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    Jetzt online schauen: Der neue (Kurz-)Film von David Lynch ist ziemlich abgefahren – und typisch verstörend
    Von Daniel Fabian — 21.05.2020 um 19:00
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    Nachdem wir „What Would Jack Do?“ Anfang des Jahres auf Netflix zu sehen bekamen, veröffentlichte David Lynch seinen nicht weniger verrückten und auch etwas verstörenden neuen Kurzfilm „Fire“ jetzt via YouTube.

    David Lynch

    Netflix-Abonnenten kamen im Januar 2020 in den Genuss von „What Would Jack Do?“ – und vor allem wer mit den Werken von David Lynch bis dato nicht wirklich vertraut war, dürfte sich womöglich gefragt haben: Ist das Kunst oder kann das weg? Denn ja, das Kreuzverhör eines Mordverdächtigen (ein Affe), der von einem zuständigen Ermittler (Lynch) in die Mangel genommen wird, ist wohl wirklich nur etwas für Cinephile, Lynch-Enthusiasten und Freunde des abseitigen Kinos.

    Auf Netflix: Das ist David Lynchs "What Would Jack Do?"

    Und genau die dürfen sich jetzt auf Nachschub freuen! Auf YouTube veröffentlichte der Regisseur von Kultfilmen wie „Lost Highway“, „Eraserhead“ oder „Blue Velvet“ jetzt seinen neuen Kurzfilm „Fire (Pożar)“, den ihr hier in voller Länge sehen könnt:

    Das ist "Fire (Pożar)"

    Lynch kündigte bereits 2015 an, gemeinsam mit dem amerikanisch-polnischen Musiker Marek Zebrowski an dem Kurzfilm zu arbeiten – daher auch der zweisprachige Filmtitel („pożar“ bedeutet übersetzt so viel wie „Brand“). Lynch selbst übernahm bei dem Animations- bzw. Zeichentrickfilm nicht nur Drehbuch und Regie, sondern lieferte darüber hinaus auch noch die Zeichnungen. Der spannende Teil des Projekts entsteht allerdings erst mit Zebrowskis Zutun.

    „Es geht in dem Experiment darum, dass ich nichts über meine Intentionen verrate und Marek die Bilder auf seine eigene Weise interpretieren soll“, so Lynch bereits im Jahr 2015 gegenüber der USC Thornton School of Music. Der Film gewinnt dadurch eine gewisse spontane Energie, mit der Lynch jenes Experiment letztlich als geglückt betrachtet. 

    Der war nämlich überaus zufrieden mit der musikalischen Wahl des Polen, der „Fire (Pożar)“ von Anfang an „auf eine bestimmte Art melancholisch und auch sehr poetisch“ empfand und mit seiner Arbeit versucht, diesen Eindruck musikalisch zu verstärken.

    Lynch war zufrieden mit der musikalischen Wahl des Polen, der „Fire (Pozar)“ von Anfang an „auf eine bestimmte Art melancholisch und auch sehr poetisch“ fand und versuchte, diesen Eindruck musikalisch zu verstärken.

    Die volle Ladung David Lynch

    Seit Oktober 2019 gibt es für Lynch-Fans übrigens die ultimative Box auf DVD und Blu-ray. In der sogenannten Complete Collection* bekommt ihr alle zehn Spielfilme der Regielegende auf einen Schlag – von „Eraserhead“ über „Der Elefantenmensch“ bis „Inland Empire“.

    Riesen-Aktion: Amazon haut gerade über 1.000 DVDs und Blu-rays billig raus

    American Film Institute
    "Eraserhead": Ein surreales Meisterwerk

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