • YouTwoKaY
      Dieses langweilige DC-oder-Marvel-Gewichse finde ich schon bemerkenswert.
    • Jannis Buhmanis
      Was läuft denn bei dir falsch? Ist doch klar, dass bei Serien auch eigene Vorstellungen eine Rolle spielen. Man ist also ein Rassist, wenn man sich einen Weißen in der Rolle vorstellt? Aua...
    • Jannis Buhmanis
      Dir ist also die Hautfarbe des Darstellers egal, aber du kritisierst Whitewashing? Interessant...
    • Piet
      ich bleibe dabei: die hautfarbe des schauspielers sollte absolut keine rolle spielen.ich gehe noch weiter: die hautfarbe, die nationalität UND das geschlecht sollte keine rolle spielen!klar muss man geschichten dann evtl. abändern. na und?
    • Piet
      Stellt euch mal vor, man würde Pedro Pascal nicht an der Stimme erkennen, sondern sie wäre generisch. Am Ende der 8. Folge von The Mandalorian nimmt der Mandalorian seinen Helm und der Schauspieler darunter ist: Schwarz.Wieviele von euch hätten sich 8 Folgen lang einen weißen vorgestellt?Immer erst sich selbst hinterfragen bevor man Rassismus ganz weit von sich wegschiebt!
    • Piet
      Sicher ist Whitewashing ein akzeptabler begriff und es findet auch statt und jeder der es kritisiert, kritisiert es zu recht.Wenn man jetzt weiße rollen durch Schwarze besetzt ist das aber im Umkehrschluss kein Blackwashing sondern ein Schritt dahin das die Hautfarbe des Darstellers EGAL ist - was sie auch ist.Wenn man sich als weißer von so etwas bedroht fühlt, ist das einfach nur arm.Ansonsten würde ich auch jedem der kein US Amerikaner ist oder Amerikanische Geschichte studiert hat empfehlen sich aus dem Thema rauszuhalten wie Filmstarts es auch getan hat in dem Artikel hier.
    • Piet
      I DON'T CARE
    • Piet
      Alles andere als eine Entschuldigung deinerseits ist nicht zu akzeptieren.Deine Akzeptanz interessiert mich absolut überhaupt gar nicht.
    • Deliah C. Darhk
      Nach der PT standen gar keine weiteren Filme an.JJ übernahm SW als die Fans ausgehungert waren. Das war keine schwierige Situation für ihn.Die meisten Regisseure hätten ihre Mutter dafür verkauft.
    • ObiWann
      Du widersprichst dir da schon ein wenig .
    • Don Rumata
      Das ganze ist ja ohnehin nur vage angedacht. Wäre denn gesagt, das es bei Black Superman um Clark Kent geht, den Reporter aus Kansas? Vielleicht wird das ein dunkelhäutiger Kryptonier mit den gleichen Gaben wie Superman, aber eigener irdischer Origin-Story? Das fände ich als Neuinterpretation absolut ok.Gegen schwarze Helden hab ich gar nichts. Black Panther habe ich gefeiert. Umfärben von Ikonen ist allerdings ebenso befremdlich wie ein umgendern.
    • Deliah C. Darhk
      BO sagt nur nix über Qualität aus, oder hältst Du Endgame für den hochqualitativen Film aller Zeiten?Was JJA am BO noch wert ist sehen wir demnächst, und nein, 2 - 1,5 Mrd sind da kein Erfolg.Der Abschluss der Skywalker-Saga sollte an sich schon aufgrund seiner prestigebasierten Zugkraft das Zeug für BO Platz 1 haben.Aber wahrscheinlicher finde ich noch Öl in meinem Garten. ^^
    • Deliah C. Darhk
      Du lernst halt jeden Tag dazu. Jetzt weißt Du es. :DWhedon hat den Film zu grossen Teilen umgeschrieben und nachgedreht, Handlungsstränge und Charakterentwicklung komplett neu gestalten.JL ist zu etwa 80% ein Whedon-Film. Das heisst Whedon trägt die Verantwortung dafür.Und dieses sein Werk ist derart an der Kinokassen gefloppt, dass WB das bis dahin geltende Konzept eines in sich stimmigen Universums aufgab.Yep. Klebt an der Wand, und Whedon ist gefahren. ^^
    • Deliah C. Darhk
      Ist 'whitwashing' für dich ein akzeptablerer Begriff? Den gab es von der SJW ja sogar als Vorwurf, als Iron Fist aka Danny Rand weiß besetzt wurde. Danny Rand ist übrigens ein blonder Weisser ...Wie stehst Du dazu Shaft oder Black Panther weiß zu besetzen, oder Hector Ayala aka White Tiger?Würde mich in der Tat interessieren.Figuren kannst Du gegebenenfalls googlen.
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