Gran Torino
Durchschnitts-Wertung
4,4
2212 Wertungen

62 User-Kritiken

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Casey 08
Casey 08

14 Follower 931 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 23. November 2025
Auch im hohen Alter ist Clint Eastwood vor und hinter der Kamera einer der besten. Hier spielt er einen alten Kreigsveteran der am Anfang seine Nachbarn gar nicht mag. Er wird hier vom rassistischen Arschloch zu einen sympathischen Rassisten. Das Schauspiel ist super von eigentlich allen außer Scott Eastwood, denn er ist in seinem Kurzauftritt unfassbar schlecht. Etwas fiesen Humor bietet der Film auch. Das Ende war komplett anders wie zu erwarten. An sich ist es die richtige Entscheidung aber auch irgendwie die falsche. Also das Ende ist richtig gut aber auch irgendwie richtig schlecht. Trotzdem ist es ein fantastischer Film mit tollen Dialogen, einem brillanten Clint Eastwood und einer guten Story.

Insgesamt ist es ein sehr guter Film der tolle Dialoge, fantastisches Schauspiel und ein unerwartetes Ende.
Flauser von Franz
Flauser von Franz

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2023
Nicht zu empfehlen. Film war sehr langweilig und zu viel Gewalt
Andreas S.
Andreas S.

12 Follower 193 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 15. Oktober 2022
Clint Eastwood at his Best. In der Rolle des wortkargen Grantlers, der sich einen Dreck darum schert, was Andere über ihn denken, war er immer schon einzigartig gut. Die Rolle des bärbeißigen Walt Kowalski in Gran Torino ist ihm wie auf den Leib geschrieben.
Kowalski, ein alter knochiger Kerl, dekorierter Korea-Veteran, ehemaliger Mitarbeiter in den Ford-Werken in Detroit, Witwer, Vater von zwei Söhnen, zu denen er nie ein gutes Verhältnis hatte, lebt in seinem Haus in einem Vorort. Das Viertel ist vom Verfall bedroht, viele seiner Freunde und Kollegen sind längst fortgezogen oder verstorben. Um ihn herum wohnen mehr und mehr meist mittellose Hmong, Einwanderer aus Südost-Asien, die in den USA am Rande der Gesellschaft ein karges Leben führen müssen. Was Kowalski geblieben ist, sind sein alter 1972er Ford Gran Torino, eine alternde Hunde-Lady und ein paar Kumpel, mit denen er zotige Sprüche klopfen kann.
So sehr er auch versucht mit rassistischen Sprüchen und abweisendem Verhalten seine Hmong-Nachbarn von sich fernzuhalten, so krachend scheitert er daran. Er freundet sich mit den jungen Nachbarn Thao und Sue an, die sich einfach nicht verschrecken lassen und ihn mit Respekt und Freundlichkeit behandeln, die er seiner Meinung nach gar nicht verdient hat. Er, der so viele Asiaten im Krieg getötet hat. Ein Trauma, das er nie verwunden hat.
Die beiden Geschwister werden von Mitgliedern einer Hmong Gang terrorisiert. Die Strauchdiebe versuchen alles, um sie in ihre Clique zu lotsen und schrecken dabei auch vor brutaler Gewalt nicht zurück. Kowalski nimmt Thao und Sue unter seine Fittiche, kann die beiden aber nicht wirklich beschützen.
Er versteht, dass er selbst es ist, der einen hohen Preis zahlen muss, um zu verhindern, dass Thao und Sue in einem Strudel von Gewalt und Hass versinken.

Der Film ist zugleich höchst unterhaltsam, an vielen Stellen unerwartet leichtfüßig und komisch, sowie am Ende tragisch und mitreißend.
Wenn Walt Kowalski, der einem im Lauf des Films längst ans Herz gewachsen ist, am Ende sein Leben gibt, um Thao und Sue zu retten, dann entlarvt Eastwood das ganze dumme Geschwätz um Political Correctness und Gutbürgertum auf schmerzhaft schonungslose Art und Weise, wie es wohl nur Regisseure können, die genau darauf nichts geben. Ein echter Eastwood halt. Als Regisseur und Schauspieler einfach ein Meister seines Fachs.

Gran Torino ist für mich einer der besten Filme überhaupt. Mit sparsamen Mitteln schafft es dieser Film mitten ins Herz und hält uns allen einen Spiegel vor, in den wir alle nicht ganz so gerne schauen.
Und so wird es sicherlich auch wieder erschrockene Kritiken von Leuten hageln, die es nicht nötig haben, in den Spiegel zu schauen, den Eastwood hier vorhält. Da halte ich es lieber mit Walt Kowalski. Am Ende wird selbst er, der ewige Meckerfritze, der seinen Glauben und seine Ideale schon lange verloren hat, etwas pathetisch. Er opfert sich. Aber was könnte pathetischer sein, als sein Leben unwiderruflich darzureichen, um anderen Menschen ein Leben in Würde und Freiheit zu offerieren? Lang lebe Walt Kowalski…..
Andrijas
Andrijas

