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    "Borat 2": Geldspenden für Fanliebling – und auch Sacha Baron Cohen legt was drauf
    Von Björn Becher — 30.10.2020 um 19:09
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    Jeanise Jones heißt der eigentliche Star von „Borat 2“. Die „Babysitterin“, die auf Borats Filmtochter Tutar aufpasst und dieser weiterhilft, erobert die Herzen des Publikums – und das spendet ihr nun reichlich Geld.

    Amazon Prime Video

    Was bei „Borat 2“ echt und was gespielt ist, wird wie schon beim Vorgänger „Borat“ nicht immer klar. So gingen viele Zuschauerinnen und Zuschauer zuerst davon aus, dass die herzensgute Babysitterin Jeanise Jones bestimmt eine angeheuerte Schauspielerin sein muss. Schließlich passen ihre Aussagen, mit der sie Borats Tochter Tutar (Maria Bakalova) die Augen öffnet und Selbstbewusstsein einflößt, einfach so perfekt in die Story des Films.

    Doch schnell stellte sich heraus, dass Jones nicht Bescheid wusste und selbst erst über ihr Mitwirken in „Borat 2“ herausfand, nachdem der Film auf Amazon Prime Video zu sehen war und sie Nachrichten bekam.

    » "Borat 2" bei Amazon Prime Video*

    Sie dachte die ganze Zeit, sie wäre wirklich Teil einer Dokumentation des kasachischen Fernsehen und die junge Frau, die für einige Zeit in ihrer Obhut war, komme aus einem rückständigen Land, wo Frauen unterdrückt werden. Sie verriet sogar, dass sie sich bis zur Auflösung noch große Sorgen um das weitere Schicksal von Tutar machte. Mit ihrer Kirchengemeinde habe sie sogar für die junge Frau gebetet.

    Fast 150.000 Dollar für Jeanise Jones

    Der Pastor jener Kirchengemeinde startete dann vor wenigen Tagen eine GoFundMe-Kampagne, da Jeanise Jones durch die Corona-Krise ihren eigentlichen Job verloren hat, nun arbeitslos ist und finanzielle Probleme hat. Er bittet darin, um Unterstützung für die Mutter von drei und Großmutter von sechs Kindern – und die Fans geben diese Unterstützung reichlich!

    Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels haben bereits über 3.300 Personen Geld gespendet. Insgesamt sind dabei rund 150.000 Dollar zusammengekommen. Doch noch mehr kommt nun von Borat persönlich…

    Sacha Baron Cohen hat weitere 100.000 Dollar gespendet. Auf Wunsch von Jones und ihrer Gemeinde wird dieses Geld allerdings nun weder bei ihr noch bei der Kirche landen, sondern soll in der Stadt für Projekte eingesetzt werden, zum Beispiel für Notunterkünfte, Essen etc.

    So ist aus „Borat 2“ nun eine ziemlich positive Sache für Jeanise Jones geworden – ganz passend für einen Film, der selbst auch überraschend positive Momente hat, wie wir in unserer FILMSTARTS-Kritik unter anderem feststellen.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Borat 2"

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