Doctor Strange
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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2,5
Veröffentlicht am 12. April 2026
Das „Ant-Man“-Dilemma...

Marvel hatte 2016 mit „Civil War“ den vermutlich besten Film des MCUs abgeliefert, zumindest in meinen Augen. Der inoffizielle und deutlich bessere Avengers-Film hatte Vieles, was Marvel bis dahin fast immer fehlte: Starke Figuren und eine Story, die tatsächlich fesselnd ist und Konsequenzen hat. Danach sollte im selben Jahr jedoch der nächste Superheld eingeführt werden: „Doctor Strange“. Wieder eine skurrile und unbekanntere Figur aus dem Superhelden-Universum, aber „Guardians of the Galaxy“ hatte ja gezeigt, dass dieses Konzept aufgehen kann. „Doctor Strange“ jedoch konnte diesen Erfolg leider nicht verbuchen und leidet und dem „Ant-Man“-Syndrom… Doch eins nach dem anderen.

Der erfolgreiche und selbstverliebte Neurochirurg, Steven Strange, erleidet durch einen Autounfall schwere Brüche in den Händen. Auch nach langer Reha gelingt es ihm nicht seine Arbeit wieder auf zu nehmen. Als er jedoch von einem ehemaligen querschnittsgelähmten Patienten erfährt, dass dieser plötzlich wieder laufen konnte, will er das dieses Geheimnis erfahren und landet in Kathmandu. Dort trifft er auf einen mysteriösen Bund, bestehend aus Magiern, die deutlich mehr tun als Krankheiten zu heilen…

Regie führte hier Scott Derrickson, der vorher viel plumpen Horror-Kram gedreht hat (. die „Sinister“-Teile). Typisch für Marvel: Man heuerte einen eher unbekannten Genre-Regisseur an, der dem Franchise zu neuer Frische verhelfen sollte. Doch „Doctor Strange“ bleibt leider sehr blass, wie auch „Ant-Man“ ein Jahr zuvor. Und das hat sehr ähnliche Gründe…

Das größte Problem, ist die inhaltsleere Story! Eigentlich gibt es sehr viel Inhalt, eine neue Welt wird mit den mystischen Magiern aufgemacht, es gibt kosmische Endbosse und spannende Ideen, wie die Spiegeldimension. Doch das alles wird uns in einer langweiligen, vorhersehbaren und emotionslosen Art präsentiert. Keine der Figuren hat wirklich Charme, alle bleiben unfassbar blass, selbst Strange als Protagonist bleibt über weite Strecken sehr unsympathisch. Seine forcierten Momente, in denen er sich reflektiert, sind eben nicht mehr als forciert. Alle typischen und ausgelutschten Klischees aus dieser Art von Film sind vertreten: Die weise Mentorin, die verbal alles in bedeutungsschwangeren Rätseln verpackt, der blutleere Bösewicht, der seinen Plan schön brav vorträgt, bevor es zum Kampf kommt und die obligatorische Freundin des Helden, die aber praktisch keine Rolle spielt. Es gibt ein paar Lichtblicke, wie etwa die witzige Idee für das Finale, in dem Strange gegen den Oberboss „kämpft“. Hier hat das Script zumindest einen Funken Esprit, auch wenn das alles vorne und hinten keinen Sinn ergibt. Auch ist das Ambiente einer mystischen Gilde, die mit Zauberei arbeitet, sehr erfrischend für das sonst eher futuristische Marvel-Universum. Viel mehr kann uns der Film aber inhaltlich nicht bieten.

Auch der Cast, der auf dem Papier beeindruckend wirkt, kann dem Ganzen nicht helfen. Benedict Cumberbatch ist ein toller Darsteller, genau so wie Mads Mikkelsen, Tilda Swinton und Chiwetel Ejiofor. Aber man merkt ihnen allen an, wie sehr sie mit dem schlechten Drehbuch kämpfen. Dieses wurde übrigens von Derrickson mitgeschrieben. Ihm zur Seite standen C. Robert Cargill und Jon Spaihts. Letzterer hatte zumindest später Erfolge mit seinem Script für Villeneuves „Dune“-Verfilmungen. Hier jedoch ist einfach alles misslungen: Man glaubt keiner Figur ihre Sätze, die Story wirkt gehetzt und erzählt uns Vieles, statt es zu zeigen (klassische Drehbuch-Falle!).