10 Follower 91 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 17. Juli 2022
Diesen Film kann man allen paar Jahre immer wieder ansehen. Clint Eastwood in einer seiner besten Rolle
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 23. März 2022
Es ist wohl Clint Eastwoods reifster und vielleicht bisher sogar lustigster Film. Die Reife zeigt sich in der völlig unerwarteten Lösung eines Bandenkrieges. Hier ist die ’Auge-um-Auge-Mentalität‘ out. Das überrascht bei diesem Regisseur schon, wenn man an seine Rollen in den Western denkt. Ja er geht sogar noch einen Schritt weiter, übernimmt die Märtyrerrolle und ebnet so den Weg für eine gesetzmäßige Bestrafung der Übeltäter. Aber es ist auch ein lustiger Film mit Niveau. Selten wurden so blumige Beschimpfungen für den Gesprächspartner gefunden (’Bambusratte’ oder ’Frühlingsrolle’) wie hier und man wird aufgeklärt, dass Fluch nicht gleich Fluch ist, sondern sogar eine freundschaftliche Begrüßung, über die man durchaus schmunzeln kann. Außerdem wird das titelgebende Auto genial eingesetzt. Man kennt die Bedeutung dieses Gefährts von Anfang an und versteht seinen belohnenden Einsatz am Ende. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld, in dem der Film zu Dreivierteln als integrativer Nachbarschaftsversuch zwischen verschiedenen Ethnien daherkommt, um im letzten Drittel dann aber ziemlich heftig zu werden. Die zuvor so treffend gezeichneten Figuren (vor allem auch die Enkel) bewirken, dass man das ungewöhnliche Ende akzeptiert. Eastwood wandelt sich vom traumatisierten, knorrigen Macho zum Märtyrer. Er wird immer besser, nur der eiskalt-mürrische Blick bleibt immer gleich. Unbedingt sehenswert!
Jan J.
Jan J.

75 Follower 268 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 13. Februar 2021
Clint Eastwood ist einfach wieder mal grandios.
Sehr spannend erzählte Geschichte über einen Kriegsveteran,
der rassistische Vorurteile hat, sich aber im Laufe der Zeit
mit seinen Nachbarn anfreundet.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 4. Dezember 2020
Man darf hier wirklich von einem Meisterwerk sprechen, einem absoluten Höhepunkt in Eastwoods fulminanter Filmkarriere. "Gran Torino" ist ein sehr intensives Drama, welches Klischees vermeidet und nie in Kitsch ausartet. Man weiss manchmal nicht, ob man lachen oder heulen soll, derart gut hat Eastwood die verschiedenen Genre kombiniert. Hinzu kommen die brillanten Darsteller und Eastwoods gelassene Inszenierung, die auf einen dramatischen Höhepunkt hinarbeitet.

"Gran Torino" ist ganz ganz grosses Kino. Wenn es einem beim Abspann eines Films noch einen kalten Schauer über den Rücken jagt, dann hat das Filmteam in der Regel einen richtig guten Job gemacht.
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 19. April 2019
"Gran Torino" ist ein fabelhaft realistisch erzähltes Drama, mit toller Inszenierung, packender Geschichte, wichtigen Themen und einen überragenden Eastwood in der Hauptrolle.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 11. Januar 2019
Der Film ist süß, hat eine gewisse Komik und eine schöne Botschaft. Auch das Ende hat mich überrascht, wenngleich die Handlung sonst sehr vorhersehbar war. Aber der Film ist auch über lange Zeit einfach sehr lahm erzählr und auch langweilig. Wirklich gepackt hat er mich nicht.
Chris M.
Chris M.

12 Follower 34 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 31. August 2018
Die Filme von Clint Eastwood sind in aller Regel einfach klasse. Gerade wenn er selbst mitspielt, wird es normalerweise noch besser. Auch in "Gran Torino" spielt Eastwood wieder toll. Leider verläuft der Plot hier zu Lasten der Glaubwürdigkeit, wenn sich der extrem grimmige, rassistische Walt dann doch relativ schnell und einfach auf Kontakt mit den asiatischen Nachbarn einlässt. Der Kern der Story, der schwierige Weg des Teenagers Tao, geht dann leider auch baden, weil sich der Plot eher auf Eastwoods Figur konzentriert, was zwar insgesamt amüsant (einige coole Sprüche von "Dirty Harry" sind schon dabei), aber auch schwammig ist, weil der Plot nicht so richtig weiß, in welche Richtung er sich entwickeln will. Die Erlebnisse von Tao, die zur Eskalation der Gesamtsituation führen, wirken aufgesetzt und notgedrungen eingebaut. Ein "Das müssen wir jetzt drehen", nur damit man kurz danach sagen kann "Jetzt filmen wir wieder Clint mit grimmiger Mine, Bier und Kippe auf der Veranda seines Hauses, das kommt super". Der Film bringt schon Unterhaltung und transportiert auch eine wichtige Message, ist zudem mit 110 Minuten Laufzeit durchaus stattlich, aber für ein so schwieriges Thema hätte man sich 20 bis 30 Minuten mehr Laufzeit nehmen müssen. Dafür hätte man vielleicht auch auf die eine oder andere Szene verzichten können. Wenn Walt im Keller der Asiaten einen Schrank kurzerhand "repariert" (er hat lediglich einen Schraubfuss angepasst, damit er nicht mehr wackelt), fragt man sich später, warum das jetzt wichtig war. GT ist einfach insgesamt ziemlich unrund und schafft es nie, dass man sich so richtig mit den Figuren identifizieren kann. Auch oder gerade, weil auf die unbekannten Stars Bee Vang (Tao) und Ahney Her (Tao´s Schwester Sue) einfach nicht intensiv genug eingegangen wird. Die Zwei haben leider nur sehr wenige Szenen alleine, fast immer ist auch Clint Eastwood in der Nähe und entweder Teil der gerade gezeigten Handlung oder aber er greift irgendwie von außen ein. Man kann summa summarum sagen, dass GT zu stark auf die Strahlkraft von Eastwood setzt und dabei die Screentime der No-Name-Darsteller allzu oft opfert. Das wirkt erstmal legitim, muss man aber in der Endabrechnung leider eher negativ auslegen. Weil aber Eastwood einfach toll spielte, rettet sich der Film in meiner persönlichen Endabrechnung knapp über den Durchschnitt auf 3 Sterne.
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