Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft
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Lemmiblog
Lemmiblog

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4,5
Veröffentlicht am 27. April 2026
WO KOMMEN DIE ZWIEBELN HER?

Professor Parker findet nachts am Bahnhof einen Welpen, Hachi. Seine Frau findet das eher mittel prächtig, vorallem wenn der Hund beim Liebesspiel an ihren Füßen leckt. Also verteilt Parker Flugblätter und sucht nach dem Besitzer. Blöd nur, je mehr Zeit vergeht, desto klarer wird, dass Hachi längst angekommen ist.

Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft von 2009 geht ca. 90 Minuten und ist ab 0 Jahren freigegeben. Wir haben hier ein Drama nach der wahren Geschichte von Hachikō, die auf Ereignissen aus den 1930er Jahren basiert. In der Hauptrolle Richard Gere, der dem Film sofort Wärme und Herz gibt. Das funktioniert deshalb so gut, weil der Film nie künstlich auf Tränendrüse drückt. Er zeigt einfach Bindung, kleine Gesten ,Rituale, Alltag und genau dadurch trifft er härter als mancher überinszenierte Drama-Hammer. Hachi wächst einem sofort ans Herz. Nicht, weil er Kunststücke macht oder dauernd „witzig süß“ sein muss, sondern wegen seiner stillen Art. Auch Parker ist wunderbar geschrieben. Wenn Richard Gere auf dem Boden herumkrabbelt, um dem Hund das Ballholen beizubringen, ist das nicht kitschig, sondern ehrlich. Selbst Nebenfiguren wie der Hotdog-Verkäufer oder der Bahnhofsaufseher bekommen kleine Momente. Dann kommt der Teil, wegen dem man Taschentücher besser griffbereit haben sollte, Hachi wartet jeden Tag am Bahnhof auf Parker. Immer zur selben Zeit beim selben Zug. Als Parker plötzlich stirbt und nicht mehr zurückkehrt, endet dieses Ritual für alle, nur nicht für Hachi. Bei Wind, Wetter und mit älter werdenden Augen wartet er weiter. Nicht auf einen Besitzer, sondern seinen Freund.
Das ist der Punkt, an dem der Film nicht mehr nur traurig ist, sondern Größeres erzählt, Treue ohne Bedingungen.
Das Finale, wenn beide wieder vereint werden, trifft dann endgültig.
Unterm Strich ein Film voller Herz, Wärme und ehrlicher Emotionen. Wer Tiere liebt, wird heulen. Wer keine Tiere liebt, wohl auch und wer gar nichts fühlt, sollte prüfen lassen, ob noch Strom auf der Leitung ist.

9/10 Punkten. Noch heute steht am Bahnhof in Shibuya eine Statue von Hachikō. Neun Jahre warten ist mehr als Gewohnheit. Das ist Liebe in treuester Form.
Luckeyluke
Luckeyluke

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5,0
Veröffentlicht am 30. Juni 2023
Schöner Film, echte Geschichte aber oft traurig. Das echte Spielt im neunzehnten Jahrhundert und ist sehr gut nachgespielt. spoiler: Das einzige, was ich schade finde, ist das der Happy End so mäßig ist.
Christian Alexander Z.
Christian Alexander Z.

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4,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2022
Startet der Feel-good - Film doch eher klischeehaft, so kann er sich davon nach 2/3 lösen und rechtfertigt den tollen Cast. Für den 24.12. war das genau der richtige Film. Sehr gut gemacht!
Jan J.
Jan J.

75 Follower 268 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2021
Wirklich sehr ergreifende Geschichte nach einer wahren Begebenheit.
Einer der besten Filme, die ich überhaupt gesehen habe.
Kann ich nur jedem empfehlen.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2017
Ein zu tränen rührender und subtil in Szene gesetzter Feel-Good-Film mit guter Besetzung und unaufgeregter Erzählweise. 7/10
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.854 Follower 5.037 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. August 2017
Paradox: ein Film der eine wahre Geschichte erzählt und dabei doch zu schön ist um wahr zu sein. Die Erklärung: die Sache daß ein Hund 9 Jahre lang nach dem Tod des Herrchens jeden Tag zum Bahnhof gelaufen kam um trotzdem auf ihn zu warten spielte sich in einer japanischen Kleinstadt irgendwann in den 20er Jahren. Der Film adaptiert dies, verlegt die Sache ins hier und jetzt und gibt Richard Gere mit der männlichen Hauptrolle endlich mal wieder eine sehr schöne Rolle. Und irgendwie sind in dieser Welt alle gut, alle verständnisvoll und alle ganz doll lieb – viel netter und lieber und toller als sie es in der Wirklichkeit gewesen sein können. Das sind eben diese typischen amerikanischen Heile Welt Streifen die eine Welt vorgaukeln in der jeder gut ist und sich alle ganz ganz furchtbar doll lieb haben – gibt’s in echt so nicht, aber schön wärs doch. Und so kann man einen zwar traurigen, aber irgendwo doch sehr sehr schönen Film genießen dessen permanente traurige Klaviermusik einen mitunter etwas runter zieht.

Fazit: Richard Gere kommt auf den Hund was aber kein dumpfer Klamauk sondern bitteres Drama ist und eine zuckersüße Welt zeigt die zu schön ist um wahr zu sein!
thomas2167
thomas2167

707 Follower 582 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 5. April 2014
Hachiko ist ein wunderschöner , realistischer Tierfilm wo so richtig ans Herz geht. Hachi , der vierbeinige Hauptdarsteller in Lasse Hallströms Tierdrama ist so süss , so treu und so putzig - genial. Er passt wunderbar in den Film. Der ist genau das Richtige so zur Vorweihnachtszeit , der einmal eine richtig heile Welt und eine traumhaft glückliche Familie zeigt. Und das alles ist nach einer wahren Begebenheit in Japan nacherzählt. Feinfühlige Tragikomödie über eine unbedingte Liebe , die über den Tod hinausgeht – ein Muss für Hunde bzw Tierliebhaber. In der zweiten Hauptrolle sieht man Richard Gere , dessen Darstellung ist wohltuend zurückhaltend. Wunderschöner Tierfilm zum mitschluchzen - Taschentücher raus ;-) !
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 16. Januar 2014
Ich muss sagen das dies einer von wenigen filmen ist wo sogar ich feuchte augen bekommen habe.

Ich finde die story einfach sensationell nicht nur das er auf eine wahren geschichte beruht sondern wie das in den film eingebaut worden ist einfach nur grossartig.

Ich wünsche mir für die zukunft das es mehr solche filme gibt wie Hachiko
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 31. Dezember 2013
Ein herzzerreißender Film der einen bis zur letzten Sekunde mit nimmt.
Bei diesem Film würd die Dramatik durch Elemente einer wahren Geschichte untermauert.
Daher kann man nicht von einer übertrieben Dramatik sprechen da es auf wahren Ereignissen basiert.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 31. Dezember 2013
Ein sehr gut erzählter Film mit einem Wahren Hintergrund. Dazu hervorragende Schauspieler und gut unterlegte Musik ergeben ein gelungenen Film der, wegen seiner starken Dramatik, kein Weibliches Auge trocken lässt. Titanic ist ein scheiß da gegen:)
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