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    "James Bond 25": Explosive Details zu "Keine Zeit zu sterben" in angeblichem Leak enthüllt
    Von Annemarie Havran — 07.06.2020 um 12:47
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    In „James Bond – No Time To Die” könnte es zu einer großen Veränderung im Leben von 007 kommen, sollten die Informationen aus diesem Leak stimmen. Achtung, es folgen mögliche Spoiler – wir warnen an der entsprechenden Stelle dann noch einmal!

    MGM

    Aktuell ist für „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben“ ein Kinostart am 12. November 2020 vorgesehen. Damit wird die Ära von Daniel Craig als Geheimagent enden – möglicherweise mit einem überraschenden Twist.

    Die Insider der Bond-Seite MI6-HQ.com haben einige Call Sheets (grob gesagt Drehpläne für einzelne Tage) von den Dreharbeiten in Italien gesichtet, die auf eBay zum Verkauf angeboten wurden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass trotz Geheimhaltungsklauseln doch immer wieder Details zu Dreharbeiten auf diese Weise leaken.

    Da zwischen der Fertigstellung des Films und dem verschobenen Start (ursprünglich März/April 2020) wegen der Corona-Pandemie gerade sehr viel Zeit liegt, haben am Dreh Beteiligte derzeit sogar noch ein größeres Zeitfenster als sonst, mit ihrem Wissen Geld zu verdienen.

    "James Bond"-Infos vom Dreh in Italien

    Natürlich kann MI6-HQ.com die Echtheit dieser Call Sheets nicht belegen, doch die dort angeblich genannten Informationen klingen plausibel – und würden für ein überraschendes Ende des 25. Bond-Abenteuers sorgen.

    In den Call Sheets soll viel über Figuren und Ereignisse aus dem Film enthüllt worden sein – wir beginnen mit einigen Informationen, die neu sind und auch schon Spoiler enthalten, aber noch nicht den angeblichen Twist:

    •  Die Figur von Billy Magnussen, ein CIA-Agent namens Ash, wird zum Höhepunkt des dritten Akts im Film gegen Bond arbeiten. Somit wird es das zweite Mal in der Craig-Ära sein, dass einer von Felix Leitners CIA-Kollegen auf der falschen Seite steht.
    •  Der Unterschlupf von Bösewicht Safin (Rami Malek) ist ein U-Boot-Bunker auf einer Insel – das war bereits bekannt, wurde aber bislang nicht offiziell bestätigt.
    •  Im Trailer sieht man Bond und Madeline (Léa Seydoux) schwimmen. Es handelt sich dabei um die Grotta della Poesia (Cave of Poetry) im italienischen Apulien.

    Dies sind einige der harmloseren Infos aus den Leals – die komplette Listung könnt ihr euch hier bei MI6-HQ.com ansehen. Wie gesagt: Wir wissen nicht, ob diese Infos echt sind, das muss an dieser Stelle betont werden!

    Doch kommen wir nun zu der ganz großen Überraschung. Achtung, ab hier folgen potenzielle Riesenspoiler!!!

    Weiterlesen nach dem Trailer auf eigene Gefahr!

     

    „James Bond – Keine Zeit zu sterben“ soll nach den üblichen drei Akten der Handlung noch einen sehr langen Epilog haben, der wohl auch die lange Laufzeit von 2 Stunden und 43 Minuten erklärt. Gegen Ende des Films wird auch eine neue Figur zu sehen sein: ein fünfjähriges Mädchen namens Mathilde.

    Lisa-Dorah Sonnet als Mathilde

    Schauen wir uns mal die bereits bekannten Zeitabläufe in „James Bond 25“ an: Vor der Titelsequenz ganz am Anfang soll im Film zeitlich direkt an „Spectre“ angeknüpft werden, Bond und Madeleine verbringen romantische Tage in Italien. Nach der Titelsequenz gibt es einen Zeitsprung von fünf Jahren: Nun lebt James Bond im Ruhestand auf Jamaica, ohne Madeleine.

    Beide treffen dann im Laufe der Handlung wieder aufeinander. Im Trailer ist zu sehen, wie Madeleine zu Bond sagt, dass sie jemand reinlegen will und warum sie ihn verraten sollte.

    Nun gibt es wohl im dritten Akt und im Epilog des Films also dieses fünfjährige Mädchen namens Mathilde, laut MI6-HQ.com gespielt von Lisa-Dorah Sonnet. Es gibt laut der Call Sheets Szenen mit ihr und Bond bzw. mit ihr, Madeleine und der neuen Figur Nomi (Lashana Lynch) auf einem Boot, und noch einige mehr, z.B.:

    •  Szene #201: Draußen, toter Baum, nebliger Wald – „Bond sieht ein Versteck“ (Bond, Mathilde)
    •  Szene #235: Draußen – „Nomi steuert mit Madeleine und Mathilde in Sicherheit, Inseln im Hintergrund“

    Wer ist also dieses Mädchen namens Mathilde, das im Finale so eine zentrale Rolle zu spielen scheint?

    Ist Mathilde ein Klon?

    Bisherige Informationen zu Bösewicht Safin legen nahe, dass er als Wissenschaftler mit Klonen experimentiert und außerdem von Madeleine besessen ist, die er als Kind aus einem zugefrorenen See rettete. Demzufolge könnte Mathilde ein Klon von Madeleine sein, den Safin erschaffen hat, um sie für sich zu haben – diesem Schluss zumindest neigen sich auch die Insider von MI6-HQ.com zu.

    Natürlich besteht auch eine kleine Möglichkeit, dass Mathilde einfach die Tochter von James Bond und Madeleine ist, doch die bereits angedeutet Obession von Safin mit Madeleine deutet darauf hin, dass es eben doch komplizierter sein könnte.

    Außerdem scheint Madeleine nichts von dem Kind gewusst zu haben, zumindest spricht sie im Trailer ja von „reinlegen“ und dass sie Bond nie verraten würde, ihm also wohl auch eher kein Kind vorenthalten würde. Die Szene auf dem Boot könnte eine Rettungsmission sein, um die kleine Mathilde aus dem Unterschlupf von Safin zu befreien, nachdem Bond und Madeleine von ihrer Existenz erfahren haben.

    Wird James Bond Vater?

    So oder so könnte der Film in seinem Epilog zeigen, wie aus James Bond ein Vater wird – entweder ist er es wirklich oder wenn Mathilde ein Klon ist, könnten sich Madeleine und er entscheiden, sie gemeinsam großzuziehen. Damit würde er dann auch endgültig aus dem Agenten-Leben aussteigen und seine Geschichte einen Abschluss bekommen – einen sehr emotionalen noch dazu, wie es Daniel Craig seinen Fans auch versprochen hat.

    Übrigens wurde so ein Handlungsstrang mit Bond als Vater auch schon in der literarischen Vorlage für die Figur von Ian Fleming angedeutet. Ganz abwegig ist die Idee also nicht.

    Wir sind extrem gespannt, ob sich diese Informationen als wahr herausstellen. Final wissen werden wir es frühestens am 12. November 2020, wenn Cary Fukunagas „James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben“ in den Kinos startet.

    "Keine Zeit zu sterben": So abgefahren hätte der neue Bond werden können

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