Wenn wir uns aber die technischen Aspekte von „Doctor Strange“ ansehen, seh ich persönlich deutlich mehr Potential: Die Effekte sind größtenteils echt großartig. Ja, die Szenen, in denen Strange und Co in der Astralwelt herumschwimmen und kämpfen, sehen albern aus, aber die Verfolgungsjagden in der Spiegelwelt sind ein Augenschmaus! Hier kann der Film endlich mal seine wilde und ungehemmte Seite zeigen, zumindest optisch.

Und auch der Score ist wirklich toll! Bis dato war die Musik in Marvel-Filmen immer etwas unterwältigend, aber dieses Mal durfte Michael Giacchino ran und der verlieh dem Doctor ein wirklich cooles Hauptthema und einige starke Actiontracks. Eine Schande, dass Giacchinos Arbeit in späteren Filmen nicht mehr genutzt wurde, dafür durfte er aber die neuen „Spider-Man“-Filme übernehmen.

Fazit: Und genau das waren auch die Probleme von „Ant-Man“. Zwar ist Scott Lang aka Ant-Man deutlich sympathischer als der Doctor, aber im Grunde litt der Film unter einer einfallslosen Story, einem beleidigend, langweiligen Bösewicht und fehlenden Emotionen. Dafür waren Optik und Musik jedoch sehr stark. Und so ist es auch bei „Doctor Strange“. Ironischerweise ist Stephen Strange in den späteren „Avengers“-Filmen deutlich besser geschrieben, wie auch Ant-Man. So gibt es auch hier wieder das Problem, dass man diesen Film zwar sehen sollte, um etwas Background für die finalen „Avengers“-Filme zu haben, aber dafür auch viel langweiligen und nichtssagenden Blödsinn ertragen muss. Immerhin kann man sich vielleicht an hübschen Effekten und einem guten Soundtrack ergötzen...
Casey 08
Casey 08

14 Follower 994 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 12. März 2026
Scott Derrickson kriegt es einfach nicht hin einen Film über 3 Sternen zu machen. Hier versucht er sich an einem Marvelfilm den ich nicht besonders mag. Doctor Strange ist für mich eine uninteressante Figur die abern inem guten Schauspieler gespielt wird. Die Effekte sind fantastsich und etwas Spaß ist auch mit drin aber dafür ist der Film total langweilig, hat ein schlechtes Ende und manchmal hat man wieder den CGI-Overkill. Manche Sachen sind hier wirklich nicht schlecht und der Cast kann sich auch sehen lassen mit Mads Mikkelsen ode rauch Scott Adkins. Er ist für mich der zweitschlechteste Film der MCU Phase 3 aber richtig schlecht ist er keinesweges.

Insgesamt ist es ein solider Film mit ein paar netten Momenten, tollem CGI und guten Cast.
hallidalli
hallidalli

82 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 29. September 2025
Film ist ok aber bietet inhaltlich nichts neues zu den bisherigen Marvel Filmen (Stand: 2016). Seht Euch Strange bis GANZ zum Schluss an, es kommen 2 Abspann-Film-Clips.
Maddin
Maddin

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4,0
Veröffentlicht am 24. August 2025
Mit Doctor Strange öffnet Marvel ein völlig neues Kapitel im Cinematic Universe und entführt das Publikum in die mystische Welt der Magie und alternativen Dimensionen.

Im Mittelpunkt steht der brillante, aber arrogante Neurochirurg Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch), dessen Karriere nach einem schweren Unfall in Trümmern liegt. Auf der Suche nach Heilung stößt er auf eine verborgene Welt voller Zauberei und entdeckt seine Berufung als Meister der mystischen Künste.

