Neueste Kritiken: Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers
Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers
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Flo Lev
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Veröffentlicht am 23. Dezember 2024
Puh, also der Dritte war schon anstrengend. Nachdem es es bei den ersten beiden noch um die Dynastien Altägyptens ging, sind wir diesmal in China dem ehemaligen brutalen Kaiser auf den Fersen. Das Ganze wirkt aber sehr aufgesetzt und erzwungen. Ohne große Mühe stehen alle möglichen Toten auf und kämpfen untereinander und natürlich gegen Brandon Fraser und seine Familie. Wie gesagt, alles etwas zu weit hergeholt und ohne Erklärung oder Spannungsaufbau. Das hat Indiana Jones knapp 30 Jahre früher tausend Mal besser hingekriegt.
Leider war die ursprüngliche Schauspielerin von Evie nicht mehr dabei, sie ist soooo toll. Der Ersatz hat es gut gemacht, aber ohne die ursprüngliche Evie ist es irgendwie nicht mehr dasselbe. spoiler:
Mumien in China? Das ist erstmal gewöhnungsbedürftig. Genauso gewöhnungsbedürftig wie Maria Bello die in diesem Film in die Rolle von Evelyn O'Connell schlüpft die bisher von Rachel Weisz gespielt wurde - die wohl guten Grund hatte, diese Rolle nicht noch einmal zu spielen. Denn dafür hat das Drehbuch schlicht und einfach zu wenig zu bieten und lässt den Charme und den Spass der ersten beiden Filme vermissen. Vielmehr fühlt sich der dritte Ableger der Filmreihe wie ein Mix aus altbewährtem asiatischen Martial Arts-Film an mit einigen Versatzstücken der beiden ersten 'Mumie'-Filmen.
Die Mischung geht hier also nur zum Teil auf und auch Brendan Fraser, der als Vater eines erwachsenen Sohnes unpassend wirkt, kann über die Schwächen des Films nicht hinwegtäuschen.
Da wird ein Traum wahr – zumindest für einen, nämlich für Brendan Fraser. Der ist mit den ersten beiden Filmen bekannt geworden und murkst sich seitdem durch durchschnittliche Rollen in meist durchschnittlichen Filmen, daher ist es sicherlich eine Wohltat für ihn daß er hier wieder in seine Stammrolle zurückkehren darf. Aber eigentlich spricht sonst nichts dafür: Stephen Sommers sitzt nicht mehr auf dem Regiestuhl, Filmpartnerin Rachel Weisz wird durch die deutlich uninteressantere Maria Bello ersetzt und die Story der ersten beiden Filme ist eigentlich abgeschlossen. Aber gut, bei Sequels kriegt man schon irgendwie ne Möglichkeit hin, hier auch: die neu aufgeweckte Mumie ist eben nicht mehr Imothep sondern ein chinesischer Terrakotta Fiesling, anstelle von Sandstürmen gibt’s Schneelawinen und auch für alles andere gute aus den Vorgängern findet man hier ne irgendwie konstruierte Variante. Also vergehen zwei actionreiche und laute Stunden voller effektreichen Sequenzen die zwar topp gemacht sind, aber zu keinem Zeitpunkt irgendwie überraschen oder was neues bieten können. Instant Kino, wie ein Fertiggericht. Den größten Klopper finde ich allerdings daß dieser Film inhaltlich 26 Jahre nach dem Original spielt, Fraser aber irgendwie um keinen Tag gealtert ist. Aber an diesen und anderen Dingen sollte man sich nicht aufhängen – da bringts mehr das Hirn auszuschalten und Spaß zu haben. Bleibt nur zu hoffen dass der Schluss nicht wirklich das Intro für eine vierte Runde bilden soll.
Fazit: Künstlich konstruierte Fortzsetzung, überraschungsfrei und unoriginell, aber doch laut, bunt und im Kern vergnüglich
Vielleicht nicht ganz so spritziger , witziger , spektakulärer wie die beiden hervorragenden Vorgänger , aber immer noch ein guter , cooler , spannender Abenteuerfilm mit glänzenden Effekten und aussergewöhnlichen Tricks. Brendan Fraser führt die ganze Riege wieder gekonnt souverän an , Rachel Weisz wurde durch Maria Bello gut ersetzt und alle kämpfen sie gegen Jet Li als bösen Drachenkaiser. Top Action Abenteuerfilm mit grandiosen Tricks.
Ja und wieder üerzeugt Brandon Frazer als Mumienkiller! Dieses mal zwar witziger Weiße in China aber macht nix. Die Mumie ist wie immer mit viel Geschichte und Action gepackt und vorallem coolen Sprüchen! Jet Li als Kaiser Han ist großartig. Die Maske und der Sound den rausbringt, sieht unglaublich echt aus und vorallem im Kino. Die Mumie ist natürlich nicht für alle gemüter. Man muss schon ein wenig Interesse für Geschichte mit nehmen. Leider war dieses mal nicht Rachel Wize als Frazers Frau mit an Bord. Die Neue passt nicht wirklich dazu, da Frazer und Wize wirklich toll in den anderen beiden Teilen harmoniert haben. Das ist trotzdem kein Beinbruch und der Film macht rießen spaß anzuschauen.
