Im Golden Gate Park wird die achtjährige Josephine (Mason Lily Reeves) Zeugin eines Verbrechens, das sie nachhaltig erschüttert. Als Reaktion auf das Erlebte greift sie aus Selbstschutz zu Gewalt. Die Folgen des Traumas wirken sich auch auf das Familienleben aus und stellen ihre Eltern vor große Herausforderungen. Getrieben von dem Wunsch nach Gerechtigkeit setzen sie alles daran, einen Weg zu finden, der ihrer Tochter und ihnen selbst wieder ein Gefühl von Sicherheit ermöglicht.
1,0
schlecht
Josephine
Kalkulierte Qualen
Von Michael Bendix
„Soft & Quiet“ hat Regisseurin Beth de Araújo ihren ersten Langspielfilm von 2022 genannt. Darin erzählt sie von einer Gruppierung neonazistischer Frauen, die in einem Spirituosenladen einen Streit mit zwei asiatisch-amerikanischen Frauen vom Zaun brechen, sie nach Hause verfolgen und quälen – all das konsequent aus Täterinnen-Perspektive, in Echtzeit und ohne einen einzigen Schnitt. Ein solches Kino wird dann gerne als „Schlag in die Magengrube“ bezeichnet. Aber warum? Und für wen? Durch die gimmickhafte Inszenierung, die karikatureske Zeichnung der Rassistinnen und die gleichzeitige Reduktion der Opfer auf eine reine Funktion als Leidensträgerinnen blieb von dem kalkuliert skandalösen Konzept nicht viel mehr übrig als ein sadistisches Planspiel ohne Ziel oder größere Idee.Auch „Josephine“ – der auf dem Sundance Film Festival mit gleich zwei großen Preisen bedachte zweite Film von Beth
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Produktionsland
USA
Verleiher
Plaion Pictures
Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Englisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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