City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit: Kritiken
City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit
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nerii
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3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
es geht. Mich hat es nur gestört, dass der Film meist dunkel ist, also man kann nicht so richtig erkennen was da grad passiert. Aber im Großen und ganzen ein schöner Abenteuerfilm. Story ist auch ok.
Man nehme die Grundidee von 'Flucht ins 23. Jahrhundert', mische eine Portion 'Die Goonies' dazu, rühre für die Bauten noch etwas von 'Das fünfte Element' darunter und die meisten Bewohner lässt man ähnlich schrullig bis ahnungslos dastehen, wie die Bewohner von Whoville aus 'Der Grinch'.
Das ist zwar nicht wirklich kreativ, funktioniert aber ganz passabel und frei nach dem Motto "Lieber gut geklaut als schlecht selbst gemacht".
So schaut man gemütlich zu, wie sich die vorhersehbare Geschichte entwickelt, ohne Überraschungen aber auch ohne großes Gähnen.
Die Schauspieler liefern eine gute Arbeit ab, Bill Murray spielt wie gewohnt sich selbst und es bleibt eigentlich nur die Frage, warum Maulwürfe die Größe von Kleinbussen erreichen und Motten ebenfalls riesig sind. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass diese Frage dann in der Fortsetzung geklärt werden wird und nehme es mal so hin.
Mein Fazit:
Ein Film für Kinder, den man nicht gesehen haben muss, der aber als Snack für zwischendurch recht appetitlich daherkommt.
In einem Punkt setzt dieser Film wirkliche Maßstäbe: bei der Synchronisation. Denn es spielen in Nebenrollen Bill Murray und Tim Robbins mit die beide Stimmen haben die nicht mal ansatzweise so klingen wie ihre üblichen und das dreht beim Zuschauen echt den Magen um. Aber das ist nur ein kleines Detail eines viel größeren Films den ich irgendwie als actionfreie Variante der „Insel“ verstehe, wenn es auch hier keine Klone sind sondern „normale“ Menschen die erkennen daß ihre Welt in der sie leben nicht echt ist und sich gegen das System stellen um auszubrechen. Das hat ein paar rasante Actionanteile zur Folge und einige recht klischeehaften, aber spannenden Nebenhandlungen bis hin zum eindeutigen Ende. Leider spielt das alles in einer komplett trostlosen, düsterem Atmosphäre die zwar paßt, aber den Spaß am Film an sich etwas dämpft.
Fazit: Story ist zwar bekannt, aber der Ausbruch aus der eigenen Welt ist kurzweilig und spannend geraten!
Ein echt voll toller und genialer Film! Finde ich echt gut gelungen. Die Stadt unter der Erde war wirklich echt gut gebaut und der Sonnenaufgang am Schluss war wirklich sensationell! Was mir am besten gefallen hat war das beide das Ziel hatten die Welt zu retten, aus der Erde rauszukommen. Es war ein sehr gefährlicher Plan aber sie haben nie aufgegeben und sich durchgesetzt. Es einfach beschlossen zu tun egal wie riskant es war.
Der Film beruht auf einem Kinderbuch und das merkt man ihm auch an. Die Inszenierung ist fröhlich-leicht, fast ein bisschen märchenhaft. Selbst wenn das Setting eigentlich eher düster ist, so merkt man davon im Film nicht viel, die Probleme und Konflikte der Gesellschaft, die komplett unter der Erde lebt, werden bestenfalls angeschnitten, jedoch zu keinem Zeitpunkt irgendwie konstruktiv diskutiert. Und warum die Menschheit (oder diese eine Stadt?) sich unter die Erdoberfläche verzogen hat, bleibt auch irgendwie unklar, dadurch verliert das Ganze natürlich enorm an emotionalem Gewicht und Dramatik. Aus irgendwelchen Gründen ist alles im Moment aber irgendwie instabil, es rumpelt immer mal wieder, das soll als Motivation genügen, dass die Jugendlichen nach einem Ausweg oder Weg nach oben suchen.
Diese Suche der beiden ist ein wenig so angelegt, wie Indiana Jones oder auch wie Robert Langdon in den Dan Brown-Filmen, ohne jedoch jemals deren Intensität oder Raffinesse zu erreichen. Tatsächlich bleibt die Story hier eher belanglos und uninteressant, was irgendwie schade ist, da das Ausgangsszenario ja erstmal ziemlich interessant ist. Nur leider wird da eben nicht viel draus gemacht. Dabei ist das Setdesign eigentlich ganz cool und stylish, die Setpieces sind oft auch sehr liebevoll arrangiert. Dann wird das Ambiente aber auch immer wieder von gruselig schlechter CGI gekillt, . dieser komische Maulwurf…
Schauspielerisch hat „City of Ember“ auch nicht allzu viel zu bieten. Bill Murray spielt ziemlich lustlos, diese Rolle als Arschloch-Bürgermeister will auch gar nicht zu ihm passen. Toby Jones liefert eine ganz passable Leistung, hat aber wenig Screentime. In ebenso kleinen Nebenrollen finden wir noch Tim Robbins und Martin Landau, die aber ebenfalls aufgrund kurzer Screentime keine wesentlichen Akzente zu setzen vermögen. Und dann haben wir da noch die Protagonisten: Harry Treadaway wirkt irgendwie viel zu alt für die Rolle und hat mich aber auch zu keinem Zeitpunkt irgendwie überzeugt. Und die fantastische Saoirse Ronan kann gleich zu Beginn mit ihrer quirligen und fröhlichen Art begeistern, ist aber natürlich mit einer so platten Rolle wie sie sie hier vom Drehbuch bekommen hat, gnadenlos unterfordert und eigentlich verschwendetes Talent. Dennoch ist sie der einzige Lichtblick in diesem ansonsten eher belanglosen Film. Für ein Upgrade zu einem wirklich guten Film reicht das aber nicht.
FAZIT: Ziemlich belangloses und bedeutungsloses Teenie-Abenteuer, das außer einem stylishen Setdesign und einer wunderbaren Saoirse Ronan eigentlich nichts zu bieten hat. Eine wirkliche Empfehlung kann ich nicht aussprechen.