Das war wohl nichts. Rachel Weisz hat schon gewusst warum sie nicht noch einmal unterschrieb. Auch wenn der Plot nun in Asien angelegt ist, kennt man trotzdem schon alles, zumal die Geschichte noch etwas hahnebüchender ist als man es aus den Vorgängern kennt. Die Effekte können nicht immer überzeugen, da wäre in der heutigen Zeit mehr Qualität drin gewesen. Die Oneliner der Protagonisten stechen nicht mehr, ganz anders als in den beiden Vorgängern. Jet Li bekommt eigentlich kaum Spielzeit, er hat die meiste Zeit eine Steinschicht vor dem Gesicht. Irgendwie macht die dritte Mumie so ziemlich nichts richtig, oder gut genug, dass man sich gut unterhalten fühlt. Der schlechteste und hoffentlich letzte Teil der Reihe.
Die Mumie und die Mumie kehrt zurück sind auch heute noch unter den Top Ten meiner Lieblingsfilme. Damals hatten sie Charme, spannung und eine monsterpackung Humor. In die mumie und das Grabmal des drachenkaisers kommt jetzt allerdings ein neuer Aspekt dazu : "Ägypten ade und willkommen in China !". Auch in dem bereits drittem Abenteuer spielen die alten schauspieler wieder mit und verleihen dem Film wieder seinen damaligen Charme. Einzig und allein Rachel weisz ( meine absolute lieblingsschauspielerin ) wurde ausgetauscht, was ich sehr schade finde. Schade ist auch etwas die Handlung, da diese oft zu vorhersehbar und zu spannungsarm daherkommt. Gut geraten dagegen sind die tollen Kulissen, die einfach nur bezaubern. Die special Effects wirken teilweise allerdings recht billig , was die armosphäre etwas trübt. Fazit : wer die Vorgänger mochte , wird auch diesen Film mögen, wer die vorgänger allerdings nicht mochte wird den Film zutiefst hassen. Charmantes Abenteuer für den Popcorn-abend zwischendurch !
Wurden wir nicht schon einmal im dritten Teil einer abenteuerlichen Filmreihe in den geheimnisvollen fernen Osten entführt? Nicht nur "Fluch der Karibik 3", auch Indiana Jones lässt grüßen. Alles in allem ist in "Die Mumie 3" nichts zu finden, was man nicht schon mal so oder so ähnlich gesehen/gehört hat. Das allein bringt einen Film glücklicherweise noch nicht zum scheitern. Aber das ist ja noch nicht alles. Der plötzliche Besetzungswechsel für die Rolle der Evelyn O'Connell (Maria Bello passt leider weniger gut) lässt schon böses ahnen...
"Jetzt geht das schon wieder los" stöhnt Hauptfigur Richard O'Connell (Brendan Fraser). Eine recht treffende Beschreibung des Ganzen. In diesem Stil fallen noch ein paar weitere Sprüche, man wollte wohl gar nicht erst verstecken, dass es sich (nur) um einen Aufguss einer Erfolgsstory handelt. Das Publikum wird mit mittelmäßigen Dialogen, die stellenweise ins Peinliche abdriften und vor Klischees strotzen, ein paar flachen Witzen, etwa zwei Lachern und einer Flut ansehnlicher CGI-Effekte gefüttert.
John Hannah alias lustiger Onkel Jonathan wird eine besondere Ehre zuteil. Er ist für die pseudowitzigen und überflüssigen Statements wie "So einen Diamanten hätte ich auch gern" und "Was für ein widerliches, sonderbares dreiköpfiges Monster" zuständig. Einer muss es ja sagen? Falsch! Es hätte nicht geschadet ein paar mal mehr nur Bilder für sich sprechen zu lassen. Soll heißen: Die sympathischste Figur im Film ist eine Kuh, und diese wird leider schon sehr früh in die Freiheit, und damit aus dem Film, entlassen.
Je nachdem wie leicht der Kinobesucher abzuspeisen ist, lässt sich dem neuen Mumien-Abenteuer beachtlich viel Banalität nachweisen. Das Auftreten der Yetis dürfte schon mancherorts für Stirnrunzeln sorgen. Spätestens der dreiköpfige Drache bringt dann den Beweis dafür, dass die Drehbuchautoren ihre Geschichte munter zusammengeschustert haben wie es gerade passte, ohne groß über neuartige Ideen zu grübeln. Welcher Filmfan bitte ist mit den eben genannten Kreaturen nicht schon längst vertraut? Man kann es sich auch etwas leichter machen, für genügend Explosionen etc. ist ja gesorgt.
"Die Mumie - Das Grabmal des Drachenkaisers" ist banales Popcornkino für die breite Masse, vielleicht für einiges Schmunzeln gut, aber nicht zuletzt erschreckend flach bis peinlich.