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    Neben "Venom 2": Tritt Tom Hardy auch in diesem Marvel-Blockbuster als Venom auf?
    Markus Trutt
    Markus Trutt
    -Redakteur
    Markus ist nicht nur großer MCU-Fan, sondern hat auch sonst ein Faible für Superheldinnen und -helden und ihre meist sogar noch spannenderen Widersacher*innen.

    Schon bald sehen wir Tom Hardy in „Venom 2: Let There Be Carnage“ zum zweiten Mal als titelgebenden Antihelden aus dem Spider-Man-Universum. Und früher als gedacht könnte vielleicht auch schon Venom-Auftritt Nummer 3 folgen: in „Morbius“.

    2021 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

    Dass Sony plant, ein eigenes, von Disneys MCU losgelöstes Marvel-Universum aufzubauen, ist längst kein Geheimnis mehr – schließlich hat das Vorhaben inzwischen auch schon eine offizielle Bezeichnung: das Sony Pictures Universe Of Marvel Characters, kurz SPUMC. Hier sollen verschiedene Antihelden und Bösewichte aus dem „Spider-Man“-Kosmos eingeführt werden, um auf lange Sicht dann auch auf Spider-Man selbst zu treffen.

    Den Auftakt dieser Filmreihe bildete 2018 „Venom“, der noch in diesem Jahr mit „Venom 2: Let There Be Carnage“ (Kinostart: 21. Oktober 2021) fortgesetzt wird. Dass der titelgebende Symbiont und sein Wirt Eddie Brock (Tom Hardy) Teil eines größeren Marvel-Universums sind, spielte im ersten Film noch keine wirkliche Rolle. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die Weichen für eine engere Verzahnung der geplanten Projekte gestellt werden. Dass das schon bald geschehen könnte, hat nun möglicherweise Daniel Espinosa, Regisseur des kommenden Sony-Marvel-Films „Morbius“, ausgeplaudert.

    Wie der Schwede Espinosa in einem Interview mit der in seinem Heimatland ansässigen Film-Website MovieZine nebenbei andeutete, könnte Tom Hardy einen Gastauftritt als Eddie Brock in „Morbius“ haben, der am 27. Januar 2022 in den Kinos startet.

    Meint Espinosa wirklich "Morbius"?

    Von MovieZine wurde Espinosa darauf angesprochen, wie die Arbeit mit Weltstars in Hollywood im Vergleich zum Dreh seiner früheren schwedischen Werke sei, woraufhin der Filmemacher erwiderte, dass sich das durchaus etwas seltsam und unwirklich anfühle, gerade wegen dieser großen Namen, von denen er drei dann beispielhaft nannte: „Wenn man am Set rumläuft, sehen die Aufnahmen aus wie bei einer schwedischen Produktion“, so Espinosa. „Aber wenn man sich den Zeitplan anschaut und Namen liest wie Michael KeatonJared Leto und Tom Hardy, dann fühlt es sich wirklich cool und sehr aufregend an.“ (Übersetzung via The Direct)

    Da die Frage recht allgemein im Hinblick auf Espinosas Karriere formuliert war, könnte es sein, dass sich seine Erwähnung von Tom Hardy gar nicht auf die Arbeit an „Morbius“, sondern den Dreh von „Kind 44“ aus dem Jahr 2015 bezieht, in der der Regisseur unter anderem mit Hardy zusammengearbeitet hat. Dass er Hardy aber in einem Atemzug mit Leto und Keaton erwähnt, lässt allerdings schon eher vermuten, dass er hier direkt über „Morbius“ redet und sich hinsichtlich eines Auftritts von Tom Hardy tatsächlich ein wenig verplappert hat – zumal das Gespräch schon in der Frage davor auf das Thema „Morbius“ gelenkt wurde.

    Jared Leto verkörpert in „Morbius“ bekanntlich den titelgebenden Wissenschaftker, der nach einem fehlgeschlagenen Experiment vampirartige Züge entwickelt. Der erste Trailer zum Film hat derweil enthüllt, dass auch Michael Keaton einen Auftritt haben wird – womöglich als alternative Version seines Bösewichts Vulture aus dem MCU-Blockbuster „Spider-Man: Homecoming“.

    Dass in „Morbius“ auch Hardy zumindest für eine Szene (möglicherweise auch nur eine Abspannszene) als Eddie Brock und/oder Venom vorbeischaut, um den Aufbau des SPUMC voranzutreiben, ist jedenfalls alles andere als abwegig.

    SPUMC-Aufbau schon in "Venom 2"?

    Vielleicht unternimmt Sony aber auch schon in „Venom 2“ weitere Schritte zum SPUMC-Ausbau und streut Anspielungen ein, die auf ein größeres Ganzes und eine Verbindung zu „Morbius“ verweisen.

    Es ist sogar vorstellbar, dass Espinosa die angedeutete Szene mit Tom Hardy und Jared Leto gar nicht für seinen Film „Morbius“, sondern für Andy Serkis‘ „Venom 2“ gedreht hat und wir sie schon dort etwa als Abspannszene sehen könnten. Schaut man etwa ins MCU, ist es nämlich gar nicht so ungewöhnlich, dass hinter solchen Querverweis-Szenen in Comic-Blockbustern mitunter die Regisseure des Films stecken, auf den dort angespielt wird (so stammt etwa die Post-Credit-Szene aus „Iron Man 2“ von „Thor“-Regisseur Kenneth Branagh).

    Und was ist mit Spider-Man?

    Aber auch wenn Venom und Morbius tatsächlich schon bald aufeinandertreffen und mit „Kraven The Hunter“ für 2023 dann der nächste Sony-Marvel-Bösewicht bzw. -Antiheld in Stellung gebracht wird (gespielt von Aaron Taylor-Johnson), bleibt noch offen, wie genau letztlich Spider-Man ins Spiel kommen wird. Sony stellte nämlich bereits in Aussicht, dass man hierfür keinen neuen Spider-Man-Darsteller casten würde, sondern tatsächlich MCU-Spinne Tom Holland auch im SPUMC den Wandkrabbler verkörpern soll.

    Nun bleibt abzuwarten, ob Holland einfach zwei verschiedene Inkarnationen desselben Helden parallel spielen wird (einmal im MCU und einmal im SPUMC) oder ob Holland nach seinem nächsten Spidey-Abenteuer „Spider-Man: No Way Home“ (Kinostart: 16. Dezember 2021), das Sony wieder gemeinsam mit Disney realisiert, dem MCU gar den Rücken kehrt und gänzlich ins SPUMC wechselt – etwa über das nun allmählich ins MCU Einzug findende Multiversum und dessen unzählige Parallelwelten. Entscheidende Hinweise darauf wird Ende des Jahres sicherlich auch „No Way Home“ liefern, in dem Hollands Peter Parker auf die früheren Spinnenmänner Tobey Maguire und Andrew Garfield treffen soll.

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