Der Film überzeugt vor allem visuell: Verschachtelte Städte, sich drehende Dimensionen und spektakuläre Zauberduelle erinnern an einen psychedelischen Trip – ein echtes Highlight der MCU-Optik. Die Actionszenen sind kreativ, dynamisch und heben sich angenehm von klassischen Superheldenkämpfen ab.

Cumberbatch brilliert in der Hauptrolle und verleiht Strange die nötige Mischung aus Arroganz, Intelligenz und späterer Demut. Auch Tilda Swinton als geheimnisvolle „Älteste“ sorgt für starke Auftritte. Schwächen zeigt der Film beim Antagonisten Kaecilius (Mads Mikkelsen), der trotz charismatischer Besetzung relativ blass bleibt.

Trotz klassischer Origin-Story-Elemente gelingt es dem Film, durch Humor, Selbstironie und visuelle Innovation frisch zu wirken und die Tür für spannende neue Geschichten zu öffnen.

Fazit:
Doctor Strange ist ein visuell überwältigendes und clever inszeniertes Abenteuer mit einem charismatischen Hauptdarsteller. Ein starker Einstand für die mystische Seite des MCU – und ein Film, der zeigt, dass Magie genauso fesselnd sein kann wie Superkräfte.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 355 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 22. April 2023
An sich ein spannender Film, der auch gelungen ist. Mir hat der Film gefallen, aber nicht vom Hocker gerissen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 22. Mai 2022
Ahmad Harhash is an indian television actor he was born on July 20 2003 he started his acting career in 2006 he is known For Pavitra Rishta as Atul Umesh Shahane (2009) (2014)
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 18. Mai 2022
Man wird direkt zu Beginn des Films ins Geschehen "geschubst" ohne große Einleitung. Finde ich etwas schade, zu dem raschen Beginn,   flachte der Film dann kurzzeitig ab. Kam dann aber mit Tempo wieder durch die, sagen wir mal Hetzjagd zwischen Dr.Strange und Wanda um das kleine Mädchen America. Der Film ergriff meine Neugierde, als dann vereinzelt die Horror-Szenen eingestreut wurden und mit seiner trotz FSK 12 schon brutaler Gewalt-Szenen hatte der Film mich dann komplett in den Bann gezogen.
Mein Fazit eine fast durchgehend gelungene, temporeiche Comicverfilmung unterhaltsam anzuschauen. Wer den ersten Teil geschaut hat, sollte sich diesen Teil auch gerne anschauen.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 27. Januar 2022
Reiht sich bei mir, bei den guten Marvel Filmen ein. Storyline wurde sehr gut umgesetzt.
Kann man nur empfehlen.
Kino:
Anonymer User
1,5
Veröffentlicht am 4. April 2021
Einer der schlechtesten und langweiligsten Filme, die ich je gesehen Hab! Ich steh total auf Marvel und seine Filme, aber Doctor Strange hat mir 2 Stunden meines Lebens geraubt, leider ein Film, den man sich sparen kann/sollte..
Jan F
Jan F

7 Follower 34 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 6. März 2019
Der erste Film von Doctor Strange überzeugte, besonders da Benedict Cumberbatch den Magier perfekt spielt. Die Effekte der Magie sind in diesem Film überragend , die Action ist in wahren Worten schwindelerregend und Strange Ausbildung ist unterhaltsam anzuschauen. Dennoch konnte weder Mads Mikkelsen als Caecilius überzeugen, da dieser mit seiner komischen Schminke lächerlich rüberkommt und kaum eine Bedeutung spielt, da Dormmamu die wahre Bedrohung ist, doch dieser wird durch Doctor Stranges Trick ins lächerliche gezogen. Tilda Swinton als die Älteste war zwar als Weise anzu erkennen, doch sie wurde auf recht einfache Weise besiegt. Dennoch überzeugt der Film und die Einführung des fünften Infinity Steins, als das Auge von Agamoto ist ebenfalls sehr interessant.
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